Ein erlebnisreiches Wochenende

Zum ersten Mal fand eine zweitägige «Märi»-Reise zusammen mit der neu angeschlossenen Fit-&-Fun-Gruppe Lichtensteig statt. Um 7 Uhr starteten acht Männer und vier Frauen mit einem Kleinbus Richtung Seefeld in Tirol.

Conny Düggelin
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Eine Segway-Tour als Highlight des zweitägigen Ausflugs. Bild: pd

Eine Segway-Tour als Highlight des zweitägigen Ausflugs. Bild: pd

Zum ersten Mal fand eine zweitägige «Märi»-Reise zusammen mit der neu angeschlossenen Fit-&-Fun-Gruppe Lichtensteig statt. Um 7 Uhr starteten acht Männer und vier Frauen mit einem Kleinbus Richtung Seefeld in Tirol. Fredi Düggelin, Organisator der Reise, und Chauffeuse Conny hatten ganz besondere Highlights auf dem Programm. So stand auf der Hinreise eine Besichtigung der Zammer Lochputz-Klamm auf dem Programm. Der Geist Lochputz war den Sportlerinnen und Sportlern wohl gesonnen und liess diese bei schönstem Wetter sein Reich besichtigen.

Eine reibungslose Fahrt nach Seefeld zum Hotel Hochland folgte und bald schon waren die grosszügigen Zimmer bezogen. Nach dem feinen Zmittag im Hotelgarten war die Gruppe gestärkt für das Haupt-Highlight, die Segway-Tour. Nachdem alle bei Max, dem Guide, ein Gefährt gefasst und einige Zeit die Handhabung auf dem Platz geübt hatten, ging es in Einerkolonne los um den Dorfsee. Die Geräte bargen ihre Tücken, vier der Mitreisenden mussten eine Sturzerfahrung hinnehmen, zum Glück ohne grössere Verletzungen. Der arme Max hatte sich wohl mit dieser Gruppe etwas aufgeladen, er blieb aber cool und sehr geduldig. Er musste entscheiden, ob wirklich alle in der Lage sind, in die Wildmoos- alm hoch- und auch wieder hinunterzufahren. Max entschied, dass er es mit mulmigem Gefühl doch wagen will. Der Weg führte durch Wohngebiete, Wälder und über Wiesen. Bei der Gruppe kam langsam Routine auf und es machte allen so richtig Spass. Kaum in der Wildmoosalm angekommen, offerierte der Wirt eine Runde Schnaps. Die Talfahrt verlief zum Glück unspektakulär. Nach einem kurzen Bummel durch den nostalgischen Handwerkermarkt oder einem Schwumm im Hotelschwimmbad hatten alle das feine Nachtessen und den anschliessenden Schlaf verdient.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt nach Leutasch zur Geisterklamm. Nach einem knapp zweistündigen Marsch durch die imposante Schlucht, unter anderem über einen 800 Meter langen Steg, stand Zeit zur freien Verfügung in Mittenwald an. Der Rückmarsch führte über den Gletscherschliff durch den Wald über die Staatsgrenze zurück zum Bus. Der Regen konnte sich bis kurz vor Abfahrt zurückhalten.

Die Heimreise verlief reibungslos und wie geplant um 20 Uhr erreichte die Gruppe um einige Erfahrungen reicher, müde und glücklich Lichtensteig.