Denkstein für Näppis Uli

Vor 100 Jahren

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Vor 100 Jahren

9. Februar: Wattwil. Denkstein für Näppis Uli. Es war noch Friedenszeit, als sich der hiesige Verkehrs- und Verschönerungsverein mit der Aufgabe vertraut machte, unserem weltbekannt gewordenen Mitbürger Näppis Uli, «der arme Mann im Toggenburg», einen bescheidenen Denkstein zu setzen. Das Modell für das Reliefportrait des Näppis Uli liegt schon längst bereit. Ein passender Nagelfluhblock wurde gratis zur Verfügung gestellt und entsprechende Ziersträucher und -bäume, die den Stein umgeben sollen, bietet die Heimat des armen Mannes zu Genüge. Dieser Denkstein, ein äusserliches Zeichen für inneren Wert, soll uns beweisen, dass die Nachwelt Verdienste zu ehren weiss, auch wenn sie aus der ärmsten Hütte stammen.

Vor 50 Jahren

11. Februar: Dicken. Im Oktober des letzten Jahres konnte in erfreulicher Weise mit dem Bau des neuen Schulhauses begonnen werden. Mit mächtigen Maschinen wurden vorerst grosse Erdbewegungen vorgenommen. Am Standort musste eine ausserordentlich tiefe Baugrube ausgehoben werden. Schon bald zeigte sich aber beim Baugelände ein starker Wasseranfall und sehr schlechter Boden, was wesentliche Vorkehrungen und Mehrarbeiten notwendig machte. Es mussten zusätzliche Sickerleitungen und Geröllschüttungen vorgenommen werden.

Vor 20 Jahren

8. Februar: Bütschwil. Bei der Weberei Dietfurt AG bestehen Pläne für eine teilweise Verlagerung der Produktion nach Tschechien. In den sechziger und siebziger Jahren beschäftigte die Spinnerei und Weberei Dietfurt AG bis 800 Personen. 1989 waren es noch 340 und bis 1992 wurden wiederum einhundert Stellen abgebaut. Heute, nachdem 1993 und 1994 ebenfalls Stellen verloren gingen, werden noch 156 Personen in Bütschwil beschäftigt.

Vor 10 Jahren

10. Februar: Krummenau. Gemeinsam mit dem Betriebsleiter und Initiator des Tageszentrums Toggenburg, Jürg Nef, freuen sich die Gäste über die Vollendung der Grundidee, die fünf Jahre Zeit brauchte, um zu reifen. Und die Gäste kommen in Scharen. Darunter befindet sich auch die Regierungsrätin Kathrin Hilber.