EBNAT-KAPPEL: Jugendraum wird am neuen Standort eröffnet

Am 29. Januar standen die Türen des Jugendtreffs an der Schafbüchelstrasse 2 zum letzten Mal offen. Viele junge und auch ältere Personen kamen vorbei, um sich persönlich vom alten Standort zu verabschieden.

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Schülerinnen und Schüler der Klasse S2b organisierten sich für die Schnupperwoche interessante Plätze.

Schülerinnen und Schüler der Klasse S2b organisierten sich für die Schnupperwoche interessante Plätze.

Am 29. Januar standen die Türen des Jugendtreffs an der Schafbüchelstrasse 2 zum letzten Mal offen. Viele junge und auch ältere Personen kamen vorbei, um sich persönlich vom alten Standort zu verabschieden. Dabei wurde mit viel Bildmaterial ein Blick in die über zwei Jahrzehnte umspannende Geschichte des Jugendtreffs zurückgeworfen und die besonders wichtige Rolle gewürdigt, die die evangelisch-reformierte Kirchgemeinde als Unterstützerin von Beginn weg bis heute für die Jugendarbeit im Dorf spielt. Derweil geht der Umbau in den neuen Räumlichkeiten im Gill in die Schlussphase: Die Bauarbeiten kamen gut voran und dank der tatkräftigen Unterstützung von zahlreichen Freiwilligen – in erster Linie Jugendliche und junge Erwachsene – bekamen die Räume viel Farbe.

So traf man sich die letzten Samstage und Mittwochnachmittage in der ehemaligen Zivilschutzanlage und hat zusammen gemalt und weitere kreative Idee verwirklichen können. Die Räume wurden zusehends gemütlicher und wohnlicher. Auch der Boden bekam gegen Ende noch einen Belag, welcher vergessen lässt, dass sich darunter ein kühler Betonboden befindet. So bleiben noch das Inventar, welches vom alten in den neuen Jugendtreff gezügelt werden muss, und einige kleinere Dinge, welche zusammenzuschrauben sind.

Am Samstag, 20. Februar, eröffnet der Jugendtreff schliesslich am neuen Standort mit dem Angebot Película für Jugendliche, welche die obligatorische Schulzeit abgeschlossen haben.

Schülerinnen und Schüler der Klasse S2b organisierten sich für die Schnupperwoche interessante Plätze.

Schülerinnen und Schüler der Klasse S2b organisierten sich für die Schnupperwoche interessante Plätze.

Schnupperwoche der Oberstufe

Ivo Stäger, Schulleiter der Oberstufe, informiert über die diesjährige Schnupperwoche der 2. Oberstufe: «Wie organisiere ich eine Schnupperwoche? Welche Berufe möchte ich erkunden? Wie koordiniere ich die verschiedenen möglichen Schnuppertermine? Welche Erwartungen haben die betreuenden Personen an mich? Kann ich den Anforderungen der Betriebe überhaupt genügen? Im Vorfeld ihrer ersten Berufserkundungswoche stellten sich die Jugendlichen der zweiten Oberstufe diesen und vielen anderen Fragen. Alleine die 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse S2b organisierten für die fünftägige Schnupperwoche Plätze in nicht weniger als 37 Betrieben. Wo man früher einen Beruf noch eine Woche lang intensiv kennenlernen durfte, sind es jetzt in der grossen Mehrheit eintägige Schnupperpraktika. Der Aufwand, der von den Betrieben geleistet wird, um den Schnupperlehrlingen ein abwechslungsreiches und aussagekräftiges Programm bieten zu können, ist enorm.

An dieser Stelle danke ich im Namen der Oberstufe Ebnat-Kappel allen beteiligten Betrieben für ihr grosses Engagement. Als Lehrkraft schätze ich die Besuche in den verschiedenen Betrieben sehr. Die Gespräche mit den Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern sind immer wieder aufschlussreich und interessant. Die gegenseitige Wertschätzung ist spürbar, oft wird einem der ganze Betrieb gezeigt. Die Rückmeldungen zu den Jugendlichen und ihrem Auftreten in der Erwachsenenwelt waren grossmehrheitlich sehr positiv. Die Lehrmeisterinnen und Lehrmeister erwähnten aber auffällig häufig, dass die Schülerinnen und Schüler noch sehr jung seien. Ja, das sind sie wirklich, schliesslich wurden sie ja auch schon mit sechs Jahren eingeschult und nicht mit sieben Jahren, wie das früher der Fall war. Dass die ersten Lehrstellen bereits im März der zweiten Oberstufe vergeben werden, hat mich deshalb mehr als nur irritiert. Die Angst, dass die guten Lernenden von der Konkurrenz weggeschnappt werden, ist an vielen Orten spürbar. Die Jugendlichen beurteilen die gemachten Erfahrungen als sehr positiv. In der Schule werden sie die Gelegenheit erhalten, über ihre Erlebnisse und Eindrücke zu berichten. Der Austausch wird gewinnbringend für alle sein.»

Lebensmittelkontrollen 2015

Das Kantonale Amt für Verbraucherschutz und Veterinärwesen unterbreitet den Bericht über die Kontrolltätigkeit 2015. Von den 49 kontrollpflichtigen Betrieben wurden 31 einer Kontrolle unterzogen. In zwei Betrieben musste eine Nachkontrolle aufgrund ungenügender Inspektionsergebnisse angeordnet werden. Es wurde gegen keinen Betrieb eine Strafanzeige eingeleitet. Bei den Probenerhebungen mussten von sieben erhobenen Proben bei drei Betrieben Nachproben durchgeführt werden.

Kündigung und Auflösung

Per 1. Januar hat Claudia Umbricht ihre Arbeit als Mitarbeiterin Bau- und Liegenschaftsverwaltung auf der Gemeindeverwaltung aufgenommen. Der Aufgabenbereich hat ihr nicht zugesagt. Claudia Umbricht kündigte ihre Arbeitsstelle während der Probezeit und hat die Verwaltung bereits wieder verlassen.

Danny Lorenzi aus Mörschwil hat am 10. August 2015 seine Ausbildung beim Bauamt begonnen. Im Januar 2016 kam es zur Auflösung des Lehrvertrages im gegenseitigen Einvernehmen. Aktuell kommt das Bauamt ohne einen Lernenden 2016/17 aus. Eine neue Lehrstelle wird auf den Sommer 2017 vergeben. (gem)

Die Bauarbeiten kamen voran und die Räume bekamen viel Farbe. Am Samstag, 20. Februar, ist Eröffnung. (Bilder: pd)

Die Bauarbeiten kamen voran und die Räume bekamen viel Farbe. Am Samstag, 20. Februar, ist Eröffnung. (Bilder: pd)