Zur Politarena am BWZT

Politiker stellen sich Lernenden Ausgabe vom 13. Februar 2016

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Mit Spannung habe ich auf den Artikel zur Politarena, welcher ich als Zimmermannslehrling beiwohnen durfte, gewartet. Als ich den Artikel auf der Frontseite gesehen habe, freute ich mich kurz, wirklich nur sehr kurz. Als ich in der Mitte des Artikels ankam, wurde ich das Gefühl nicht los, dass die schreibende Praktikantin an einer anderen Veranstaltung gewesen sein musste. Auf welcher Seite die Journalistin beim Thema zweite Gotthardröhre steht, war spätestens nach ihrer dritten Frage an Christian Egli klar. In dem von Herrn Thurnherr gut geführten Podium gingen über zehn Fragen an Christian Egli, die er souverän beantwortet hat, und etwa fünf Fragen an Christian Schmid. Die anderen Kandidaten hatten unser Interesse nicht wirklich wecken können. Wie lässt es sich sonst erklären, dass wir ihnen keine Fragen zum Thema Gotthardröhre gestellt haben?

So, wie der Artikel von Jeannette Ringger aufgesetzt ist, bleibt mir hängen, dass der SP-Mann und der FDP-Vertreter, der wie sie gegen die zweite Gotthardröhre ist, zu ihren Favoriten gehören. Wie sonst lässt sich erklären, dass zum Beispiel Sympathiebekundungen an Christian Egli während des Podiums im Artikel unerwähnt geblieben sind?

Für Leser, die an der Veranstaltung nicht dabei waren, scheint der Artikel ausgewogen und objektiv zu sein. Für mich als Anwesenden ist dieser Artikel einseitig und stimmungmachend.

Björn Gretler Zimmermannslehrling Rotwaldweg 5a, 9602 Bazenheid

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