Gemeinderatssitzung
Der Sozialdienst erhält in Biberist mehr Platz – Gemeinderat stimmt dem Kauf von Räumlichkeiten zu

Der Gemeinderat hat dem Kauf von weiteren 109,5 Quadratmetern Fläche im Gebäude an der Bernstrasse 6 zugestimmt. Nicht zugestimmt wurde aber dem Um- und Ausbau der Räumlichkeiten. Das Konzept soll überarbeitet werden.

Rahel Meier
Drucken
Regionaler Sozialdienst BBL Biberist-Bucheggberg-Lohn-Ammannsegg

Regionaler Sozialdienst BBL Biberist-Bucheggberg-Lohn-Ammannsegg

Rahel Meier

Der Sozialdienst Biberist-Bucheggberg-Lohn-Ammannsegg (BBL) ist heute an der Bernstrasse 6 in Biberist, in Räumlichkeiten die der Gemeinde gehören, eingemietet. 24 Mitarbeitende sind dort auf eineinhalb Stockwerke verteilt. Meist in Einzelbüros - auch wenn eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter in Teilzeit arbeitet und der Büroraum nicht täglich belegt ist.

Im Untergeschoss des Gebäudes ist eine Gesundheits- und Kosmetikpraxis untergebracht, die aufgegeben wird. Die Gemeinde könnte die Räume für 431'500 Franken kaufen. Der Betrag soll als Nachtragskredit in die Investitionsrechnung 2022 verbucht werden.

Diesen Sommer wurde einer Aufstockung des Personalbestandes im Sozialdienst zugestimmt, räumlich stösst man damit an Grenzen. Der Kauf der Räumlichkeiten war im Gemeinderat deshalb unbestritten. Der zweite Antrag, die Räumlichkeiten um- und auszubauen, wurde aber abgelehnt. Die Kosten von 391'000 Franken erschienen den Gemeinderäten als relativ hoch.

Nutzung der Räumlichkeiten gesamthaft überdenken

Es tauchte auch die Frage auf, inwiefern es heutzutage immer noch fixe Arbeitsplätze in Einzelbüros braucht. Teilzeitmitarbeitende könnten sich durchaus einen Arbeitsplatz teilen. Zudem sei auch Arbeiten im Homeoffice problemlos möglich. Zudem würden Besprechungszimmer fehlen.

Ähnlich äusserte sich auch Sandra Nussbaumer, die Präsidentin der Sozialkommission. In den Gemeinden im Bucheggberg wurden ähnliche Fragen gestellt und Ideen geäussert. Nicht bestritten wurde der Mietzins, der sich mit dem Kauf und der Vermietung an den Sozialdienst für alle Gemeinden erhöhen wurde. Die Bauverwaltung wurde damit beauftragt, ein neues Konzept zu entwerfen.

Die Anzahl Schülerinnen und Schüler nimmt stetig zu

Seit dem Schuljahr 2021/22 werden im Kindergarten neun Abteilungen geführt. Die Anzahl Kinder sei unverändert und so beantragt die Schulleitung auch im kommenden Schuljahr neun Abteilungen zu führen. Ebenfalls seit dem Schuljahr 2021/22 werden fünf erste Klassen geführt und vier zweite Klassen. Für das nächste Jahr soll es weiterhin bei fünf ersten Klassen bleiben, die bestehenden Klassen werden weitergeführt, sodass sich Anzahl der Klassen auf neu 28 erhöht.

In der Kreisschule sollen im kommenden Schuljahr fünf erste Sekundarklassen geführt werden. Die bestehenden Klassen werden weitergeführt. Die Anzahl Klassen würde sich auf 14 belaufen.

Gesamtschulleiterin Caroline Schlacher machte darauf aufmerksam, dass die Anzahl Schulkinder sowohl in der Gemeindeschule als auch in der Kreisschule kontinuierlich zunehme und der Platz in allen Schulhäusern knapper und knapper werde.