Einbahnverkehr beim Spisertor

ST. GALLEN. Seit gestern wird beim Verkehrsknoten am Spisertor gebaut. Bis im Oktober soll der Verkehrsknoten in einen Betonkreisel umgebaut werden. Gleichzeitig werden die Gleise der Trogenerbahn im Bereich der Kreuzung und auf den untersten hundert Metern der Linsebühlstrasse erneuert.

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ST. GALLEN. Seit gestern wird beim Verkehrsknoten am Spisertor gebaut. Bis im Oktober soll der Verkehrsknoten in einen Betonkreisel umgebaut werden. Gleichzeitig werden die Gleise der Trogenerbahn im Bereich der Kreuzung und auf den untersten hundert Metern der Linsebühlstrasse erneuert.

In der Bauzeit ist der Verkehrsknoten nur beschränkt befahrbar. Autofahrer, die stadteinwärts auf der Speicher- und Linsebühlstrasse unterwegs sind, können die Kreuzung zwar passieren. Jene, die stadtauswärts fahren, müssen eine Umleitung über die Singenberg-, Steingrüebli- und Molkenstrasse in Kauf nehmen. Lastwagen und Busse werden gar über die Rehetobel- oder Tablatstrasse geführt.

Auch die Trogenerbahn kann nicht wie üblich verkehren. Bis zum Freitag stellt die Bahn auf Busbetrieb um. Bis dahin wird bei der Abzweigung Linsebühl- und Speicherstrasse eine spezielle Weiche eingebaut. Diese ermöglicht, dass die Bahn während der Bauzeit weiterhin fahrplanmässig in beide Richtungen verkehrt, neu aber im Bereich der Baustelle «eingleisig» geführt wird.

Der Umbau des Knotens zum Kreisel erfolgt in zwei Etappen. Zuerst wird der Bereich jenes Gleises erneuert, das näher an der Altstadt liegt, und es wird die erste Hälfte des Kreisels gebaut. Danach folgt die Erneuerung des anderen Gleises. Durch die Neugestaltung entsteht mehr Raum für den Langsamverkehr. (cw)