Vom Umgang mit Geld und Konsum

Gesellschaft Das Elternforum Ebnat-Kappel durfte am Donnerstag, 15. September, interessierte Eltern zum Referat «Umgang mit Geld und Konsum» begrüssen. Remo Breitenmoser eröffnete den Anlass und hiess Margrith Lenz willkommen.

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Gesellschaft Das Elternforum Ebnat-Kappel durfte am Donnerstag, 15. September, interessierte Eltern zum Referat «Umgang mit Geld und Konsum» begrüssen. Remo Breitenmoser eröffnete den Anlass und hiess Margrith Lenz willkommen.

Fünf Franken Taschengeld pro Monat erhielt Remo Breitenmoser dazumal als Junge. Was ist heute üblich? Wie und wann beginnt man mit Taschengeld? Wie viel sollen die Jugendlichen erhalten oder aber auch zu Hause abgeben? Diese Fragen interessierten das Publikum, welches durchmischt von Eltern von Kindergartenkindern bis zu Jugendlichen und Lehrlingen war.

Margrith Lenz, Erwachsenenbildnerin und Schulsozialarbeiterin, ist mit solchen Fragen seitens der Eltern vertraut. Immer wieder kristallisierte sich aus ihrem Referat heraus, dass man als Eltern oder Bezugsperson schon früh mit Kindern über Geld sprechen soll. Kinder sollen nicht zu sehr verwöhnt werden und auch ein Familienbudgetplan sei wichtig. Die Eltern mit Kindern im Vorschulalter bestärkte sie, die Kinder zum Einkaufen mitzunehmen, damit sie lernen zu verzichten und dass es nicht immer möglich ist, alles zu haben.

Es brauche viel Energie und Nerven, jedes Mal der Tochter oder dem Sohn das Spielzeug zu verneinen oder den Zuckerstängel nicht zu kaufen, aber nur so werden sie lernen, damit umzugehen, betont Margrith Lenz. In der Primarschule wollen die Kinder nicht alles haben, dafür aber dasselbe, was der Schulkamerad besitzt. In diesem Alter beginnt man üblicherweise mit Taschengeld. So können die Eltern von Zeit zu Zeit Verantwortung abgeben und den Kindern sagen, sie sollen das Taschengeld sparen, damit sie sich einige gewünschte Sachen allenfalls auch kaufen können. Von der Budgetberatung Schweiz wird eine Empfehlung bezüglich des Taschengeldes abgegeben (siehe unten). Bei Jugendlichen ist es wichtig, dass sie lernen, mit einem Budget pro Monat auszukommen. Sie stellte den Jugendlohn vor, welcher vom Publikum interessiert zur Kenntnis genommen wurde und nun allenfalls auch zu Hause Thema wird. Remo Breitenmoser verdankte Margrith Lenz mit einem süssen einheimischen Präsent und wünschte allen noch einen schönen Abend. (pd)

Bis zum 4. Schuljahr wird 1 Franken pro Schuljahr pro Woche empfohlen. Ab dem 5. und 6. Schuljahr: 25 bis 30 Franken pro Monat. 7. und 8. Schuljahr: 30 bis 40 Franken pro Monat. 9. und 10. Schuljahr: 40 bis 50 Franken pro Monat. Später 50 bis 60 Franken pro Monat. www.jugendlohn.ch