Zurück in der Realität

Es war nur ein kurzes Zwischenhoch: Ebnat-Kappel unterliegt Leader Uznach klar und deutlich mit 0:3.

Walter Züst
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FUSSBALL. Es durfte gehofft werden, dass die Ebnat-Kappler mit dem Schwung des Erfolgs beim Tabellenzweiten vielleicht auch an der Ungeschlagenheit von Leader Uznach kratzen könnten. 22 Minuten lang hielten die Obertoggenburger mit kollektiver Einsatzbereitschaft dagegen, ehe ein Tor, das nie hätte gegeben werden dürfen, den Damm brach. Der aus Abseitsposition gestartete Wälle flankte zur Mitte, und Ameti vollstreckte humorlos. Es folgten die entscheidenden 13 Minuten. 220 Sekunden nach dem 0:1 nutzte Ameti einen Querpass Kamers zum 0:2, in der 35. Spielminute realisierte die Nr. 7 den klassischen Hattrick und avancierte definitiv zum Matchwinner.

Harmlose Gastgeber

Das Pausenresultat hätte noch klarer ausfallen können, vergab das Landolt-Team zwischen der 42. und 44. Spielminute doch drei gute Torchancen. Auf erfolgversprechende Angriffe der Ebnat-Kappler wartete man vergeblich. Als nach dem Tee auch noch die Elemente Wasser, Sturm und Kälte ins Spiel kamen, verflachte die Partie zusehends in einer wilden Kickerei. Das spielerische Element hatte sich definitiv verabschiedet und machte das Ganze zu einer mühsamen Angelegenheit.

Weiterhin ungeschlagen

Die Gäste konnten sich damit zufrieden geben, die Ungeschlagenheit bewahrt zu haben, auf Seiten der Ebnat-Kappler war zumindest der Wille auszumachen, die Niederlage erträglicher zu gestalten. Nur fehlten hierfür die Gelegenheiten. Dieners guter Abschlussversuch in der 70. Minute bildete die Ausnahme.

Matchtelegramm: Ebnat-Kappel I – Uznach I 0:3 (0:3). – Untersand. – 50 Zuschauer. – SR: Max Kressig. – Tore: 22. Ameti 0:1. 26. Ameti 0:2. 35. Ameti 0:3. Ebnat-Kappel I: Rohner; Rütsche, Büsser, D. Aerne, Hug (59. Bucher); Roth (46. Diener), Anderegg, De Salvador (71. Landert), Steiner (78. Kroll); Hinterberger (68. Tschumper), Stäheli. – S. Aerne anstelle des erkrankten Trainers an der Linie. Bemerkungen: Gelbe Karten für Stäheli und Kroll; Gelb-Rot für Steiner (Uznach, 83.).