Das perfekte Ende der makellosen Vorrunde

Bazenheid schlägt dank einem Dreierpack von Denis Mlinaric Arbon mit 3:0. Gleichzeitig blieben die Alttoggenburger zum sechsten Mal ohne Gegentreffer.

Beat Lanzendorfer
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Denis Mlinaric (rechts) war mit drei Toren gegen Arbon der überragende Akteur auf dem Platz. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Denis Mlinaric (rechts) war mit drei Toren gegen Arbon der überragende Akteur auf dem Platz. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bazenheid-Trainer Heris Stefanachi verglich die Leistung mit jener eines «Perfect Game» im Baseball. Gelingt es einem Pitcher über die volle Spieldistanz von neun bzw. sieben Innings, dass kein gegnerischer Spieler die erste Base erreicht, bezeichnet man diese Leistung als «Perfect Game». «Es war schon unter der Woche im Training zu spüren, meine Jungs wollen mit dem elften Sieg in Serie die Vorrunde beenden», erklärte Stefanachi. Entsprechend traten die Spieler auf. Einer katapultierte sich dabei besonders in der Vordergrund: Dreifachtorschütze Denis Mlinaris. Mit seinem Führungstreffer in der Anfangsphase lenkte er das Spiel der Alttoggenburger frühzeitig in die richtigen Bahnen. Nach einer Viertelstunde doppelte er nach herrlicher Vorarbeit von Ledergerber nach. Die über die ganzen neunzig Minuten einseitige Partie hätte nur einmal kurz kippen können. Der Unparteiische entschied nach einem Foul an Tassone auf Penalty. Bernet ahnte die Ecke und wehrte den Versuch von Bärlocher ab. Statt 2:1 hiess es wenige Sekunden später 3:0. Mlinaric krönte seine Topleistung mit seinem dritten persönlichen Erfolgserlebnis.

Bombensichere Abwehr um Chef Pete Läng

Bestnoten verdiente sich auch Abwehrchef Pete Läng. Unter der Woche noch angeschlagen, war die von ihm geführte defensive Viererkette einmal mehr nicht zu knacken. Die Gäste waren mit diesem Ergebnis zur Pause gut bedient. Zweimal Düring und Farkas hatten Möglichkeiten, das Skore zu erhöhen.

Der Tabellenführer drückte auch nach dem Wechsel aufs Tempo. Mehr als ein Lattentreffer von Farkas und weitere Abschlussversuche von Mlinaric, Düring und Jungblut schauten nicht heraus. «Die Spieler haben weitere Fortschritte erzielt. Dank des breiten Kaders konnten wir die Ausfälle gut kompensieren. Es war eine perfekte Vorrunde. Ich bin stolz auf meine Mannschaft», dies das Fazit von Stefanachi kurz nach dem Abpfiff.