Bauprojekt
Industriebetrieb wird erweitert: Baubeginn bei der Feindrahtweberei G. Bopp und Co. AG

Die G. Bopp und Co. AG in Wolfhalden exportiert über 90 Prozent ihrer Produktion in die USA und nach Fernost. Wegen der ungebrochenen Nachfrage erweitert das Vorderländer Unternehmen nun den Betrieb. Es entstehen neue Arbeitsplätze.

Peter Eggenberger
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Die Feindrahtweberei G. Bopp & Co. im Mühltobel, Wolfhalden, wird als Folge der steigenden Nachfrage markant erweitert.

Die Feindrahtweberei G. Bopp & Co. im Mühltobel, Wolfhalden, wird als Folge der steigenden Nachfrage markant erweitert.

Bild: pe

Im Weiler Mühltobel in Wolfhalden wurde 1956 ein Feindrahtweberei eröffnet. Heute bietet die Firma G. Bopp und Co. AG 120 Arbeitsplätze und wurde mehrmals erweitert. Jetzt erfolgt eine erneute Vergrösserung, die mit der derzeit erfolgenden Parkplatzverlegung eingeleitet wird.

Es waren die im Vorderland weitverbreiteten Webereikenntnisse, welche die Geschäftsleitung der 1881 in Zürich gegründeten Firma G. Bopp und Co. AG vor bald einmal siebzig Jahren einen Produktionsbetrieb in Wolfhalden erstellen liess. Erzeugt werden seither hochpräzise Drahtgewebe unterschiedlichster Feinheitsgrade für industrielle Bedürfnisse wie Filterzwecke, Siebdruck und Mikroelektronik. In der gleichenorts ansässigen Tochterfirma Filinox AG werden die benötigten Drähte hergestellt, die teilweise viermal dünner als ein menschliches Haar sind.

Exportorientiertes Unternehmen

«Über neunzig Prozent unserer Produktion geht in den Export, wobei Firmen in den USA und Fernost zu den Hauptabnehmern gehören», sagt Willi Langenegger, der seit 15 Jahren als Betriebsleiter und Mitglied der Geschäftsleitung für das Unternehmen tätig ist. «Die ungebrochene Nachfrage unserer Gewebe, vor allem auch im Bereich der Brennstoffzellen, macht eine erneute Erweiterung nötig.»

Diese erfolgt mittels einer Aufstockung des bestehenden Gebäudes mit einem Bauvolumen von gut 12000 Kubikmetern beziehungsweise einer Fläche von 2750 Quadratmetern. Das Bauvorhaben sei ein klare Ja zum Standort Wolfhalden, betont Langenegger. Es schafft abgesehen davon zusätzlichen Arbeitsplätzen in der Vorderländer Gemeinde.

Parkplatz wird verlegt und vergrössert

Die jetzt sichtbaren Bauarbeiten dienen der Verlegung des Parkplatzes, die im Hinblick auf die kommende Hochbautätigkeit nötig ist. Gleichzeitig wird das Parkangebot erweitert und besser strukturiert. Willi Langenegger: «Die Aufschüttung erfolgt mittels 6000 Kubikmetern Aushubmaterial, das ausschliesslich von Baustellen aus der näheren Umgebung stammt. Damit können lange, die Umwelt über Gebühr belastende Transportwege vermieden werden.»