Wieder zwei Siege für Lars Künzle

SKISPRINGEN. Nach dem gelungenen Wettkampfwochenende in Tschagguns im Montafon war eigentlich das luzernische Marbach als nächster Veranstalter der Helvetia Nordic Trophy für Schweizer Nachwuchs-Skispringer vorgesehen.

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1. Lars Künzle, 2. Elias Arnold 3. Fenja Pedrolini. (Bild: pd)

1. Lars Künzle, 2. Elias Arnold 3. Fenja Pedrolini. (Bild: pd)

SKISPRINGEN. Nach dem gelungenen Wettkampfwochenende in Tschagguns im Montafon war eigentlich das luzernische Marbach als nächster Veranstalter der Helvetia Nordic Trophy für Schweizer Nachwuchs-Skispringer vorgesehen. Da wie auch anderweitig in der Schweiz in- folge Schneemangels keine ansprechenden Schanzen präpariert werden konnten, beschloss Swiss Ski zusammen mit dem OSSV, gleich nochmals eine Veranstaltung in Vorarlberg abzuhalten. Viele emsige Helfer von Tschagguns, dem Werdenberg und vom Obertoggenburg präparierten die vom Regen und Wärme in Mitleidenschaft genommenen Schanzen mit grossem Aufwand. Leider musste infolge Schneemangels die grösste Schanze zugunsten der drei kleineren geopfert werden.

Fünfte Goldmedaille

Wie bereits am vorigen Wochenende war der Junge aus Unterwasser in der Kategorie U8 auf der HS-22-m-Schanze nicht zu schlagen. Lars, der für den ssc Toggenburg springt, gewann mit Sprüngen zwischen 16 und 18 Metern seine vierte und fünfte Goldmedaille souverän, jeweils vor dem Zentralschweizer Elias Arnold. Am ersten Wettkampf sprang sein Clubkollege Paul Nolle genau gleich weit wie der Zweite, musste aber infolge etwas schlechterer Stilnoten mit der Bronzemedaille vorliebnehmen. Gleich dahinter plazierten sich Fenja Pedrolini als Vierte, Arno Schmid als Fünfter und Randy Lemmenmeier als Sechster. Am Sonntag zeigte Paul Nolle mit 18 m den weitesten Sprung aller U8-Teilnehmer. Da er aber leider stürzte, reichte es zusammen mit dem zweiten Sprung auf 15,5 m nur noch zum fünften Rang. Davon profitieren konnte Fenja Pedrolini, die überraschend aufs Podest steigen konnte. Vierter wurde Arno Schmid und Randy Lemmenmeier wiederum Sechster.

Nicola Zäch zweimal Vierter

In der Kategorie U12 war vom OSSV nur die Glarnerin Emely Torazza vom SC Riedern am Start. Für sie war die HS-40-m- Schanze schon eine echte Herausforderung und Mutprobe. Sie belegte im starken Feld aus der ganzen Schweiz einmal den 18. und einmal den 19. Platz. Die zwei arrivierten Ostschweizer U16-Springer mussten sich mit der HS-66-m-Schanze begnügen, da die Grossschanze nicht hergerichtet werden konnte. Der Gamser Nicola Zäch tastet sich immer näher an die Schweizer Spitze heran. Mit Sprüngen zwischen 52 und 55,5 m verlor er nur noch wenige Meter auf den zweimaligen Sieger Dominik Peter vom Zürcher Oberland. Elias Dietrich aus Vilters hatte etwas mehr Mühe und belegte mit Weiten zwischen 43 und 47 Metern die Ränge 7 und 8. (red.)