Clown Chocolat feiert grosse Erfolge

Chocolat Chocolat ist eine Attraktion im Zirkus. Seinen Namen trägt er, weil er der erste dunkelhäutige Clown in Frankreich ist.

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1886 kommt «Chocolat» zum Nouveau Cirque, wo er mit Clown George Footit ein «schwarz-weisses Duo» auf die Beine stellt. (Bild: Outnow)

1886 kommt «Chocolat» zum Nouveau Cirque, wo er mit Clown George Footit ein «schwarz-weisses Duo» auf die Beine stellt. (Bild: Outnow)

Chocolat Chocolat ist eine Attraktion im Zirkus. Seinen Namen trägt er, weil er der erste dunkelhäutige Clown in Frankreich ist. Als Sohn afrikanischer Sklaven auf Kuba geboren, findet der junge Rafael Padilla nach einer Odyssee als Sklave und Gelegenheitsarbeiter beim gefeierten Clown Tony Grice seinen Mentor. Dieser erkennt das Talent des verwaisten Jungen und nimmt ihn unter seine Fittiche. 1886 kommt der inzwischen zu «Chocolat» getaufte Rafael (Omar Sy) nach Paris zum Nouveau Cirque, wo er im Team des Clowns George Footit (James Thiérrée) arbeitet und mit diesem ein komisches «schwarz-weisses Duo» auf die Beine stellt. Sie feiern grosse Erfolge und werden weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Aber der Erfolg birgt auch Schattenseiten, an denen Chocolat zugrunde geht. Deutsch, 110 Min. (ab 12/10)

Fr, 26.02. 20.15 Sa, 27.02. 20.15 So, 28.02. 17.30 Mi, 02.03. 20.15

Mustang Im Frühsommer in einem türkischen Dorf machen Lale und ihre vier Schwestern Nur, Ece, Selma und Sonay auf dem Weg von der Schule nach Hause einen kleinen Abstecher zum Meer, wo sie mit ein paar Jungs rumalbern. Doch das eigentlich harmlose Spiel tritt einen Skandal mit weitreichenden Konsequenzen los. Fortan gelten gefängnisähnliche Zustände bei ihrem strengen Onkel Erol, wo die fünf Mädchen nach dem Tod ihrer Eltern aufwachsen. Stunden in Hausarbeit und Kochen ersetzen die Schule und die ersten Ehen werden arrangiert. Doch die Geschwister, denen der Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung gemein ist, trotzen den ihnen aufgezwungenen Restriktionen. Oscars 2016: Nominiert als «Bester Fremdsprachiger Film», Europäischer Filmpreis 2015: Kritikerpreis. Türk./d, 97 Min. (ab 12/10)

Fr, 26.02. 17.30 Di, 01.03. 20.15

Die Wilden Kerle: Die Legende lebt Leo, sein kleiner Bruder Elias, Finn, Joshua, Oskar und Matze spielen, sie wären die Wilden Kerle. Als ein Unbekannter mit schwarzer Augenklappe den Jungen eine mysteriöse Landkarte übergibt, die ihnen den Weg in ein geheimnisvolles Gebiet mit Baumhaus, Teufelstopf und Graffiti-Burgen zeigt, merken sie: Sie sind mittendrin im Wilde-Kerle-Land, hier haben sie schon immer gelebt. Und sie sind auserwählt, die Nachfolger der echten, inzwischen erwachsenen Wilden Kerle zu werden. Sie erfahren von einem Pakt, den die Wilden Kerle einst mit dem Dicken Michi schlossen: Wenn es in zehn Jahren keine neue Mannschaft gibt, die gut genug ist, um die vom Dicken Michi zu besiegen, gehört das Wilde-Kerle-Land ihm, dann darf er es endlich zerstören. In zehn Tagen läuft dieses Ultimatum ab. Deutsch, 100 Min. (ab 6/4)

Sa, 27.02. 17.30 So, 28.02. 14.30 Mi, 02.03. 14.30

Die weisse Arche Früher oder später muss jeder an eine Beerdigung. Es sind nicht die angenehmsten Fragen, die dann auftauchen. Wann bin ich dran? Wie werde ich einmal sterben? Der Film «Die weisse Arche» stellt sich diesen Fragen. Die Grundmelodie des Films spielt eine Frau, der kaum etwas grösseren Schrecken einflösste als Krankheit und Sterben. Doch seit ihrem Nahtoderlebnis ist der Tod für Monika zum Freund geworden. Angst vor Leid und Sterben hat sie keine mehr, was auch die Demenzkranken spüren, die sie mit grosser Hingabe pflegt. Leiden, Sterben und Tod sind für den Sterbebegleiter und Kapuziner Martin alltäglich, auch für Eugen, Mönch und Kunstmaler in Engelberg. Beide haben viele ihrer Mitbrüder in den Tod begleitet. Sam, Forstwart und Heiler, sieht Verstorbene. Für ihn stirbt nur der Körper, und Sterben heisst Hinübergehen. Ganz im Hier und Jetzt lebt Alfons, Hirt auf einer Alp. Hab und Gut braucht er nicht, die Erde gibt ihm Lebensbrot, und die Gegenwart ist sein Geschenk. Der Film «Die weisse Arche» beschäftigt sich mit Spiritualität, mit Sinn- und Wertfragen. Er thematisiert die begrenzte menschliche Erkenntnisfähigkeit und versucht, bis an deren Grenzen zu gehen. Dialekt, 89 Min., (ab 10/8)

Do, 25.02. 20.15 Di, 01.03. 20.15

Weiterhin im Programm:

Der grosse Sommer Schwingerkönig Anton Sommer (Mathias Gnädinger) lebt zurückgezogen auf dem Lande. Über ihm lebt der 10jährige Hiro (Loïc Sho Güntensperger) mit seiner Grossmutter, der auch das Haus gehört. Als Hiros Grossmutter stirbt, bittet der Junge den alten Sommer, ihn nach Japan zu begleiten. Dort im Süden auf einer paradiesischen Insel ist eine Sumoschule, auf die Hiro unbedingt möchte. Dialekt, 98 Min. (ab 8/6)

Fr, 26.02. 17.30 Sa, 27.02. 20.15 So, 28.02. 17.00 Mi, 02.03. 17.30

Colonia – Es gibt kein Zurück Chile, 1973. Lena und Daniel geraten während des Militärputsches in die Fänge der Geheimpolizei. Daniel wird verschleppt und Lena findet heraus, dass er in der hermetisch abgeriegelten Colonia Dignidad im Süden Chiles festgehalten wird. Lena beschliesst, sich der berüchtigten Sekte anzuschliessen, um Daniel zu befreien. Deutsch, 110 Min., ab 16/14)

Fr, 26.02. 20.15 So, 28.02. 20.15 Mi, 02.03. 20.15

El abrazo de la serpiente Zwei Forscher dringen ins Innerste des Amazonas vor: Der deutsche Ethnologe Theodor Koch-Grünberg im Jahr 1909, der nordamerikanische Botaniker und Abenteurer Richard Evan Schultes im Jahr 1940. Begleitet werden beide vom gleichen Schamanen, der selber der einzige Überlebende eines ausgelöschten Stammes ist und sie je zum Ziel ihrer Wünsche führen soll: Sie suchen eine im Urwald verborgene Wunderpflanze. Absolut halluzinierend. Ov/d, 125 Min. (ab 16/14)

So, 28.02. 20.15 Mo, 29.02. 20.15

Heidi Die glücklichsten Tage ihrer Kindheit verbringt das Waisenmädchen Heidi zusammen mit ihrem eigenbrötlerischen Grossvater, dem Alpöhi, in einer einfachen Holzhütte in den Schweizer Bergen. Die unbeschwerte Zeit endet jäh, als Heidi von ihrer Tante Dete nach Frankfurt gebracht wird. Dort soll sie in der bürgerlichen Familie Sesemann eine Spielgefährtin für die im Rollstuhl sitzende Tochter Klara sein. Doch trotz aller Freundschaft mit Klara wird die Sehnsucht nach den geliebten Bergen und dem Alpöhi immer stärker. Dialekt, 100 Min., (ab 0/0)

So, 28.02. 14.30 Mi, 02.03. 17.30 Letzte Tage

Alvin und die Chipmunks: Road Chip Durch eine Serie von Missverständnissen glauben Alvin, Simon und Theodore, dass Dave seiner Freundin in Miami einen Heiratsantrag macht und seine Chipmunks-Freunde fallen lassen will. Sie haben drei Tage, um die Hochzeitspläne zu stoppen. Deutsch, 86 Min., (ab 6/4)

Sa, 27.02. 17.00 Mi, 02.03. 14. 30

Brooklyn Der Film erzählt die Geschichte der jungen Eilis Lacey, einer irischen Immigrantin, die in den 1950er-Jahren versucht, in Brooklyn Fuss zu fassen. E/d/f, 105 Min., (ab 12/10)

Do, 25.02. 20.15 Mo, 29.02. 20.15 Letzte Tage