BAZENHEID: Ein Gewinn der Superlative ist voraussehbar

Für Bazenheid dürfte sich die Organisation des Cupspiels gegen die Young Boys auch finanziell lohnen. Dank guter Absätze im Catering.

Beat Lanzendorfer
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Festwirt Patrick Bernhardsgrütter freut sich inmitten der Helferinnen Renate Scherrer, Nicole Bernhardsgrütter und Claudio Grosso über den guten Bierabsatz, von links. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Festwirt Patrick Bernhardsgrütter freut sich inmitten der Helferinnen Renate Scherrer, Nicole Bernhardsgrütter und Claudio Grosso über den guten Bierabsatz, von links. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Er wirkte am Montagmorgen ziemlich unausgeschlafen – trotzdem gehörte er zu jenem Dutzend Helfer, die einen Tag nach dem Jahrhundertspiel FC Bazenheid – Young Boys Bern mit Aufräumarbeiten beschäftigt waren. Die Rede ist von Festwirt Patrick Bernhardsgrütter. Bei der Frage, ob die 3270 Zuschauer auch ordentlich konsumiert hätten, wirkt er dann hellwach und liefert Zahlen, die für einen eintägigen Festanlass beim FC Bazenheid rekordverdächtig anmuten.

2400 Liter Bier durch die Kehlen geflossen

«Die letzten Gäste haben am Sonntag um 23.30 Uhr den Festplatz verlassen. Also mehr als sechs Stunden nach dem Abpfiff des Cupspiels. Bis dann liefen 2400 Liter Bier durch den Zapfhahn», erklärt Bernhardsgrütter. An Wasser und Süssgetränken benötigte es gut 1500 Liter. Viele der Anwesenden verpflegten sich vor Ort. Neunzig Prozent der 2000 verdrückten Würste waren St. Galler Bratwürste – der Rest Cervelats. 200 Schnitzelbrote und 150 Hot-Dogs komplettieren den Food-Absatz.

Verfrüht für konkrete Zahlen

Es dürfte einige Wochen dauern, bis Kassier Urs Gebert konkrete Zahlen präsentieren kann. Es lässt sich aber schon jetzt abschätzen, dass der Reingewinn einen fünfstelligen Betrag ausmachen wird. Zum guten Ergebnis tragen auch die zehn Hauptsponsoren des Anlasses sowie die 54 verkauften Matchbälle bei. Jene Spender und viele Ehrengäste, gut 140 an der Zahl, wurden in der Mehrzweckhalle von Chefkoch Peter Hollenstein verköstigt. Vom Betrag, der nach Zahlung aller Rechnungen im «Kässeli» verbleibt, kommt ein Teil der 1. Mannschaft zugute. Schliesslich waren es die Jungs um Trainer Heris Stefanachi, welche mit dem Vorstoss in die zweite Hauptrunde des Helvetia-Schweizer-Cups das Jahrhundertspiel überhaupt erst ermöglichten.