Gastronomie
Die Freude in Wolfhalden ist gross: «Krone» ist gut gestartet

Nach über zweijähriger Schliessung ist die «Krone» in Wolfhalden seit Anfang Januar wieder geöffnet. Darüber freut sich mit den Gästen auch die Gemeinde als Eigentümerin der Liegenschaft.

Peter Eggenberger
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Gemeindepräsident Gino Pauletti freut sich, dass der traditionsreiche Gastrobetrieb Krone ausser montags wieder täglich geöffnet ist.

Gemeindepräsident Gino Pauletti freut sich, dass der traditionsreiche Gastrobetrieb Krone ausser montags wieder täglich geöffnet ist.

Bild: PE

«Wir sind froh, dass im Restaurant und Hotel wieder Leben eingekehrt ist. Jetzt ist es an der Bevölkerung, das aus dem Dornröschenschlaf erweckte Angebot des Hauses zu nutzen und so dessen Weiterbestand zu sichern. Gleiches gilt natürlich auch für die Ladengeschäfte und die weiteren, noch verbliebenen Wirtschaften in der Gemeinde», erklärt Gemeindepräsident Gino Pauletti.

Lange Tradition

Die Geschichte des grössten Gastwirtschaftsbetriebs in der Gemeinde reicht weit zurück. Anfang er 1980er-Jahre kaufte die Bürgergemeinde die «Krone» samt dem Bauland im Dorfzentrum. Nach der Aufhebung der Bürgergemeinde ging die Liegenschaft an die Gemeinde Wolfhalden über. Bis April führt das Team des Hotels Linde in Heiden mit Geschäftsführer Adrian Höhener den Gastbetrieb in Wolfhalden.

Zur Belegschaft gehört auch das frühere «Krone»-Pächterpaar Markus Steger und Heidi Bauhofer, die jeden Winkel des Hauses kennen. «Wir sind gut gestartet», sagt Bauhofer. «Natürlich spüren wir die pandemiebedingten Einschränkungen und die Januarflaute. Eine Reihe von Buchungen fürs Restaurant und die Gästezimmer stimmen uns aber zuversichtlich», sagt Bauhofer.

Längerfristige Verpachtung wird aufgegleist

Gino Pauletti: «Auch der grosse Saal kann jederzeit gebucht werden. Zu seinen Vorteilen gehören das Foyer, die Unterteilbarkeit, der Lift-Zugang und ausreichend Parkplätze. Wir bemühen uns seit längerem intensiv für eine längerfristige Verpachtung der ‹Krone›, und ideal wäre natürlich, wenn noch vor den Sommerferien eine dauerhafte Lösung realisiert werden könnte.»