Eigenfinanzierung von 87 Banken analysiert

TOGGENBURG. Der Anteil von Eigenkapital an der Bilanzsumme einer Bank ist ein Indikator für die Sicherheit der Einlagen der Kundinnen und Kunden. Je höher der Eigenfinanzierungsgrad ist, desto besser steht es um die Solvenz der Bank.

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TOGGENBURG. Der Anteil von Eigenkapital an der Bilanzsumme einer Bank ist ein Indikator für die Sicherheit der Einlagen der Kundinnen und Kunden. Je höher der Eigenfinanzierungsgrad ist, desto besser steht es um die Solvenz der Bank.

Die Clientis-Gruppe erstellt jeweils eine Übersicht zum Eigenfinanzierungsgrad von Schweizer Retail-Banken auf der Grundlage der jeweiligen Geschäftsberichte. Der Eigenfinanzierungsgrad wird nach einer Methode des Instituts für Finanzdienstleistungen der Hochschule Luzern berechnet.

Clientis auf vorderen Rängen

Die Clientis Bank Toggenburg belegt mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 9,26 Prozent in der Rangliste der 87 untersuchten Banken den 19. Platz. Gertrud Schmucki, die Vorsitzende der Geschäftsleitung, sagt in einer Mitteilung der Bank: «Wir sind stolz auf die Entwicklung, die wir uns dank umsichtiger Geschäftspolitik in den letzten Jahren geschaffen haben.»

Ohne UBS und Credit Suisse

Die Clientis Bank Thur belegt mit einem Eigenfinanzierungsgrad von 8,31 Prozent den 41. Rang, während die Clientis-Gruppe als Ganzes mit 8,81 Prozent auf Platz 31 zu finden ist. Ebenfalls untersucht wurden die Acrevis (8,57 Prozent, Rang 37), die St. Galler Kantonalbank (6,79 Prozent, Rang 71) und die Raiffeisen-Gruppe (6,48 Prozent, Rang 77). Nicht Teil der Untersuchung waren Gross- und Privatbanken. (rus)