Interpellanten sind überrascht

Kantonsrat Am 26. April hatte sich die damalige BDP-GLP-Fraktion in einer Interpellation nach den Kosten des Kantons für die Planung fürs Klanghaus erkundigt.

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Kantonsrat Am 26. April hatte sich die damalige BDP-GLP-Fraktion in einer Interpellation nach den Kosten des Kantons für die Planung fürs Klanghaus erkundigt. Die Interpellanten erkundigten sich unter anderem nach der Höhe der Planungskosten für den Kanton und nach deren Verteilung auf die verschiedenen Positionen. Zudem wollten die Interpellanten wissen, ob der Kanton das Projekt im heutigen Stand einer privaten Trägerschaft abtreten kann. In der Antwort des Regierungsrats hiess es, dass für die Planung durch Dritte rund 2,3 und für den Kauf der Liegenschaft Seegüetli zusätzlich 1,6 Millionen Franken investiert wurden. Das sind total 3,9 Millionen Franken ohne die Arbeitsstunden von Kantonsmitarbeitern. Gestern Dienstag wurde die Interpellationsantwort im Kantonsrat diskutiert. Sonja Lüthi (GLP, St. Gallen) zeigte sich namens der Interpellanten überrascht, dass die Liegenschaft Seegüetli nicht unter dem Vorbehalt des Baubeschlusses gekauft worden ist. Die Höhe der Nebenkosten habe sie zur Kenntnis genommen. Die Nebenkosten sind mit 0,7 Millionen nach dem Gebäude (1,3 Millionen Franken) der zweitgrösste Posten unter den Planungskosten. Sonja Lüthi hofft, dass bei einem neuen Projekt wichtige Vorarbeiten des bisherigen Bauvorhabens übernommen werden können. Eine Überarbeitung des Projekts müsse zu tieferen Kosten und zu einer höheren Beteiligung Dritter führen, forderte sie. Das sei wichtig, damit das Klanghaus im Kantonsrat und vor dem Volk eine grössere Chance habe. (mkn)