3. Liga: Klare Niederlage für FC Appenzell

FUSSBALL. Für die klare 2:5 (1:2)-Niederlage des FC Appenzell bei Besa St. Gallen gibt es verschiedene Gründe. Wie unter anderem das Durchschnittsalter zeigt, fehlten mit rund einem halben Dutzend Akteuren zu viele routinierte und erfahrene Spieler.

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FUSSBALL. Für die klare 2:5 (1:2)-Niederlage des FC Appenzell bei Besa St. Gallen gibt es verschiedene Gründe. Wie unter anderem das Durchschnittsalter zeigt, fehlten mit rund einem halben Dutzend Akteuren zu viele routinierte und erfahrene Spieler. So agierten die Innerrhoder schon zu Beginn zu passiv und zu ängstlich, was dazu führte, dass Besa rasch zu guten Chancen kam. Appenzell hatte aber auch zwei erfolgversprechende Möglichkeiten, wirkte aber zu wenig kaltblütig. Mit einem einfachen langen Ball aus dem Mittelfeld wurde die Abwehr mit einem Stellungsfehler in der 10. Minute überspielt, und schon lagen die Gäste im Rückstand. In der 23. Minute sah der Schiedsrichter im Strafraum ein Stossen von Marco Inauen, pfiff einen fragwürdigen Penalty, und Appenzell lag 0:2 zurück. In der 29. Minute führte Simon Baumann einen Freistoss rasch aus, bediente auf der linken Seite Lars Manser, der mit einem schönen Schuss ins weite Eck zum Anschlusstreffer traf. Die Innerrhoder erspielten sich bis zur Pause noch weitere Möglichkeiten. Fehlende Kaltblütigkeit und Pech bei einem Pfostenschuss durch Lars Manser führten aber dazu, dass keine weiteren Treffer mehr fielen.

In der zweiten Halbzeit liessen dann die Gäste auch den Willen vermissen, Fussball zu spielen, und liessen sich vom teilweise provozierenden Verhalten des Gegners beeinflussen. In der 54. und 70. Minute folgten die Gegentreffer drei und vier, und die Partie war entschieden. Nach 73 Minuten geriet Appenzell gar mit 1:5 ins Hintertreffen, bevor in der Nachspielzeit der als Feldspieler eingewechselte Johannes Elmiger im Strafraum gefoult wurde und den folgenden Elfmeter gleich selber verwandelte. (mk)