Dritte Ebnat-Kappler Auswärtsniederlage

Fussball Ebnat-Kappel tut sich weiter schwer. Die beiden Heimsiege gegen Linth 04 und Uzwil gaben noch Anlass zu Hoffnung, die Niederlage im dritten Auswärtsspiel spricht allerdings eine andere Sprache. Am Dienstag wurden die Bütschwiler Reserven zum Stolperstein.

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Fussball Ebnat-Kappel tut sich weiter schwer. Die beiden Heimsiege gegen Linth 04 und Uzwil gaben noch Anlass zu Hoffnung, die Niederlage im dritten Auswärtsspiel spricht allerdings eine andere Sprache. Am Dienstag wurden die Bütschwiler Reserven zum Stolperstein. «Vieles gut gemacht und am Ende eine brutale 2:5-Niederlage», dies das nüchterne Fazit von Trainer Jürg Stadelmann.

Es fehlte unter anderem an der Effizienz

Die Ebnat-Kappler dominierten in den ersten 20 Minuten und hätten 2:0 oder gar 3:0 führen müssen – so vergab Anderegg in der 10. Minute vom Elfmeterpunkt. Die Bütschwiler hingegen nutzten die erste Chance und trafen mit dem Kopf zur 1:0-Führung (20.). Hug mit einem «Sonntagsschuss» via Lattenunterkante zum 1:1 (36.) und R. Büssers erfolgreicher Abschluss aus der Drehung zum 1:2 (38.) brachten die Gäste zwar wieder in die Spur, mit einem Glücksschuss der Platzherren Sekunden vor dem Pausenpfiff war der Vorsprung aber wieder weg.

Nach dem Wechsel lief es nicht für die Ebnat-Kappler. Das Unheil begann in der 60. Minute und endete in den Schlussminuten, in denen das Stadelmann-Team alles nach vorne warf und noch zweimal kalt erwischt wurde. Vor allem aber jene Szene, die zum 3:2 führte, hatte es mit einer doppelt «bestraften» Ebnat-Kappler Nr. 21 in sich: Den Penalty verursachte der Schlussmann zwar selbst, viel Pech dann aber, dass der Strafstoss via Pfosten an den Kopf Rohners und dann ins Tor flog! Weil sich in diesem Moment auch Rohners Linse verschob, hatte für die Schlussphase Fent den Posten des hintersten Mannes einzunehmen. Eine undankbare Aufgabe, mit zwei Gegentoren im Anschluss an einen schnell ausgeführten Freistoss und einen Konter der Bütschwiler. Mehr als ein Abseitstor brachten die Obertoggenburger in der verbleibenden Zeit nicht mehr zustande. (wz)