Städtli-Bibliothek Lichtensteig

LESETIPS Philip, ein erfolgreicher Schriftsteller, ist aus seiner Wahlheimat Paris zurück nach New York gezogen. Er hat alles verloren, was ihm lieb war, seine Frau und seine Tochter, doch nach der Trauer kam die Resignation und mit ihr auch eine neue Art von Leichtigkeit.

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LESETIPS

Philip, ein erfolgreicher Schriftsteller, ist aus seiner Wahlheimat Paris zurück nach New York gezogen. Er hat alles verloren, was ihm lieb war, seine Frau und seine Tochter, doch nach der Trauer kam die Resignation und mit ihr auch eine neue Art von Leichtigkeit. Philip lebt in seinen Erinnerungen, ein glücklicher Witwer, dem Ambitionen so fremd geworden sind wie Ängste. Dann begegnet er Lucy, einer Jugendfreundin. Lucy, die schöne Erbin, die lebenslustige und frivole junge Frau, mit der er einst mondäne Parties feierte. Jetzt ist sie eine gehässige alte Dame, die voller Verbitterung über ihre Ehe mit Thomas Snow spricht, einem sozialen Aufsteiger, von dem sie sagt, dass er ihr Leben zerstört habe. Und Philip, der ihr zunächst nur widerwillig zuhört, lässt sich infizieren von der Geschichte, die immer mehr Fragen aufwirft. Er beginnt, der Sache auf den Grund zu gehen, in der Vergangenheit zu forschen. Dabei darf er sich, anders als in seiner Jugend, nicht in Lucys Bann ziehen lassen.

Louis Begley: Erinnerungen an eine Ehe, Suhrkamp, 222 Seiten

Bibliothek Wattwil

Musikalisch hat Amy Winehouse fast alles erreicht, aber mit dem Leben kam sie nicht zurecht. Fünf Grammies, weltweit meistverkauftes Album 2007, Stilikone für Karl Lagerfeld auf der einen, tragische Beziehungen, Alkohol-und Drogensucht auf der anderen Seite. Und obwohl sie Dauergast in der Klatschpresse war, wissen wir doch eigentlich nichts von ihr. In diesem berührenden Buch schildert ihr Vater Mitch Winehouse das Leben seiner Tochter. Von der unbekümmerten Kindheit über die rasante Karriere bis zum unerwarteten Tod. Winehouse zeichnet das Bild einer vielschichtigen, komplizierten Persönlichkeit und spart dabei auch nicht mit schockierenden Details.

Mitch Winehouse: Meine Tochter Amy, Edel, 285 Seiten

Bibliothek Bütschwil

Ashford Park, England, 1906. Nach dem Tod ihrer Eltern wächst die kleine Adeline Gillecote-Ashford auf dem Landsitz von ihrem Onkel und ihrer Tante auf. Schnell wird ihre hübsche und durchtriebene Cousine Bea Addies beste Freundin. Obwohl sie unterschiedlicher nicht sein könnten, gehen die beiden durch dick und dünn. Doch dann kommt der Erste Weltkrieg, und er verändert nicht nur das Land, sondern auch die Menschen. Frederick, den Addie heimlich verehrt, kehrt zynisch und kalt zurück. Mit seiner Clique feiert er, als ob es kein Morgen gäbe, und in einer betrunkenen Nacht lässt er sich sogar mit Bea ein, die inzwischen in einer langweiligen, aber vorteilhaften Ehe steckt. Addie ist am Boden zerstört. Jahre später besucht sie Bea und Frederick in Kenia, wo diese inzwischen leben. Die Zuneigung zwischen Addie und Frederick flammt wieder auf.

Lauren Willig: Ashford Park, Roman, Wunderlich, 507 Seiten

Bibliothek Büelen Nesslau

Der erfolgreiche Staatsanwalt Roberto Doni wird durch seinen letzten Fall in ein Dilemma gestürzt: Ein Tunesier wird beschuldigt, an einer Schiesserei beteiligt gewesen zu sein, die eine Unschuldige verletzte. Der Angeklagte hat kein Alibi und verweigert die Aussage. Eigentlich ein klarer Fall. Da meldet sich eine Journalistin, die einen Zeugen für die Unschuld des Verdächtigen hat: einen Ägypter, der jedoch schweigt, da er um sein Leben fürchtet. Doni ahnt, dass er dabei ist, einen Unschuldigen zu verurteilen, zögert aber, die Anklage zu revidieren. Als der Zeuge schliesslich spricht, wird er umgebracht.

Giorgio Fontana: Im Namen der Gerechtigkeit, Nagel & Kimche, 256 Seiten

Bibliothek Mosnang

Das Licht des Südens, der Duft der Mimosen und eine geheimnisvolle Erbschaft. Delphines Leben scheint perfekt: Sie lebt in Paris, ist glücklich liiert mit Cyril, einem Literaturprofessor, und liebt ihre Arbeit als Innenarchitektin. Doch eines Tages erhält sie einen Brief, der alles auf den Kopf stellt. Sie hat ein Haus in der Provence geerbt. Sofort beginnt sie von einem Leben im Süden zu träumen. Aber Cyril ist skeptisch. Erst als sie zur blauen Stunde am Hafen von Sanary-sur-Mer ihren Apéritif trinken, ist auch er verzaubert. Doch der Alltag am Mittelmeer entpuppt sich als ganz anders, als Delphine es sich erträumt hat: Die Kleinstädter sind misstrauisch gegenüber dem Paar aus Paris. Und über dem Leben von Delphines Tante scheint ein dunkles Geheimnis zu liegen. Als Cyril sich von ihr trennt, bricht für Delphine die Welt zusammen. Doch sie ist fest entschlossen, ihren Traum zu verwirklichen.

Bertina Henrichs: Das Glück der blauen Stunde, Hoffmann und Campe, 208 Seiten

Dorfbibliothek Brunnadern

Ausgeraubt und ermordet – so lautet zumindest die offizielle Version der Polizei zum Tod des deutschen Entwicklungshelfers Willi Balsen. Doch war es wirklich Raubmord oder ging es doch um das umstrittene Bewässerungsprojekt in der Oase San Pedro de Atacama, mit dem sich Balsen nicht nur Freunde gemacht hat? Bei seinen Nachforschungen findet Cayetano Brulé heraus, dass der Entwicklungshelfer Balsen enge Beziehungen zu Abgeordneten des chilenischen Parlaments hatte, und stösst auch auf einen illegalen Kunsthändlerring. Der Kreis der Verdächtigen weitet sich immer mehr aus und führt den Ermittler in ein undurchschaubares Geflecht aus Politik, Wirtschaft und Entwicklungshilfe.

Roberto Ampuero: Tod in der Atacama, Berliner Taschenbuch, 352 Seiten

Bibliothek Ebnat-Kappel

Sie kommt immer zu spät. Sie ist das strahlendste Mädchen des Seminars. Und sie ist unerreichbar. Die Liebe des zurückhaltenden Literaturstudenten Henri Bredin scheint aussichtslos, auch wenn er und die schöne Valérie Castel dasselbe Lieblingsbuch haben. Denn Valérie sieht in Henri nur einen guten Freund, aber nicht mehr. Als Valérie in den Semesterferien mit ihren Eltern an die italienische Riviera reist und dort dem Charme eines Italieners erliegt, der wohlhabend, gutaussehend und zehn Jahre älter ist als er selbst, ist der verliebte Student am Boden zerstört. Gegen diesen Mann hat er keine Chance. Oder doch? Wenig später macht Henri bei einem Bouquinisten einen schicksalhaften Fund: Ein ochsenblutrotes Giftmischerbüchlein aus dem sechzehnten Jahrhundert mit dem Rezept für ein Elixir d'amour. Henri beschliesst, das Menu seines Lebens zu kochen und seine grosse Liebe zum Essen einzuladen. Doch ausgerechnet an diesem Abend kommt die unpünktliche Valérie eine halbe Stunde zu früh.

Nicolas Barreau: Menue d'amour: eine Liebesgeschichte, Thiele-Verlag, 157 Seiten

Gemeindebibliothek Mogelsberg

Tief unter ihr lag eine hufeisenförmige Bucht, beinahe verborgen von dichtem Regenwald, der bis hinunter an den hellrosa gefärbten Sand reichte. Das Meer war türkisgrün und glitzerte in der Sonne wie Diamanten. Mit klopfendem Herzen lenkte sie den Jeep den steilen, gewundenen Pfad hinunter, der an einem weissen Tor endete – gekrönt von einem Brett mit dem Namen «Birdsong». Fleur steht an einem der grössten Wendepunkte ihres Lebens, als sie eine rätselhafte Nachricht erhält, die ihr ganzes Dasein auf den Kopf stellen wird.

Tamara McKinley: Der Zauber von Savannah Winds, Lübbe, 427 Seiten