Einfluss kann kaum überschätzt werden

Lesegesellschaften hatten ihre Blüte vor über hundert Jahren. Heute bestätigen sie sich – so sie nicht ganz verschwunden sind – auf kulturellem Gebiet oder sind zu Quartiergesellschaften mutiert. Am Ende des 19.

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Lesegesellschaften hatten ihre Blüte vor über hundert Jahren. Heute bestätigen sie sich – so sie nicht ganz verschwunden sind – auf kulturellem Gebiet oder sind zu Quartiergesellschaften mutiert. Am Ende des 19. Jahrhunderts gab es allein in Trogen sechs, im ganzen Kanton wohl über sechzig aktive davon! Der Einfluss der Lesegesellschaften auf die Ausserrhoder Politik zwischen 1850 und 1950 kann kaum überschätzt werden.

Sie setzten die Ideen der Aufklärung und des Humanismus um, ermöglichten eine breite und tiefe Diskussion grundsätzlicher Themen und spielten auch bei kommunalen und kantonalen Abstimmungen eine entscheidende Rolle.

Ständerat Hans Altherr in seinem Vorwort zu: Hans Sturzenegger, Wissen, Macht, Bürger: Aus der Geschichte der Lesegesellschaft Bach, Trogen. Herisau 2009.