Weltgebetstag zum 80. Mal auch in der Schweiz

AUSSERRHODEN. «Ein Gebetskreis rund um den Erdball, das ist der Weltgebetstag»: Menschen in über 60 Staaten feiern und beten einmal im Jahr für dasselbe Land, am gleichen Tag und nach derselben Liturgie. Seit 80 Jahren gibt es den Weltgebetstag auch in der Schweiz.

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AUSSERRHODEN. «Ein Gebetskreis rund um den Erdball, das ist der Weltgebetstag»: Menschen in über 60 Staaten feiern und beten einmal im Jahr für dasselbe Land, am gleichen Tag und nach derselben Liturgie. Seit 80 Jahren gibt es den Weltgebetstag auch in der Schweiz. Der Weltgebetstag wird immer am ersten Freitag im März durchgeführt, dieses Jahr am Freitag, 4. März. Im Mittelpunkt steht Kuba.

Der Weg des Gottesdienstes

Der Weg zur jeweiligen Feier ist lang, und die Vorbereitungen dafür dauern mehrere Jahre. Laut einer Mitteilung bestimmt als erstes ein internationales Komitee Thema und Herkunftsland. Dann verfassen Christinnen des entsprechenden Staates die Liturgie, und eine einheimische Künstlerin entwirft ein Titelbild zum Thema. Anschliessend gelangen die Liturgie, die Lieder und wichtige Zusatzinformationen in alle beteiligten Länder. In jedem Staat zeigt sich ein nationales Komitee verantwortlich für die Übersetzung der Texte in die jeweilige Landessprache. Schliesslich werden die Mitglieder von unzähligen Vorbereitungsteams an regionalen Seminartagen in das Thema eingeführt. Erst jetzt beginnt die Vorbereitung für die Feiern in den einzelnen Kirchgemeinden.

Seit jeher fasziniert und polarisiert Kuba. Wie aber sehen kubanische Frauen ihr Land? Es kommen alle Generationen zu Wort. Im Zentrum steht die Geschichte von der Segnung der Kinder durch Jesus und das Jesuswort: «Wer in meinem Namen ein Kind aufnimmt, nimmt mich auf.»

Feiern im Appenzellerland

Ökumenische Vorbereitungsgruppen gestalten Gottesdienste in mehreren Gemeinden, so in Herisau, Heiden, Rehetobel, Reute-Oberegg, Schönengrund, Speicher, Trogen, Stein, Teufen, Wald, Schwellbrunn und im Bezirk Appenzell. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. (pd)

Detaillierte Informationen zu den Feiern findet man im «Kirchenzettel», im «Magnet» und auf den Homepages der Gemeinden.