Top-Ausgangslage bei den Finanzen

An der Kirchgemeindeversammlung der evangelischen Kirche Teufen konnte eine erfreuliche Rechnung präsentiert werden. In Sachen Glockenschlag hofft man auf eine gute Lösung. Zum Schluss wurde die Aktuarin des Kirchenrats verabschiedet.

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Aline Auer-Mezener, neues Kivo-Mitglied, sowie Claudia Weiler, abtretendes Kivo-Mitglied. (Bild: pd)

Aline Auer-Mezener, neues Kivo-Mitglied, sowie Claudia Weiler, abtretendes Kivo-Mitglied. (Bild: pd)

TEUFEN. An der Kirchgemeindeversammlung der evangelischen Kirche Teufen unter Anwesenheit von 59 Stimmberechtigten zeigte es sich: Die Finanzen der Kirchgemeinde Teufen befinden sich derzeit im Höhenflug, durfte doch der Kassier Hansueli Sutter erhebliche Mehreinnahmen in der Höhe von 231 000 Franken gegenüber dem Budget verbuchen. Diese sind einerseits auf ausserordentlich hohe Steuereinnahmen und Nachsteuern zurückzuführen, andererseits wurde seitens der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission die grosse Kostendisziplin lobend erwähnt. Der Steuerertrag des Jahres 2015 liegt über 200 000 Franken höher als die Erträge der letzten acht Jahre. Es ist denn auch die Kostendisziplin, die den Kassier die Versammlung mahnend darauf hinweisen liess, erst dann nach Steuersenkungen zu rufen, sollten sich die höheren Steuererträge über eine gewisse Zeitspanne konsolidieren.

Anträge gutgeheissen

Den Anträgen der Kirchenvorsteherschaft wurde folglich ohne Gegenstimme zugestimmt: Erhöhung der Abschreibung auf Immobilien, Rückstellung für ausserordentlichen Unterhalt im Kirchgemeindehaus Hörli, insbesondere für eine Überdachung im Eingangsbereich sowie kleinere Renovationen und Zuweisungen an bisherige Fonds sowie Äufnung eines neuen Fonds.

In der von der Präsidentin Yvonne Angehrn geleiteten Versammlung nutzten sodann die Ressortverantwortlichen die Gelegenheit, einiges aus ihren Tätigkeitsbereichen zu erzählen. Es seien hier nur einige Höhepunkte herausgepickt: Seniorennachmittage, Kinderhütedienst während aller Gottesdienste, Durchführung einer Weindegustation in Verbindung Bibel und Wein, Einbindung von Kindern und Jugendlichen unter dem Stichwort: Community, ökumenischer Austausch, sowie der allseits beliebte «sympaTisch».

Situation Glockengeläut

Nicht unerwähnt liess die Präsidentin die Problemstellung um das Kirchengeläute der evangelischen Kirche. Die Anwesenden erfuhren, dass zwischen weltlichem und rituellem Geläute zu unterschieden sei. Dem Weltlichen ist der Stundenschlag zuzuschreiben; über ihn wacht ausschliesslich der Gemeinderat. Auf Antrag eines Gewerbetreibenden hat der Gemeinderat vor Monaten den nächtlichen Glockenschlag von 22 Uhr bis 6 Uhr probehalber für ein halbes Jahr einstellen lassen. Die Kirchenvorsteherschaft ist interessiert daran, zusammen mit dem Gemeinderat, Betroffenen und Interessierten eine gute Lösung zu finden.

Als letztes Traktandum wurde Claudia Weiler nach fünfjähriger Tätigkeit als Aktuarin verabschiedet und Aline Auer-Mezener, pensionierte Juristin und langjährige Oberrichterin in Appenzell Ausserrhoden, als Kommunikationsverantwortliche in die Kirchenvorsteherschaft gewählt.

Der von Teufens Pfarrerinnen Andrea Anker und Verena Hubmann geleitete anKlang-Gottesdienst im Vorfeld der ordentlichen Kirchgemeindeversammlung stand unter dem Motto «Top und Tobel». Musikalisch umrahmt wurde dieser vom Männerchor Tobel Teufen. (pd)