Adventszeit
Weihnachtsgeschichte und Flüchtlingsthematik: Goba stellt den diesjährigen Adventskalender vor

Am Donnerstagmorgen lädt die Goba AG in Bühler zur Presseinformation ein. Ein Rückblick auf das vergangene Jahr, neue Produkte sowie der 23. Adventskalender stehen dabei im Mittelpunkt.

Elina Zingg
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Künstlerin Karin Karinna Bühler und Co-CEO der Goba, Gabriela Manser, mit dem diesjährigen Adventskalender.

Künstlerin Karin Karinna Bühler und Co-CEO der Goba, Gabriela Manser, mit dem diesjährigen Adventskalender.

Bild: Elina Zingg

Bereits seit 23 Jahren gestaltet die Goba einen Adventskalender. Jedes Jahr werden Künstlerinnen und Künstler angefragt und schlussendlich ein neues Projekt verwirklicht. Karin K. Bühler, die Künstlerin, die den diesjährigen Adventskalender gestaltet hat, erzählt von den Hintergründen dieses Projektes. «Ich recherchiere für einen neuen Auftrag immer erst die Hintergründe davon. Hierfür habe ich mich zur Geschichte von Adventskalendern informiert», sagt Bühler.

Dabei sei ihr die sogenannte Weihnachtsuhr aufgefallen. Nach Inspiration einer bereits bestehenden Weihnachtsuhr wurde so der diesjährige 23. Adventskalender der Goba kreiert. Dabei lässt sich jeden Tag die Uhr um ein Feldchen weiterschieben, sodass ein neues Bild und ein zugehöriger Text im Fenster erscheinen.

Weihnachten und heutige Themen

«Ziel war, die traditionelle Geschichte von Weihnachten zu erzählen, wie man sie kennt», erklärt Karin K. Bühler, «jedoch wird sie dabei auch kritisch hinterfragt. Feminismus sowie die Flüchtlingsthematik werden in Bezug auf die Geschichte angesprochen.» So soll eine Verbindung zu der heutigen Gesellschaft hergestellt werden.

Für Bühler hat die Weihnachtsgeschichte fast schon etwas von einem Märchen. Sie wurde über lange Zeit hinweg weitererzählt und angepasst. Deshalb hat sie für die Türchen im Adventskalender zusätzlich zu den typischen Waldtieren auch Fabeltiere eingebaut. Welche, verraten wir nicht, das soll eine Überraschung bleiben.

Der diesjährige Adventskalender der Goba.

Der diesjährige Adventskalender der Goba.

Bild: PD

Produkte der Goba AG liegen oft auf der süsseren Seite der Geschmacksempfindung. Da soll das neue Produkt dagegen steuern: «Dieses Jahr fügen wir drei Variationen an Gewürzsalz zu unserem Sortiment hinzu», sagt Gabriela Manser. Diese hätten von Matcha über Rauchsalz bis hin zu Chili verschiedene Geschmäcker zu bieten. Dazu gibt es neu «Das gewisse Etwas». Es handelt sich dabei um eine flüssige Würze, die je nach Belieben in Salatsaucen, Grilladen und mehr verwendet werden kann. Nach kurzer Degustation ist für die Anwesenden klar: «Das gewisse Etwas» hat das gewisse Etwas.

«Das gewisse Etwas» überzeugt Anwesende der Presseinformation.

«Das gewisse Etwas» überzeugt Anwesende der Presseinformation.

Bild: PD

Ein Blick zurück, ein Blick nach vorn

Nach einem Jahr, was noch in der Coronakrise begonnen hatte, blickt das Team von Goba positiv gestimmt auf das Jahr zurück. Gabriela Manser meint dazu: «Durch Flexibilität, Teamarbeit und Fokus sind wir gut durch die Krisenjahre gekommen.» Mittlerweile sei auch klar, wie es bezüglich Nachfolge aussieht. Goba habe unter dem Dach der Pfister-Stiftung ein neues Zuhause bekommen. Selbstständigkeit sowie Weiterführen und Weiterentwickeln ihrer Strategie seien gewünscht und würden so den Mitarbeitenden und Kundinnen und Kunden Sicherheit geben.

In diesem Jahr wurde auch die fast 50 Jahre alte Fassade erneuert. So wurde die Fassade saniert und hat nun ein neues Aussehen. Dazu wurde die Erdölheizung von einer Schnitzelheizung abgelöst. So ist nun alles bereit dafür, dass auf dem Dach die PV-Anlage erweitert werden kann. Bis zur Fertigstellung dürfte es laut Manser aber sicher noch bis nächstes Jahr dauern.

«Unser Verkaufsladen verdient nun den Namen Laden wirklich», sagt Gabriela Manser und lacht dabei. Die Gäste würden nun auch gerne mal mit einem «Käfeli» verwöhnt und können sich anschliessend auf dem rund 62 Quadratmeter grossen Geschäft nach dem richtigen Produkt umsehen.

Für das folgende Jahr sei es der Geschäftsleitung von Goba laut Manser wichtig, dass Unternehmer- und Teamgeist blieben, die Menschen im Mittelpunkt stehen und gemeinsam mit Kundinnen und Kunden viel «Gfreuts» entwickelt werden darf.