Hausanalysen bleiben bestehen

AUSSERRHODEN. Die kantonale Hausanalyse wird auch in Zukunft weitergeführt. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Regierungsprogramms 2012– 2015. 16 Gemeinden unterstützen Interessierte finanziell bei der Erstellung einer Analyse, schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung.

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AUSSERRHODEN. Die kantonale Hausanalyse wird auch in Zukunft weitergeführt. Dabei handelt es sich um ein Projekt des Regierungsprogramms 2012– 2015. 16 Gemeinden unterstützen Interessierte finanziell bei der Erstellung einer Analyse, schreibt die Kantonskanzlei in einer Mitteilung.

Zwischen 2012 und 2015 wurden bei insgesamt 60 Gebäuden Hausanalysen umgesetzt. Die Analyse zeigt Eigentümerinnen und Eigentümern, welche Chancen ihre Liegenschaft auf dem Markt hat und soll motivieren, notwendige bauliche Massnahmen zur Erhaltung von attraktivem Wohnraum zu ergreifen. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Renovationen zwingend und welche energetischen und technischen Verbesserungen sinnvoll sind. Die Hausanalyse zeigt zudem, welche Nutzungsänderungen sich anbieten, was die baulichen Eingriffe kosten und welche Rendite sie bringen.

Die in den Jahren 2012 und 2013 durchgeführten Umfragen hätten den Nutzen und den Mehrwert dieses Instruments bestätigt, heisst es in der Mitteilung weiter. Bei rund 40 Prozent der Bauten folgten auf die Analyse Renovationen und Umbauten, mit einer erfreulichen Wirkung auf unsere Dorfbilder. Die Kosten pro Analyse betragen je nach Grösse des Objektes zwischen 4500 und 6500 Franken. Sie werden von den Hauseigentümern, der Standortgemeinde und dem Kanton zu je einem Drittel getragen. In den Gemeinden Hundwil, Stein, Wald und Wolfhalden, die sich nicht finanziell beteiligen, hat der Eigentümer zwei Drittel der Kosten zu tragen. (kk)