HERISAU: «Ich will sehen, was die Welt hergibt»

Morgen Sonntag erzählt Abenteurer Oliver Beccarelli in der Alten Stuhlfabrik in Herisau von seiner Expedition nach Namibia. Die Live-Show mit Bildern und Videos auf Grossleinwand beginnt um 17 Uhr. Herr Beccarelli, was treibt Sie zu Ihren Expeditionen an?

Drucken
Oliver Beccarelli, Abenteurer und Business-Coach (Bild: pd)

Oliver Beccarelli, Abenteurer und Business-Coach (Bild: pd)

HERISAU. Morgen Sonntag erzählt Abenteurer Oliver Beccarelli in der Alten Stuhlfabrik in Herisau von seiner Expedition nach Namibia. Die Live-Show mit Bildern und Videos auf Grossleinwand beginnt um 17 Uhr.

Herr Beccarelli, was treibt Sie zu Ihren Expeditionen an?

Hauptsächlich die Neugierde und der Drang, immer Neues zu entdecken. Ich will sehen, was die Welt hergibt. Ausserdem ist es sehr interessant, Menschen zu begegnen, die in einem völlig anderen System leben.

Warum gerade Namibia?

Insbesondere wegen des starken Kontrasts zu unserer Welt. Man kann in Namibia erfahren, dass ein Leben auch ohne Elektronik und ständige Verfügbarkeit möglich ist. Ausserdem faszinieren mich die unbeschreiblichen Dimensionen dieses Landes. Man kann dort mühelos einen Tag unterwegs sein, ohne einem anderen Menschen zu begegnen.

Wie viel Zeit verbringen sie pro Jahr auf Expeditionen?

Ich bin drei Monate im Jahr als Expeditionsleiter oder Abenteurer in Afrika unterwegs. Während der restlichen acht bis neun Monate arbeite ich selbständig als Business-Coach in der Schweiz.

Haben Sie schon ein nächstes Projekt geplant?

Für 2017 habe ich wieder eine längere Reise geplant. Ich will von der Schweiz aus mit dem Motorrad nach Afrika. Bisher habe ich 34 afrikanische Länder bereist. Auf meiner nächsten Reise sollten noch einige dazukommen. (pab)