Militär und Zivile üben Katastrophenhilfe

APPENZELL. Verschiedene zivile und militärische Einsatzkräfte üben vom 25. bis 28. Oktober während vier Tagen im Rahmen eines Katastrophen-Szenarios im Appenzellerland. Ziel der Übung ist es, das wirkungsvolle Zusammenspiel der Kräfte zu erproben und zu trainieren.

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APPENZELL. Verschiedene zivile und militärische Einsatzkräfte üben vom 25. bis 28. Oktober während vier Tagen im Rahmen eines Katastrophen-Szenarios im Appenzellerland. Ziel der Übung ist es, das wirkungsvolle Zusammenspiel der Kräfte zu erproben und zu trainieren. Die Armee unterstützt dabei die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden.

Zuerst mit eigenen Mitteln

Das Szenario während der Übung spielt im Raum Appenzell–Heiden–Teufen–Herisau sowie Schwellbrunn und Urnäsch. Gearbeitet wird auf verschiedenen realen Schadenplätzen. Die Führungsorgane und der Zivilschutz werden vom Katastrophenhilfebataillon 4 und der Luftwaffe unterstützt. Einbezogen in die Übung sind ausserdem die kantonalen Territorialverbindungsstäbe.

Bergungen und Bauarbeiten

An den verschiedenen kleineren und grösseren Einsatzorten werden Rettungseinsätze sowie Bergungs- und Bauarbeiten durchgeführt. Um das Übungsumfeld möglichst realistisch zu gestalten, werden dafür verschiedene bestehende Objekte genutzt. Dabei werden Infrastrukturbauten gesichert, instand gestellt und teilweise neu gebaut. Die durchgeführten Arbeiten nützen der Gemeinschaft und haben eine nachhaltige Wirkung.

Im Rahmen der Übung «Technico 16» präsentieren sich das Kata Hi Bat 4 und verschiedene Bereiche aus der Armee mit der Ausstellung «Deine Armee». Die Präsentation findet am Donnerstag, 27. Oktober, 10 bis 17 Uhr, auf dem Mehrzweckplatz Kreckel in Herisau statt. (red.)