Unihockey
3:4 gegen Waldenburg Eagles: UHC Herisau verpasst Cup-Spiel gegen NLA-Klub

Der UHC Herisau scheitert im 1/32-Final des Schweizer Cups am 1. Ligisten Waldenburg Eagles aus Basel und verliert knapp mit 3:4. Damit verpassen die Appenzeller die Möglichkeit auf ein Duell mit dem NLA-Vertreter Zug United.

Patrick Frischknecht
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Die Meisterschaft beginnt für den UHC Herisau im September: Im Cup schieden die Ausserrhoden gegen die Waldenburg Eagles aus.

Die Meisterschaft beginnt für den UHC Herisau im September: Im Cup schieden die Ausserrhoden gegen die Waldenburg Eagles aus.

Bild: APZ

Nach den vergangenen intensiven Wochen im Sommertraining war es für die erste Mannschaft des UHC Herisau eine willkommene Abwechslung, wieder einmal einen Ernstkampf zu bestreiten. Entsprechend motiviert nahm das Team die Reise nach Basel-Landschaft in Angriff.
Das erste Drittel startete ansprechend, der UHC Herisau erspielte sich einige gute Möglichkeiten. Eine dieser vollendete Pascal Germann zur 1:0 Führung.

Auf der anderen Seite konnten aber auch die Waldenburg Eagles Akzente setzen, diese wurden aber von Torhüter Urban Nüssli zunichtegemacht. Mit der knappen Führung und einem guten Gefühl gingen die Herisauer in die erste Pause.

Gegnerische Paradelinie spielbestimmend

Nach Wiederanpfiff vermochten die Basler mit grösserer Laufbereitschaft die Herisauer Mannschaft zu verunsichern. Es dauerte nicht lange und die Paradelinie Waldenburgs, um die Gebrüder Muchas netzte zum 1:1 ein. Der Mittelabschnitt gestaltet sich in der Folge hektisch mit leichten Vorteilen für die Basler. Trotzdem war es erneut Germann, der nach einer unübersichtlichen Situation vor dem gegnerischen Tor zur erneuten Führung für die Appenzeller abstauben konnte.

In der 35. Minute war es dann ein individueller Fehler in der Mittelzone, welcher Waldenburg die Gelegenheit bot, einen schnellen Konter zu fahren. Diesen wussten sie erfolgreich abzuschliessen und den erneuten Ausgleich zu erzielen. Ein hart umkämpftes Drittel ging mit ausgeglichenem Skore zu Ende. Das Schlussdrittel versprach also viel Spannung.

Mit einem Paukenschlag startete dieses dann auch: Nach einem Herisauer Ballverlust hinter dem eigenen Tor folgte die herrliche Vorarbeit von Manuel auf Dominic Mucha, welcher nur noch ins offene Tor einschieben musste. Mit dem 2:3-Rückstand war es nun wieder der UHC Herisau, der unter Zugzwang stand. Die Herisauer taten gut daran, Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Immer wieder liefen sie aber auch in gefährliche Konter, die Torhüter Nüssli jedoch Mal für Mal zu parieren wusste. Ein überharter Körpereinsatz bescherte dem UHC Herisau in der 48. Spielminute die Möglichkeit, in Powerplay zu agieren. Diese Überzahlsituation wusste Niklas Hess auf Zuspiel von David van Haaften zum 3:3 auszunutzen.

Fokus liegt nun auf dem Saisonstart

In diesem ausgeglichenen Spiel vermochte sich auch in der Endphase keiner beider Teams die Oberhand auf das Spielgeschehen zu erlangen. So waren es dann wieder die ehemaligen deutschen Nationalspieler Dominic und Manuel Mucha, die die Partie durch eine Kontersituation zum 4:3 zu Gunsten der Basler entschieden. Der UHC Herisau konnte auf diesen Treffen nicht mehr reagieren und schied im Cup-1/32-Final aus.

Dies ist besonders bitter, weil der Gegner durchaus schlagbar gewesen wäre. Somit verpassen die Appenzeller auch die Chance auf ein Aufeinandertreffen in der nächsten Runde mit Zug United aus der NLA. Der Fokus gilt nun voll und ganz dem Saisonstart in der Meisterschaft am 11. September.