Gut gemacht!

Elf Musikschülerinnen und Musikschüler zeigten am Mittwochnachmittag im Schulhaus Grünau in Wattwil am Klavier und mit Violine, was sie gelernt hatten. Es braucht Mut, viel Üben und Selbstvertrauen, wenn man vor Publikum ein Instrument vorspielt.

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Marco Kressig und Dominik Debrunner begeisterten gemeinsam. (Bild: pd)

Marco Kressig und Dominik Debrunner begeisterten gemeinsam. (Bild: pd)

Elf Musikschülerinnen und Musikschüler zeigten am Mittwochnachmittag im Schulhaus Grünau in Wattwil am Klavier und mit Violine, was sie gelernt hatten.

Es braucht Mut, viel Üben und Selbstvertrauen, wenn man vor Publikum ein Instrument vorspielt. Aber nicht nur das. Es braucht auch eine Lehrerin, welche umsichtig anleitet, ermutigt und weiss, was geeignete Lernstrategien sind. Katrin Giordanengo gab zwischendurch Einblick in ihre Arbeit als Klavierlehrerin und das Talentförderprogramm. «Was braucht es alles, bis so ein Konzert stattfinden kann?», fragte die Klavierlehrerin unter anderem deshalb zu Beginn sowohl das Publikum wie ihre Schülerinnen und Schüler. Weiter erfragte sie Finessen beim Üben, etwa die Noten genau lesen, langsames und taktweises Üben, Ton für Ton auf den Tasten und die Bewegungen der Hand spüren. Auch auf die mentale Vorbereitung im Umgang mit Lampenfieber ging sie ein und animierte gleich alle Anwesenden, bei Wahrnehmungsübungen zur Beruhigung und Optimierung der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit mitzumachen.

Alle, von der Anfängerin Emilia Güden im ersten Jahr bis hin zu Sarah Geiser im sechsten Jahr, durften sich verdientermassen über den jeweils ganz persönlichen Applaus freuen. Hochkonzentriert, souverän, oft ohne Noten, mit teilweise schon viel musikalischem Ausdruck beim Spiel, meisterten die Klavierschülerinnen und -schüler verschiedene Schwierigkeitsgrade.

Das Repertoire war vielfältig und reichte von «Roti Rösli», einem Menuett in F-Dur von W. A. Mozart, über die bekannte Pippi-Langstrumpf-Melodie, dem Stück «See you again» bis hin zu Improvisationen und sogar einer herausfordernden Eigenkomposition. Speziell eindrücklich waren abschliessend die Darbietungen von Dominik Debrunner und Marco Kressig, welche zusätzlich zum normalen musikalischen Unterricht das Talentförderprogramm an der Musikschule Toggenburg absolvieren. (pd)