Aktionskunst Hotel und Feuer

Christian Meier ist nicht der einzige Künstler, der in der Region mit provokativer oder visuell aufsehenerregender Kunst auf sich aufmerksam gemacht hat.

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Christian Meier ist nicht der einzige Künstler, der in der Region mit provokativer oder visuell aufsehenerregender Kunst auf sich aufmerksam gemacht hat. Sowohl die Gebrüder Riklin als auch der Appenzeller Roman Signer sind bekannt für ihre Projekte, die sie unter anderem im Appenzellerland verwirklicht haben.

1981 In einer Winternacht wird in Gonten ein kleine Hütte mit Raketen beleuchtet. Der Appenzeller Künstler Roman Signer hat auf dem Dach zwei Eisenröhren befestigt, in die er die Raketen steckte. Die Aktion musste er im Winter durchführen, da er die Bauernhäuser in der Nähe nicht durch die Funken gefährden wollte.

1989 Vom 11. September bis zum 15. Oktober lässt Roman Signer eine Zündschnur von Appenzell an seinen heutigen Wohnort St. Gallen abbrennen und begleitet sie Tag und Nacht.

2009 In Teufen wird das erste Null-Sterne-Hotel der Welt eröffnet. Erfinder dieser Geschäftsidee sind ebenfalls die Gebrüder Riklin. Das Interesse aus der ganzen Welt für dieses Projekt ist riesig. Seit Juni 2010 ist das Hotel in Teufen geschlossen.

2012 Ein riesiges Picknicktuch, so gross wie 100 Fussballfelder, soll entstehen. Das Projekt Bignik ist eine Kooperation mit der Geschäftsstelle Appenzell Ausserrhoden–St. Gallen–Bodensee. Die Idee stammt von den Gebrüdern Riklin. Jährlich wird das immer grösser werdende Tuch ausgelegt und der Bevölkerung gezeigt. 2014 wurde die Auslegung beispielsweise in Stein durchgeführt. Im Jahr 2040 soll die geplante Grösse von 100 Fussballfeldern erreicht sein.

2013 Der Lichtkünstler Gerry Hofstetter beleuchtet in den Schweizer Bergen SAC-Hütten. Unter den mit Projektoren beleuchteten Hütten ist auch die Hundsteinhütte in Brülisau.