Auftaktniederlage in der neuen Liga

Für die Herren des Unihockey Appenzell war das Spiel gegen Domat-Ems das erste Ligaspiel in der Geschichte, welches über 3 × 20 Minuten ging.

Drucken
Die Appenzeller starteten schlecht in die neue Liga. Bild: pd (Bild: Picasa)

Die Appenzeller starteten schlecht in die neue Liga. Bild: pd (Bild: Picasa)

Wer schiesst das erste Tor? Diese Frage war rasch von den Emsern beantwortet, welche nach einem verunglückten Freistoss durch einen Konter das 0:1 erzielen konnten. Die Appenzeller konnten gut mit dem Gegner mithalten, brachten aber kein Tor zustande.

Es brauchte das zweite Drittel, bis der erste 2.-Liga-Bösewicht auf Seiten des UHA gefunden war. Im Schlussdrittel erwischten die Appenzeller einen super Start und konnten dank einer Willensleistung von Neueinkauf Sämi Meier die Partie ausgleichen. Der erste Treffer in der Geschichte des UHA erzielte somit ein Ausserrhoder. Kurz darauf legte Trainer Mösli eine für das Militär untypische Spritzigkeit an den Tag und Flö schoss den Ball «in Angel uni». Das Geschichtsbuch wartet somit immer noch auf den ersten Innerrhoder. Die Führung beflügelte den UHA. Torschütze Sämi bekam sogar so starke Flügel, dass er vom Boden abhob und den Ball mit dem Kopf erwischte. Die Schiedsrichter bewerteten die Situation mit einem Penalty. Der Penalty wurde von Torwart Inauen sauber gehalten, weshalb die Emser im Anschluss in Überzahl spielen konnten. Dieses nutzten sie zum Ausgleich. Die Partie war somit wieder offen.

Wer Spiele gewinnen will, muss seine Chancen nutzen. Und in dieser Hinsicht waren die Emser klar besser. Nach einem abgelenkten Weitschuss gingen sie in Führung. Die Appenzeller konnten den Druck danach zwar nochmals erhöhen, erhielten aber kurz vor Schluss den entscheidenden vierten Gegentreffer. (pd)

Domat-Ems – Appenzell 4:2

Für den UHA spielten: Michael Inauen (Torwart), Alex Koller (Torwart), Sepp Räss, Michael Büchler, Philipp Sutter, Marco Mösli (0/1), Severin Moser, Samuel Meier (1/0), Benjamin Fässler, Aurel Eugster, Dario Fässler, Rico Baumann, Mario Gasser, Sandro Bösch, Florian Manser (1/0), Ernst Widmer, Alain Köppel, Raphael Jakob, Aurel Sutter, Michael Laimbacher