Fell und Federn
Dieser kleine Hund ist eine Wasserratte: «Kimbo schwimmt gerne im Bodensee»

In einer Serie stellen wir die Büsis, Hamster oder Pferde von Ostschweizerinnen und Ostschweizer vor. Zum Beispiel Rüde Kimbo aus Herisau, der seiner Besitzerin Nicole Scheiwiller hilft, einen Welpen zu erziehen.

Jolanda Riedener
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Der achteinhalbjährige Kimbo spielt und apportiert sehr gerne.

Der achteinhalbjährige Kimbo spielt und apportiert sehr gerne.

Bild: Nicole Scheiwiller

Steckbrief

Name: Kimbo vom Buechbach

Rasse: Bolonka Zwetna

Alter: 8,5 Jahre

Wohnort: Herisau

Lieblingsessen: alles der Marke Anifit

Charakter: liebenswürdig und geduldig

Nicole Scheiwillers treuer Begleiter heisst Kimbo. Er ist ein Bolonka Zwetna, eine eher kleine Hunderasse, die ursprünglich aus Russland stammt. Trotz seiner Körpergrösse wagt sich der Rüde im Sommer in den See. Die Herisauerin sagt: «Kimbo liebt es, zu schwimmen.»

Das sei eher selten bei kleineren Hunden. Scheiwiller wirft dann den Kong ins Wasser – so heisst das Lieblingsspielzeug von Kimbo. Sie sagt:

«Wenn er im Wasser ist, freut er sich so sehr, dass er sich nicht mehr spürt.»

Am Bodenseeufer zeiht er durch sein unermüdliches Planschen viel Aufmerksamkeit auf sich. Was um ihn herum passiere, bemerke er gar nicht mehr.

Generell apportiert er gerne. Auch den Winter mag er, jedoch seien Salz und Eisknollen im Fell nicht so toll. «Er freut sich auf den Frühling», sagt seine Besitzerin.

Kimbo hilft dabei, Welpe zu erziehen

Der Rüde heisst mit vollem Namen Kimbo vom Buechberg. «Vom Buechberg» spielt auf seine Zuchtherkunft an. Besonders an den Bolonka Zwetna ist, dass sie kaum Haare verlieren und sich für Allergiker eignen.

Oft begleitet Kimbo seine Besitzerin auch zur Arbeit. Derzeit arbeitet sie aber weniger Auswärts. Dafür kümmert sich Nicole Scheiwiller gelegentlich um einen Chihuahua-Welpen: Kimbo helfe bei der Erziehung von Sinja. «Sie hat sehr viel Energie. Manchmal muss Kimbo das Chihuahua-Weibchen etwas bremsen», sagt Scheiwiller.

Kleinere Hunde gelten als giftig. Stimmt dieses Vorurteil? «Nein, das stimmt so nicht», sagt Nicole Scheiwiller. Auch kleine Hunde hätten ein grosses Bedürfnis, sich zu bewegen. Wenn Hunde unterfordert seien, können sie sich aggressiv verhalten. «Die Handtaschen-Hündchen bellen von oben herab, wenn sie zu wenig gefördert und nicht ausgelastet sind.»