Für ein sicheres Toggenburg

Zu den Kantonsrats- und Regierungsratswahlen am 28. Februar Einsprachen werden nicht sistiert Ausgabe vom 29. Januar 2016 Pendlerabzug muss beachtet werden Ausgabe vom 3. Februar 2016

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Unsere Sicherheit und unsere Freiheit sind immer mehr in Gefahr. Doch dies sind aus meiner Sicht die höchsten Güter, die wir in der Schweiz zu verteidigen haben. Freiheit ist ohne Sicherheit nicht möglich, aber Sicherheit gibt es auch ohne Freiheit nicht. Wir müssen schauen, dass wir zur Aufrechterhaltung der Sicherheit nicht immer mehr in unserer Freiheit eingeschränkt werden. Daher wähle ich Personen in den Kantonsrat, die sich für mehr Sicherheit und mehr Freiheit einsetzen. Mirco Gerig aus Unterwasser tut genau das. Er setzt sich konsequent für die Sicherheit von uns Toggenburger ein und kämpft für mehr Freiheiten von uns Bürgern. Wählen auch Sie am 28. Februar Mirco Gerig – für mehr Sicherheit und Freiheit fürs Toggenburg.

Monika Gmür

Chürzestrasse 18, 9607 Mosnang

Für den Sport in den Kantonsrat

Als Präsident der Leichtathletikschule Toggenburg kenne ich Werner Raschle bestens. Als ehemaliger Verantwortlicher für die Leichtathletik-Abteilung des TSV Wattwil weiss ich, wie ausdauernd und beharrlich man in dieser Sportart arbeiten muss, um Erfolge ernten zu können. Es steckt viel Knochenarbeit dahinter. Seit 2001 leistet Werner Raschle für die Leichtathletik im Toggenburg immense Aufbauarbeit. Durch die vielen Spitzenleistungen der jungen Athleten auf nationaler Ebene hat Werner Raschle bewiesen, dass auch im Toggenburg vieles möglich ist. Von den Erfolgen konnten neben dem TV St. Peterzell auch die anderen Vereine im Neckertal und Toggenburg profitieren. Die zurücktretenden Leichtathleten kehren meistens zu ihren Stammvereinen zurück und bringen als Athleten und Leiter viel Leichtathletik-Wissen ein. 2012 half er aktiv mit, die Leichtathletik-Jugendriege beim TSV Wattwil wiederzugründen. Er kämpfte während rund fünf Jahren für den Ausbau der Sportanlage Necker, die vor kurzem eröffnet werden konnte. Er ist ein absoluter Macher und holt aus den meist beschränkten Mitteln das Maximum heraus. Nicht nur im Sport zahlen sich Engagement und Mut mittel- und langfristig immer aus. Genau solche Leute brauchen wir im Kantonsrat für unser Toggenburg. Wählen Sie darum Werner Raschle in den Kantonsrat.

Peter Anderegg

Hegis, 9631 Ulisbach

Marc Mächler in den Regierungsrat

Nach über zwölf Jahren Zusammenarbeit in den verschiedensten Gremien kann ich mich voll hinter die Kandidatur von Marc Mächler als Regierungsrat stellen. Marc Mächler hört zu und bildet sich dann eine Meinung. Er bringt auch unangenehme Themen auf den Tisch und bleibt bei deren Bearbeitung stets sachlich. Seine Führungsqualitäten sind unbestritten und sein Fachwissen aus Beruf und Politik ist gross. Darüber hinaus durfte ich ihn auch als teamorientierten und humorvollen Ratskollegen kennenlernen. Seine Erfahrungen im Finanzbereich kann er in jedem Departement einsetzen, und er wird mithelfen, dass die St. Galler Regierung wieder als Einheit wahrgenommen wird. Marc Mächler gehört in die St. Galler Regierung – meine Stimme hat er.

Vreni Wild, Ahornstrasse 16,

9105 Wald-Schönengrund

Konkretisierung zu Berichterstattungen

Der Vorstand des Vereins «faire Bachsanierung – ohne Perimeter» möchte zu den Artikeln im Toggenburger Tagblatt und im Gmeindsblatt von Kirchberg noch einige Punkte hinzufügen. In der Gemeinde Kirchberg sind 26 Bäche sanierungsbedürftig. Diese sollen in den nächsten 20 Jahren so hochwassersicher gemacht werden, dass sie bei einem 100-Jahr-Hochwasser, ein Hochwasser, welches theoretisch alle 100 Jahre einmal vorkommt, wenig bis keinen Schaden anrichten.

Je nach Art der Sanierung als Offenlegung oder als Eindolung zahlen grundsätzlich Bund, Kanton und Gemeinde an das Bauvorhaben. Ergänzend kommt hinzu, in welcher Gewässerkategorie (Kantonales, Gemeinde- oder übriges Gewässer) das Gewässer ist. Je nachdem bestimmt eine Schätzungskommission anschliessend das Einzugsgebiet der Grundeigentümer, die den Restbetrag, also den Perimeter, bezahlen müssen.

Ihnen wird je nach Sondervorteil eine Rechnung geschickt. Nach Ansicht des Bürgerkomitees trägt niemand Schuld am Hochwasser, und da die Anstösser beim Bauvorhaben auch nicht mitreden können, möchte der Verein diese Finanzierungsart ändern.

Wir haben uns für den Weg einer Volksmotion entschieden. Sie ist neu und lässt gegenüber einer Initiative eine Diskussion über den Text zu.

Im Wasserbaugesetz steht, dass, soweit keine Beiträge zur Verfügung stehen, ein Perimeter errichtet werden soll.

Es steht aber auch, dass die Gemeinde mindestens 25 Prozent der Restkosten, nach Abzug der Beiträge von Bund, Kanton und Dritten bezahlen muss. Es steht jedoch nirgends im Wasserbaugesetz, dass die Gemeinde nicht 50 Prozent oder 100 Prozent an Bachsanierungen bezahlen darf.

So müsste ein Restbetrag von 0.00 Franken von der Schätzungskommission als Perimeter verteilt werden. In unserer Nachbargemeinde Mosnang wird dies so gehandhabt, und im Kanton Thurgau wurde der Perimeter schon lange abgeschafft.

Somit setzt das Bürgerkomitee auf die Bürgerversammlung vom 1. April, wo die Stimmberechtigten entscheiden können, ob sie eine neue Finanzierungsart bei Bachsanierungen wollen.

Robert Brem

Winkelstrasse 6, 9534 Gähwil

Vorstand Verein «Faire Bachsanierung – ohne Perimeter»

Zu wenig klar ausgedrückt

Als Treuhänder und Steuerberater erlaube ich mir, Ihren abgedruckten Bericht in der heutigen Ausgabe auf Seite 31 als irreführend zu bezeichnen.

Gross steht im Titel «Pendlerabzug muss beachtet werden». Es ist aber zu wenig klar ausgedrückt, dass dies erst für die Steuererklärung 2016 Gültigkeit hat, welche Formulare erst in einem Jahr zugestellt werden. Das verwirrt sicher viele Steuerpflichtige, haben diese doch noch bei der vorliegenden Steuererklärung 2015 die Möglichkeit, die voll angefallenen Kosten für die Fahrt zur Arbeit zum Abzug zu bringen.

Dies sollte noch präzisiert werden, spricht man doch vor allem im Bericht anfangs von der Steuerdeklaration 2015 via eTaxes.

Martin Schärli

Grund 185, 9115 Dicken