Mit den Indianern gereist

Die Kinder und die Leiter der Jugendriege Bazenheid führten kürzlich ihre Jugi-Reise zum Thema Indianer durch.

Gabriel Signer
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Auch wenn sich die «Indianer» vor den Cowboys in Acht nehmen mussten, sieht der Spaziergang doch friedlich aus. (Bild: PD)

Auch wenn sich die «Indianer» vor den Cowboys in Acht nehmen mussten, sieht der Spaziergang doch friedlich aus. (Bild: PD)

Die Kinder und die Leiter der Jugendriege Bazenheid führten kürzlich ihre Jugi-Reise zum Thema Indianer durch.

Da waren sie also. Die Kinder und die Leiter der Jugendriege Bazenheid, bereit zum Kampf gegen das Unrecht, das in Form der Cowboys ins Land eingefallen ist. Noch kein halber Tag war vergangen, als die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon fleissig dabei waren, Pfeile und Bogen zu schnitzen, Traumfänger zu basteln und den Totempfahl zu bemalen. Ganz im Zeichen der Indianerwelt übten die jungen Rothäute Indianerrufe und sassen im Tipi um das Feuer. Als dann nach dem leckeren Abendessen und dem darauffolgenden Geländespiel alle müde in die Schlafsäcke krochen, waren die Cowboys schon lange wieder vergessen. Umso überraschter waren alle, als gegen Mitternacht plötzlich wieder Leben in die Schlafgemächer kam. Mitten auf dem Platz standen die Cowboys. Zu allem Übel hatten sie auch noch unseren grossen Häuptling an den Pfahl gefesselt. Gemeinsam machte unsere Schar den Eindringlingen schnell klar, dass sie hier nichts zu melden hatten. Kaum war der zweite Tag angebrochen, traf eine Kutsche mit weiteren Indianern ein. Die Schar verdoppelte sich, und die Kinder hatten einander viel zu erzählen. Doch kaum waren alle so richtig angekommen, ging es bereits um den Sieg beim Stammeswettkampf. In kleinen Gruppen galt es, die verschiedenen Posten zu meistern. Schliesslich gab es für die hungrigen Wettkämpfer ein leckeres Mittagessen, wonach schon der Bus für die Heimfahrt wartete. Punkt zwei Uhr war es dann, als die grosse Reise am Bahnhof Bazenheid ihren Abschluss fand.