Erzählungen aus Missionsarbeit in Peru

WATTWIL. Am Mittwoch, 1. Juni lädt die evangelisch-reformierte Kirche Mittleres Toggenburg zum Peru-Abend ein. An diesem Abend erzählt der in Wattwil aufgewachsene Georg Bösch von seinen Erlebnissen und seiner Arbeit in Peru.

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WATTWIL. Am Mittwoch, 1. Juni lädt die evangelisch-reformierte Kirche Mittleres Toggenburg zum Peru-Abend ein. An diesem Abend erzählt der in Wattwil aufgewachsene Georg Bösch von seinen Erlebnissen und seiner Arbeit in Peru. Er lebt dort seit drei Jahren mit seiner Familie und arbeitet beim Missions- und Hilfswerk Indicamino.

Im Einsatz für Randgruppen

Indicamino ist ein christliches Missions- und Hilfswerk, das sich für Randgruppen in Peru, Bolivien und Kolumbien einsetzt. Indicamino wird unterstützt durch Kirchgemeinden, Freikirchen, Gemeinschaften und Missionsfreunde.

Förderung von Missionaren

Das Missionswerk Indicamino begann 1956 unter dem Namen «Schweizer Indianer-Mission» mit dem Aufbau des ersten Ausbildungszentrums im peruanischen Tiefland. Später folgten die Zentren Huánuco und Lima, 1976 Riberalta in Bolivien und 1995 die Bibelschule «La Antorcha» in Kolumbien. Hauptarbeitsfelder sind die Förderung einheimischer Missionare und Prediger mit handwerklichen und sozialen Berufen, beispielsweise von zweisprachigen Dorfschullehrern, sowie der Aufbau von Gesundheitszentren. In Lima liegt die Kernarbeit von Indicamino in Ausbildung und sozialer Hilfe von Peruanern in den Armenvierteln.

Eindrückliche Bilder

Georg Bösch ist im Juni im Heimaturlaub zurück in der Schweiz, weshalb ihn die Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde als Referenten eingeladen hat. Nach dem Vortrag mit eindrücklichen Bildern bleibt genügend Zeit für gemütliches Zusammensitzen bei Kuchen und Getränken. (pd)