Eigene Berufsberatung

INNERRHODEN. Ab Sommer 2016 führt Appenzell Innerrhoden eine eigenständige Berufsberatung für alle Schülerinnen und Schüler der Volksschule. Für die Gymnasial- und Erwachsenenberatung werden weiterhin Leistungen von Ausserrhoden bezogen, heisst es in einer Mitteilung der Standeskommission.

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INNERRHODEN. Ab Sommer 2016 führt Appenzell Innerrhoden eine eigenständige Berufsberatung für alle Schülerinnen und Schüler der Volksschule. Für die Gymnasial- und Erwachsenenberatung werden weiterhin Leistungen von Ausserrhoden bezogen, heisst es in einer Mitteilung der Standeskommission.

Heute wird die Berufsberatung im Mandatsverhältnis durch Appenzell Ausserrhoden ausgeübt. Mit der Pensionierung der zuständigen Berufsberaterin per Ende Juni wird Ausserrhoden das Mandat für die Berufsberatung beenden. Laut Mitteilung wird deshalb ab dem 1. August in Appenzell eine neue 40-Prozent-Stelle für die Berufsberatung geschaffen. Die Studien- und Erwachsenenberatung wird jedoch weiterhin von den Diensten des Kantons Appenzell Ausserrhoden durchgeführt. Auf der Grundlage einer neuen Leistungsvereinbarung können Innerrhoderinnen und Innerrhoder die Beratung in Herisau nutzen. Zudem steht dieser Dienst ausnahmsweise auch Schülern der Volksschule zur Verfügung, wenn die Kapazitäten in Appenzell nicht ausreichen. (rk)