Indoor-Anlage
THC-Gehalt zu hoch: Polizei stellt Hanfplantage mit 6800 Pflanzen in Herisauer Gewerbebetrieb sicher

Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat in Herisau eine Indoor-Hanfanlage, die als CBD-Hanf klassiert war, sichergestellt. Der THC-Gehalt der 6800 Pflanzen war zu hoch, deshalb gilt die Anlage als illegal.

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Die Pflanzen wuchsen in einer Gewerbehalle.

Die Pflanzen wuchsen in einer Gewerbehalle.

Bild: Kapo AR

Im Zusammenhang mit einer Kontrolle einer vermeintlich legalen Hanfanlage für den Anbau von CBD-Hanf, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in einem Gewerbebetrieb in Herisau rund 6800 illegale Hanfpflanzen mit einem zu hohen THC-Gehalt sichergestellt. Die Polizei handelte im Auftrag der Staatsanwaltschaft von Appenzell Ausserrhoden.

Der THC-Gehalt der 6800 Pflanzen war zu hoch.

Der THC-Gehalt der 6800 Pflanzen war zu hoch.

Bild: Kapo AR

Wie es in der Mitteilung der Polizei heisst, wurde gegen den mutmasslichen Betreiber der Anlage und weitere Beteiligte ein Strafverfahren wegen Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz eröffnet. Die Hanfpflanzer hätten sich in der Gewerbehalle eingemietet.

«Es ist eine der grössten illegalen Hanfanlagen, die in unserem Kanton je sichergestellt wurden», so Marcel Wehrlin, Sprecher der Kantonspolizei auf Anfrage. Die Anlage sei angemeldet gewesen, bei einer Kontrolle sei dann aber der zu hohe THC-Gehalt gemessen. worden. Pflanzen, die über ein Prozent THC-Gehalt hätten, müssten als Drogenhanf klassiert werden. Weitere Abklärungen durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft sind am Laufen. (kapo/chs)