Ausserrhoder Spitallisten sind fix

HERISAU. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die kantonalen Spitallisten für die Jahre 2013 und 2014 in Kraft gesetzt.

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HERISAU. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden hat die kantonalen Spitallisten für die Jahre 2013 und 2014 in Kraft gesetzt. Wie der Kanton mitteilt, finden sich auf dieser Liste für den Bereich der Akutsomatik (Grundversorgung, Spezial- und Spitzenmedizin) folgende Institutionen mit Standort in Appenzell Ausserrhoden: Berit Paracelsus-Klinik, Niederteufen; Hirslanden Klinik am Rosenberg, Heiden; Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden mit den Spitälern in Herisau und Heiden sowie die Augenklinik Scarpatetti in Teufen. Im Bereich der Rehabilitation wurden die Berit Paracelsus-Klinik in Niederteufen, die Rheinburgklinik Walzenhausen sowie die Klinik Gais auf die Liste aufgenommen.

Aus Listenspitälern wählen

Patientinnen und Patienten können seit der Einführung der freien Spitalwahl zur Behandlung oder Rehabilitation von Krankheiten unter jenen Spitälern und Kliniken frei wählen, die sich auf der Spitalliste des Wohnkantons finden.

Wählen Grundversicherte ein Spital aus, das der Wohnkanton nicht als Listenspital führt, so zahlten Wohnsitzkanton und Grundversicherung nur den Tarif, der im vergleichbaren Spital (Referenzspital) des eigenen Kantons gelte, erläuterte der Ausserrhoder Gesundheitsdirektor Mathias Weishaupt bereits zu einem früheren Zeitpunkt.

Kinder ins «Kispi»

Bei den Kindern ist, wie ein Blick auf die im Internet publizierte detaillierte Spitalliste zeigt, nahezu für alle Fälle das Ostschweizer Kinderspital «Kispi» in St. Gallen zuständig. (rf)