Das Spiel ist der Mittelpunkt

Fussball braucht Regeln und Funktionäre, welche diese festlegen und durchsetzen. Aber Fussball braucht keine Selbstdarsteller. Auf dem Platz mögen sie manchmal noch für Unterhaltung sorgen. Neben dem Platz sind sie einfach nur störend.

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Fussball braucht Regeln und Funktionäre, welche diese festlegen und durchsetzen. Aber Fussball braucht keine Selbstdarsteller. Auf dem Platz mögen sie manchmal noch für Unterhaltung sorgen. Neben dem Platz sind sie einfach nur störend. Beim OFV scheinen aber einige Funktionäre zu sitzen, die sich auf ihren Posten etwas einbilden. Unschuldige Junioren zu bestrafen ist nicht nur kleinlich, sondern erzieherisch auch unsinnig.

Den Strich innerhalb weniger Tage mehrmals zu verschieben, zeugt zudem von einer gewissen Konzeptlosigkeit. Da verwundert es auch nicht, dass sich kaum jemand aus den Fussballvereinen über den OFV äussern will. Retourkutschen sind wohl schon häufiger vorgekommen.

Die Schuld für diese seltsamen Entscheide alleine beim OFV zu suchen, wäre sicherlich falsch. Vieles wird dem Verband vom SFV aus Bern vorgegeben. Doch der OFV sollte zumindest daran interessiert sein, diese Missstände künftig zu beheben.

Da kann man nur hoffen, dass mit dem neuen SFV-Präsidenten, Peter Gilliéron, an der Spitze der Verbände frischer Wind einkehrt, der bis in die regionalen Verbände «bläst». Damit dies gelingt, sollten sich Funktionäre ein Vorbild aus ihren eigenen Reihen nehmen: Die Schiedsrichter. Diese stehen im Hintergrund, sind aber unglaublich wichtig fürs Spiel.

Jeder Funktionär sollte sich deshalb zu Herzen nehmen, was für alle Schiedsrichter gilt: Je seltener sie Gegenstand von Diskussionen sind, desto besser ist ihre Leistung.

David Giger

d.giger@toggenburgmedien.ch