Toggenburger Unterstützung für Stefan Kölliker

TOGGENBURG. Die Regierungsratswahlen interessierten in den Toggenburger Gemeinden zahlreiche Wählerinnen und Wähler. Einzig in Lichtensteig blieb die Stimmbeteiligung mit 49,1 Prozent leicht unter der 50-Prozent-Marke.

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TOGGENBURG. Die Regierungsratswahlen interessierten in den Toggenburger Gemeinden zahlreiche Wählerinnen und Wähler. Einzig in Lichtensteig blieb die Stimmbeteiligung mit 49,1 Prozent leicht unter der 50-Prozent-Marke. Die höchste Stimmbeteiligung wurde in der Gemeinde Mosnang mit 61 Prozent registriert, auf dem zweiten Platz liegt Hemberg mit 59,6 Prozent. Auf kantonaler Ebene lag die Stimmbeteiligung bei 52 Prozent.

Kölliker bei den meisten voraus

Bei der Stimmenverteilung wird klar, dass der bisherige SVP-Regierungsrat Stefan Kölliker im Toggenburg auf eine breite Wählerschaft zählen kann. 10 904 Stimmen bekam er in allen Toggenburger Gemeinden und blieb dabei um 329 Stimmen vor dem nächsten Verfolger, Martin Klöti. In acht von zwölf Toggenburger Gemeinden erzielte der Vorsteher des Bildungsdepartements das beste Resultat aller Regierungsratskandidaten. In Wildhaus-Alt St. Johann liegt ihm Martin Klöti von der FDP mit einem Unterschied von zwei Stimmen dicht auf den Fersen. Knapp war das Rennen auch in Ebnat-Kappel. Dort erzielte Stefan Kölliker 14 Stimmen mehr als Martin Klöti, dieser hatte gerade drei Stimmen mehr als Heidi Hanselmann von der SP. Die Vorsteherin des Gesundheitsdepartements ist die Wahlgewinnerin in den Gemeinden Wattwil und Lichtensteig. In Oberhelfenschwil setzte sich der bisherige CVP-Regierungsrat Beni Würth an die Spitze des Klassements. Mit nur gerade einer Stimme weniger kam Martin Klöti auf den zweiten Platz. In Hemberg hingegen erzielte der FDP-Politiker das beste Resultat.

Huser und Graf am Schluss

Das gleiche Bild wie im ganzen Kanton St. Gallen zeigt sich am Ende der Liste. In den Gemeinden Ebnat-Kappel, Bütschwil-Ganterschwil, Mosnang, Lütisburg, Kirchberg, Oberhelfenschwil, Neckertal und Hemberg erzielte der parteifreie Andreas Graf am wenigsten Stimmen. Wenig Unterstützung gab es auch für den zweiten SVP-Kandidaten Herbert Huser. Er konnte in Wildhaus-Alt St. Johann, Nesslau, Wattwil und Lichtensteig am wenigsten Stimmen auf sich vereinen. Über alle Toggenburger Gemeinden gesehen, kam Herbert Huser auf 6002 Stimmen, Andreas Graf bekam insgesamt 5428 Stimmen. (sas)