Turnen
Sport, Plausch und Spass: Über 430 Mädchen und Jungen nahmen am ATV Jugend-Challenge in Heiden teil

Beim Anlass herrschte am Wochenende eine fröhliche Wettkampfstimmung. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten in verschiedenen Disziplinen gute Leistungen.

Werner Grüninger
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Die Jugendlichen zeigten in Heiden tolle Leistungen.

Die Jugendlichen zeigten in Heiden tolle Leistungen.

Bild: Werner Grüninger

Über das letzte Wochenende fand in der Sporthalle Wies in Heiden die zur Tradition gewordene ATV Jugend-Challenge statt. Sie ist eine Herausforderung für Mädchen und Jungen im Alter zwischen 7 und 16 Jahren und ist gleichzeitig ein dem Alter entsprechender Teamwettkampf. Mustergültig organisiert wurde der Anlass vom TV/DTV Wolfhalden in Zusammenarbeit mit dem Ressort Polysport des ATV unter der Leitung von Rebecca Gavi.

Teamarbeit und Teilnahme standen bei der Jugend-Challenge im Mittelpunkt. Die über 430 Mädchen und Jungen aus elf Vereinen, aufgeteilt in drei Kategorien, zeigten nicht nur viel Einsatz und gute Leistungen, sondern vor allem Freude am Mitmachen und Dabeisein. Klares Ziel ist die Förderung des Vereinsturnens in den Jugendriegen, wobei dem Teamwork grosse Beachtung geschenkt wird. Dabei konnten Mädchen wie Jungen ihre Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Sprungkraft und nicht zuletzt die Ausdauer unter Beweis stellen. Entsprechend laut war auch die Stimmung. Wo nicht die Jugendlichen oder die vielen Fans für Stimmung sorgten, übernahmen dies die Eltern. In der Sporthalle ging es vielfach wie in einem Bienenhaus zu und her und es herrschte eine lockere Wettkampfatmosphäre.

Viel Einsatz und Freude

Dieser Wettkampf – Spiel-Leichtathletik in der Halle – ist für Jugendliche wie auch für die Leiterinnen und Leiter eine echte Herausforderung. Je vier Mädchen oder Jungen bildeten dabei ein Team und lösten ihre Aufgaben teils gemeinsam, teils aber auch als Einzelwettkampf. So konnten leistungsstarke Teilnehmer, die schwächeren Leistungen ihre Kameraden «aufpolieren». Der Schwerpunkt der Jugend-Challenge lag im Bereich der Spiel-Leichtathletik, wobei der Wettkampf als Einstieg in die Leichtathletik angestrebt wird. Der Wettkampf beinhaltete drei Disziplinen: Biathlon, Sprint, Sprung und bot einiges an Spannung. Dabei wurden verschiedene Techniken angewendet und Zusatzpunkte geholt. Als Abschluss wurde ein Teamcrosslauf über verschiedene Hindernisse und Geräte ausgetragen, der von den Mädchen und Jungen höchste Konzentration und Schnelligkeit abverlangte.

Es machte sichtlich Spass, Leistungen zu erbringen und sich im Team mit andern zu messen. Sprünge über Hindernisse und Weiten, Werfen mit ungewohnten Gegenständen und Rundenlauf über drei Minuten mit eingebauten Zielwürfen mit Flatterball, Tennisball und Veloschlauch sorgten mit dem Sprungkasten für Spannung und Abwechslung. Karten legen und richtig aneinander reihen, einen Ringli- oder Vierecklauf über Hindernis zu absolvieren; einen «Wassergarben», verschiedene Weiten oder am Boden liegende Reifen zu überqueren, über Schaumgummiwürfel zu springen, gehörten zu den Disziplinen Sprint und Sprung. Geschicklichkeit und Kondition waren vorab beim Biathlon gefragt: Dabei mussten die Teilnehmenden (Kategorie A) einen Lauf absolvieren und Veloschläuche über einen Medizinball werfen (Zusatzpunkte). Beim Sprung über zwei, vier, fünf oder sechs Schaumgummiwürfel kam es auch vor, dass der Sprung anstatt hinter den gewünschten Würfeln mit einem Sturz endete oder beim Zielwurf das präzise Werfen und Zielen fehlte.

Crosslauf als Höhepunkt

Der stimmungsvolle Teamcrosslauf bildete für alle Kategorien den Abschluss des Wettkampfes. Dabei war vor allem die Geschicklichkeit beim Überqueren von Hindernissen aller Art gefragt, neben Technik war auch die Schnelligkeit ausschlaggebend. Der Einsatz und der Kampfwille der Jugendlichen waren gross, denn die Teilnehmenden wurden von ihren Fans und ihren Kameraden lautstark unterstützt, was zu einer aussergewöhnlichen Leistung motivierte. Beim anschliessenden Rangverlesen herrschte eine besondere Stimmung. Obwohl nicht alle als Sieger hervorgingen – Verlierer gab es keine – gingen die Mädchen und Jungen mit dem Gedanken nach Hause, dass ihnen der Wettkampf eigentlich viel Freude, Spass und Vergnügen brachte.