Siebenmal umsteigen bis zur Bischofalp

Lütisburger Seniorenturnen

Heidi Solenthaler
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Für die letzten Meter konnten die Senioren auf einen Kleinbus zurückgreifen, so sie denn wollten. (Bild: PD)

Für die letzten Meter konnten die Senioren auf einen Kleinbus zurückgreifen, so sie denn wollten. (Bild: PD)

Die Bischofalp am Elmer Höhenweg war für 21 Turnerinnen und 1 Turner das Ziel. Wenn man mit dem ÖV ins Glarnerland reist, ist Fitness angesagt. Einige mussten siebenmal umsteigen. Bei wolkenverhangenem Himmel, nicht mehr so heiss wie die Tage zuvor, reisten wir mit Postauto, Bahn, Postauto, Gondelbahn und am Schluss für die nicht mehr ganz Fitten einem Kleinbus auf die Bischofalp. Die Restlichen erreichten die Bischofalp mit einem halbstündigen Spaziergang. Auf der Bischofalp wurden wir herzlich von Silvia Hefti, ehemalige Serviceangestellte vom Hotel Rössli in Tufertschwil, empfangen. Mit Zigerhöräli mit Apfelmus oder mit Gerstensuppe mit Chlitaler Wurst wurde unser Gaumen verwöhnt. Wir genossen die Aussicht auf der Sonnenseite von Elm mit dem Martinsloch und einer Alpenkette. Es weilten noch mehr Lütisburger Gäste auf diesem herrlichen Fleckchen Erde. Sämi, der Busfahrer, Vater von Silvia und Chef der Bischof­alpgenossenschaft, erzählte uns die Geschichte von der Entstehung des vor bald zwei Jahren neu gebauten Berghotels und von den Heualpen um die Bischofalp. Nach Kaffee und Dessert nahmen doch viele den Fussmarsch zur Gondelbahn im Ämpächli in Angriff. Der Rückweg war wieder mit Umsteigen gespickt. Das Wetter wurde immer besser, bis wir am Abend im Restaurant Rössli in Tufertschwil ankamen, schöpfte die Sonne aus dem Vollen. Bei einem feinen Nachtessen liessen wir den schönen Tag ausklingen und gingen müde, aber von vielen herrlichen Eindrücken glücklich nach Hause.

Heidi Solenthaler