Grosse Sache für Kirchberg

Der STV Kirchberg organisiert am 17. September das Kantonale Jugendturnfest (KJTF). OK-Präsident Urs Giezendanner erklärt, warum der Grossanlass hier durchgeführt wird. Es werden rund 1300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Beat Lanzendorfer
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Die vier Buchstaben an den Dorfeingängen weisen seit Wochen auf den Grossanlass hin. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die vier Buchstaben an den Dorfeingängen weisen seit Wochen auf den Grossanlass hin. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Herr Giezendanner, wie kommt es, dass der STV Kirchberg das KJTF organisiert?

Urs Giezendanner: Wir haben in den letzten 20 Jahren mehrere Jugitage des Toggenburger Kreisturnverbandes durchgeführt. Dies war wohl auch dem Kantonalen Turnverband bekannt, der uns im Mai des letzten Jahres angefragt hat, ob wir uns vorstellen könnten, einen Schritt weiterzugehen und das Kantonale Jugendturnfest zu organisieren.

Kam eure Zusage spontan?

Giezendanner: Vor dem Okay besuchten wir das Jugendturnfest 2015, das in Wil stattfand. Wir wollten ausloten, was auf uns zukommt und ob es in Kirchberg machbar ist. Die Zusage unsererseits kam dann Ende September 2015. Im Verlauf dieses Jahres benötigte es dann drei OK-Sitzungen und unzählige Ressortsitzungen. Jetzt sind wir bereit.

Findet das Fest jährlich statt?

Giezendanner: In der Regel schon, sofern sich ein Turnverein für die Organisation zur Verfügung stellt. Dies war in den letzten Jahren aber immer der Fall.

Was für einen Stellenwert hat das KJTF in der Turnszene?

Giezendanner: Für Kirchberg ist es eine grosse Sache. Auch bei der Jugend geniesst es hohe Bedeutung. Es ist der einzige Anlass für den Nachwuchs, bei dem alle Sparten des Turnens vertreten sind.

Wie ist der Rückhalt im Dorf?

Giezendanner: Der ist sehr positiv. Das örtliche Gewerbe unterstützt uns toll. Support erhalten wir auch vom letztjährigen OK. Der Weg nach Wil ist ja nicht allzu weit.

Wie alt sind die Teilnehmenden und wie viele machen mit?

Giezendanner: Wir haben zwischen 1200 und 1300 Teilnehmende im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Das Fest ist ein Gruppen- und kein Einzelwettkampf.

Sind darunter auch Mitglieder des STV Kirchberg oder stehen alle als Helfer im Einsatz?

Giezendanner: Klar ist der STV Kirchberg auch dabei. Wir starten mit drei Gruppen. Arbeiten müssen die Aktivmitglieder. Der Nachwuchs kann sich ganz auf die Wettkämpfe konzentrieren.

Was wird in Kirchberg geturnt?

Giezendanner: Die vier Sparten Geräteturnen, Leichtathletik, Gymnastik und Spiele beinhalten 19 verschiedene Disziplinen.

Wo befinden sich die Festplätze?

Giezendanner: Der eigentliche Festplatz befindet sich zwischen den Schulhäusern Lerchenfeld und Sonnenhof. Ausser dem Geräteturnen findet alles im Freien statt. Für den Ballwurf und den 1000-Meter-Lauf können wir die Fussballplätze auf der Sonnmatt nutzen. Das Festzelt des Turnvereins befindet sich beim Schulhaus Sonnenhof.

Wie viele Helfer sind nötig, um den Anlass auf die Beine zu stellen?

Giezendanner: Von Vereinsseite benötigen wir rund 150 Helfer. Hinzukommen 100 Kampfrichter.

Wird auch geturnt, wenn das Wetter nicht mitspielt? Gibt es Ausweichmöglichkeiten?

Giezendanner: Klar führen wir den Anlass auch bei schlechtem Wetter durch. Turner sind wasserfest. Ein Ausweichdatum gibt es nicht. Wir sind optimistisch, dass uns Petrus keinen Streich spielt.

Was ist Ihr grösster Wunsch für den 17. September?

Giezendanner: Schönes Wetter und keine Unfälle. Alles andere ergibt sich von selbst.