Mit Witz, Charme und Gesang

EBNAT-KAPPEL. Der Unterhaltungsabend, zu dem der Jodlerklub Ebnat-Kappel am Samstag in die Turnhalle Schafbüchel eingeladen hatte, wurde für das Publikum und die Gastgeber einmal mehr zu einem bestgelungenen Anlass.

Thomas Rüegg
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Das Geschwisterpaar Sandra und Roman führte durchs Programm.

Das Geschwisterpaar Sandra und Roman führte durchs Programm.

Witz, Charme und Gesang des Jodlerklubs Ebnat-Kappel und der Mitwirkenden liessen die Abendstunden am Samstag für die vielen Besucherinnen und Besucher zu einem schönen Erlebnis werden. Die Gesangsvorträge des Jodlerklubs Ebnat-Kappel gefielen dem Publikum und das junge Geschwisterpaar Sandra und Roman wusste dasjenige mit witzigen Einlagen zu unterhalten und führte durch das Programm.

Auftakt mit «Mis Toggeburg»

Josef Scherrer, Präsident des Jodlerklubs Ebnat-Kappel, begrüsste das Publikum, zahlreiche Freunde und Gönner sowie die ebenso zahlreich erschienenen Vereinsdelegationen aus den verschiedensten Landesteilen und dem benachbarten Ausland. Zum Auftakt der gesanglichen Darbietungen trug der Jodlerklub Ebnat-Kappel das Lied «Mis Toggeburg» in einer Melodie von Margrith Stricker mit einem Chorsatz von Dölf Mettler in schwungvoller Weise vor. Anschliessend folgte der Vortrag des Naturjodels «Stotzweid».

Zu den Mitwirkenden zählte auch das Duett Kathrin Zürcher und Anuschka Bösch, die mit ihren beiden Liedervorträgen «E junge Tag» und «Silbertröpfli im Schnee» das Publikum begeistern konnten.

Eine besondere Bereicherung für den gastgebenden Jodlerklub ist der eigene Komponist in seinen Reihen. Der folgende dargebotene Naturjodel stammte aus seiner Feder und später sorgte der Jodlerklub mit der Aufführung eines Naturjodels von Hansueli Hersche beim Publikum für Gefallen. Der Jodlerklub überraschte seine Gäste auch mit dem «Gwitter» von Frowin Neff. Nach dem kräftigen Donner folgten anschliessend wieder ruhigere Töne, während ein Mädchen den vom Sturm zerzausten Schirm davontrug. Der Naturjodel mit Talerschwingen vermittelte dem Publikum für Aug und Ohr ein wohliges Gefühl. «E Melody» mit Text von Senta Simon und der Musik von Walter Stadelmann trug das Terzett Gebrüder Hersche vor, das wiederum von Roman Hersche auf der Handorgel begleitet wurde. Den Abschluss der Darbietungen im musikalischen Bereich übernahm der Jodlerklub mit dem Liedervortrag «En Juchz i de Berge» nach einem Text von Walter Näf und der Musik von Willi Valotti. Der anschliessende Jodel liess sich das Publikum in der Turnhalle nach einem tosenden Applaus gerne ein zweites Mal aufführen.

Wer wird Supertalent?

Im zweiten Teil des Unterhaltungsabends wurde für grosse Spannung gesorgt. Verschiedene Gruppen hatten im voraus Leistungen in Aussicht gestellt, in der Hoffnung, sich in den vorderen Rängen des «Supertalents-Wettbewerbs» finden zu können. Es waren turnerische, gesangliche und viele andere Künste, die für Laien fast unmöglich schienen. Die zweiköpfige Jury mit «Christa Rigozzi», gespielt von Elisabeth Strübi, und «Gilbert Gress», gespielt von Hugo Kamm, hatte einen schweren Stand bei der Bewertung. Mancher Gast des Unterhaltungsabends staunte, als sich die Jury einstimmig dafür entschloss, sämtliche Finalisten als Supertalente zu bewerten.

Zum Schluss des sehr gelungenen und gemütlichen Abends sprach Josef Scherrer allen Mitwirkenden, die sich für das Gelingen dieses Anlasses eingesetzt haben, und allen Gabenspendern für die Tombola seinen Dank aus. Zum anschliessenden Tanz spielte das Ländlertrio Chüeisgruess auf.

Die Jury mit «Gilbert Gress» und «Christa Rigozzi».

Die Jury mit «Gilbert Gress» und «Christa Rigozzi».

Der Jodelklub Ebnat-Kappel liess die Abendstunden für die vielen Besucherinnen und Besucher zu einem schönen Erlebnis werden. (Bilder: Thomas Rüegg)

Der Jodelklub Ebnat-Kappel liess die Abendstunden für die vielen Besucherinnen und Besucher zu einem schönen Erlebnis werden. (Bilder: Thomas Rüegg)