<?xml version="1.0" encoding='ISO-8859-15'?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
   <channel>
      <title>Schlagzeilen</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St. Galler Tagblatt News</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:53:10 +0100</pubDate>
      <lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 08:53:10 +0100</lastBuildDate>      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:54:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Dämpfer für Hoffnung auf schnelle Griechenland-Einigung  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852676</link>
         <description><![CDATA[  Das Ringen um ein umfassendes Hilfspaket f&uuml;r Griechenland geht in eine weitere Verl&auml;ngerung. Ein bereits angek&uuml;ndigtes Treffen der Finanzminister der Euro-Zone am Montag findet vorerst nicht statt, wie Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker sagte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/Reuters)</p> <p>Die geplanten Beratungen seien nur sinnvoll, wenn die wesentlichen Elemente des neuen Griechenland-Programms vorl&auml;gen - und das sei noch nicht der Fall, sagte der Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Sch&auml;uble.</p> <h4>145 anstatt 130 Milliarden Euro</h4> <p>In EU-Kreisen hiess es, das zweite Paket der Euro-Partner und des IMF f&uuml;r Griechenland werde vermutlich mit 145 Mrd. Euro deutlich gr&ouml;sser sein m&uuml;ssen, als bisher mit 130 Mrd. Euro geplant. Eine gute Nachricht kam von Griechenland selbst: Das Etatdefizit des Staates k&ouml;nnte etwas geringer ausfallen als bisher erwartet.</p> <h4>Gespr&auml;che mit privaten Gl&auml;ubigern kurz vor Schluss</h4> <p>Seit Wochen wird auf zwei miteinander verschr&auml;nkten Ebenen um ein umfassendes Stabilisierungsprogramm f&uuml;r Griechenland gerungen. Sowohl die Gespr&auml;che mit den privaten Gl&auml;ubigern, in denen zuletzt ein Forderungsverzicht von &uuml;ber 70 Prozent diskutiert wurde, also auch die Pr&uuml;f-Mission der Troika aus EZB, EU-Kommission und IMF stehen nach Angaben der Beteiligten kurz vor der Schlussrunde.</p> <p>Allerdings gibt es offenbar noch wichtige offene Punkte. Dazu geh&ouml;rt die Frage, ob letztlich doch noch den &ouml;ffentlichen Gl&auml;ubigern, wie der EZB, anderen Zentralbanken und Staaten, ein Beitrag zur Sanierung des Landes abverlangt wird.</p> <h4>Banken brauchen Kapital</h4> <p>Erst wenn die Gespr&auml;che mit den Banken erfolgreich abgeschlossen und die Troika grunds&auml;tzlich die Voraussetzungen f&uuml;r weitere Hilfen bejaht, k&ouml;nnen die Schlussarbeiten an dem Rettungspaket starten.</p> <p>Aus EU-Kreisen hiess es, den Euro-Partnern Griechenlands und dem IMF k&ouml;nnte ein Hilfsprogramm von bis zu 145 Mrd. Euro abverlangt werden, rund 15 Mrd. Euro mehr als bisher kalkuliert. Der Mehrbedarf ergebe sich im wesentlichen aus dem Rekapitalisierungsbedarf griechischer Banken.</p> <p>Im griechischen Finanzministerium hiess es, das Budget-Defizit des Staates f&uuml;r 2011 k&ouml;nnte mit 9,1 bis 9,4 Prozent der Wirtschaftsleistung etwas geringer ausfallen als bisher erwartet. Grund sei die Steuer auf Immobilienbesitz, die Griechenland zwei Milliarden Euro in die Kassen gesp&uuml;lt habe. Zuletzt war von einem Defizit von 9,5 Prozent die Rede gewesen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852676</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:38:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Mehr als 200 Tote in syrischer Stadt Homs  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852674</link>
         <description><![CDATA[  In der syrischen Stadt Homs sind nach Angaben von Menschenrechtlern bei einer Offensive der Regierungstruppen mehr als 200 Menschen get&ouml;tet worden. Unter den Opfern sollen auch Frauen und Kinder sein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/afp/Reuters/dapd)</p> <p>In der syrischen Stadt Homs haben Regierungstruppen nach Angaben von Aktivisten die bisher folgenschwerste Offensive gegen die Protestbewegung begonnen. Mindestens 217 Zivilisten wurden get&ouml;tet, als der Angriff am fr&uuml;hen Morgen mit massivem Beschuss begann.</p> <p>Allein im Viertel al-Chalidija h&auml;tten Sicherheitskr&auml;fte 138 Menschen durch M&ouml;rserfeuer get&ouml;tet, erkl&auml;rte die Syrische Beobachtungsstelle f&uuml;r Menschenrechte in der Nacht. 79 Menschen seien in anderen Vierteln ums Leben gekommen. Gem&auml;ss den Angaben waren auch Frauen und Kinder unter den Opfern.</p> <p>Die in London ans&auml;ssige Beobachtungsstelle rief die syrische Bev&ouml;lkerung &laquo;in allen Regionen&raquo; auf, angesichts des &laquo;Massakers&raquo; in Homs auf die Strasse zu gehen und sich gegen die F&uuml;hrung zu erheben.</p> <p>Bei der Offensive wurden zudem Hunderte von Menschen verletzt. Der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abderrahman, sagte, es habe ein &laquo;regelrechtes Massaker&raquo; stattgefunden. Er forderte eine &laquo;sofortige Intervention&raquo; der Arabischen Liga.</p> <p>Teilweise h&auml;tten die Sicherheitskr&auml;fte M&ouml;rser eingesetzt. Geb&auml;ude wurden zerst&ouml;rt und in Brand gesetzt, berichteten Aktivisten.</p> <p>Die arabischen Nachrichtensender al-Arabija und al-Jazira berichteten von &laquo;schweren K&auml;mpfen&raquo; zwischen Soldaten der regul&auml;ren Armee und Deserteuren. Sie zeigten Bilder von Dutzenden von Leichen am Boden.</p> <h4>Landesweite Demonstrationen</h4> <p>Landesweit hatte es am Freitag Demonstrationen in Erinnerung an das Massaker von Hama im Jahr 1982 gegeben, als Hafiz al-Asad, der Vater des jetzigen Pr&auml;sidenten, einen Aufstand der islamistischen Muslimbr&uuml;der brutal niederschlagen liess.</p> <p>Die Sicherheitskr&auml;fte schossen laut der Beobachtungsstelle auf viele Demonstrationsz&uuml;ge, etwa in der Hauptstadt Damaskus, wo Tausende von Menschen auf die Strasse gegangen seien. Demnach nahmen viele Syrer an Protesten in den Provinzen Damaskus, Daraa und Dael im S&uuml;den, Idleb im Nordwesten, Lattakia im Westen und Hama selbst teil.</p> <h4>Abstimmung angek&uuml;ndigt</h4> <p>Derweil k&uuml;ndigte ein Diplomat in New York an, dass der Uno-Sicherheitsrat am Morgen (9 Uhr Ortszeit, 15 Uhr MEZ) zusammenkommen werde, um &uuml;ber den j&uuml;ngsten Resolutionsentwurf zur Syrien-Krise abzustimmen.</p> <p>Den 15 Mitgliedern des Gremiums werde der zuletzt am Donnerstag &uuml;berarbeitete Text vorliegen, der Bedenken Russlands Rechnung tr&auml;gt, sagte der Diplomat am Freitag in New York.</p> <p>Noch vor der Abstimmung in New York will die amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton mit ihrem russischen Kollegen Sergej Lawrow zu einem Gespr&auml;ch am Rande der M&uuml;nchener Sicherheitskonferenz zusammenkommen.</p> <p>Zuvor hatte der russische Vize-Aussenminister Gennadi Gatilow laut der Nachrichtenagentur Interfax erneut den Resolutionsentwurf &laquo;in seiner jetzigen Form&raquo; abgelehnt. Die Zugest&auml;ndnisse reichten nicht aus, damit Moskau die Resolution mittragen k&ouml;nne.</p> <p>In dem neuen Resolutionstext wird nicht mehr explizit der R&uuml;cktritt des syrischen Pr&auml;sidenten Bashar al-Asad gefordert. Auch jeder Hinweis auf Sanktionen oder ein m&ouml;gliches Waffenembargo wurde als Zugest&auml;ndnis an Moskau gestrichen.</p> <p>In dem Entwurf steht aber, der Sicherheitsrat unterst&uuml;tze die &laquo;Entscheidung der Arabischen Liga vom 22. Januar&raquo;, mit der ein &laquo;von den Syrern selbst gestalteter politischer &Uuml;bergang&raquo; angestrebt wird.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852674</guid>
      </item>
            <item>
         <pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:33:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Neukirch bangt um Emily  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2852672</link>
         <description><![CDATA[  NEUKIRCH-EGNACH. Emily, die vermisste H&uuml;ndin aus Neukirch, ist nach wie vor nicht aufgetaucht. Besitzer Felix St&auml;heli &uuml;ber r&uuml;hrende Reaktionen und Emilys &Uuml;berlebenschancen trotz eisiger K&auml;lte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><h4>Herr St&auml;heli, welche Lebenszeichen gibt es von Emily?</h4> <p>Felix St&auml;heli: Seit einer Woche haben wir nichts mehr von ihr geh&ouml;rt.</p> <h4>Wann und wo wurde Ihre H&uuml;ndin denn zuletzt gesehen?</h4> <p>St&auml;heli: Am vorletzten Dienstag rief uns eine Frau aus dem Weiler Siebeneichen an. Sie meldete aufgrund des Zeitungsartikels, dass sie Emily mit einem Berner Sennenhund hatte spielen sehen.</p> <h4>Gab es weitere Reaktionen nach dem Bekanntwerden von Emilys Verschwinden?</h4> <p>St&auml;heli: Die Leute fragen immer wieder, ob sie mittlerweile zur&uuml;ckgekehrt sei - sie nehmen wirklich Anteil am Schicksal von Emily. Insbesondere einer Bekannten geht das Ganze sehr nahe - dabei wussten wir nicht einmal, dass sie eine Schw&auml;che f&uuml;r Hunde hat. Sie nimmt immer ein Halsband, eine Leine und Hundeguezli mit, wenn sie weggeht, f&uuml;r den Fall, dass ihr Emily &uuml;ber den Weg laufen sollte. Speziell war auch, dass uns Bekannte aus Sulgen eine Karte aus den Ferien im Wallis geschickt haben, um uns zu tr&ouml;sten. Sie schrieben, dass ihre Katze, die seit Ostern vermisst gewesen war, vor Weihnachten wieder aufgetaucht sei.</p> <h4>Halten sich die Tiersch&uuml;tzer mittlerweile zur&uuml;ck, die sich anfangs ungebeten in die Suche nach Ihrer H&uuml;ndin eingeschaltet hatten?</h4> <p>St&auml;heli: Soweit ich es mitbekommen habe schon. Sie haben uns auch nicht mehr kontaktiert.</p> <h4>Suchen Sie selbst nach wie vor t&auml;glich nach Emily?</h4> <p>St&auml;heli: Nein. Wir wissen auch nicht, wo wir suchen m&uuml;ssten - unsere Gemeinde ist gross. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.</p> <h4>Obwohl es mittlerweile eisig kalt geworden ist?</h4> <p>St&auml;heli: Ja. Wenn Emily irgendwo Unterschlupf gefunden hat, beispielsweise in einer Scheune, kann sie gut &uuml;berleben. Solche Hunde sind z&auml;h - Emily ist ja kein &uuml;berz&uuml;chteter Rassehund. Und wenn es wieder w&auml;rmer wird und mehr Leute unterwegs sind, n&auml;hert sie sich vielleicht langsam doch Spazierg&auml;ngern oder zumindest anderen Hunden, obwohl sie scheu ist. Wir sind &uuml;berzeugt: Die Zeit arbeitet f&uuml;r uns.</p> <p><em>Interview: Daniel Walt</em></p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2852672</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 22:46:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Stromausfälle wegen Kälte und Schnee  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851674</link>
         <description><![CDATA[  In den Gemeinden Hundwil, Stein, Urn&auml;sch, Waldstatt, B&uuml;tschwil und Ganterschwil ist am Freitag der Strom ausgefallen. Schuld an den Stromausf&auml;llen waren ein umgest&uuml;rzter Baum und die starke Bise, die eine Freileitung besch&auml;digte  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Im Appenzellerland war der &laquo;&Uuml;belt&auml;ter&raquo; ein Baum, der unter dem vielen Neuschnee zusammenbrach und die Stromleitung besch&auml;digte. Laut den St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerken (SAK) war die St&ouml;rungssuche auf der 20'000 Volt-Leitung schwierig. Zum Teil mussten die Kunden zwei Stunden lang ohne Strom auskommen.<br /> <br /> In den Gemeinden B&uuml;tschwil und Ganterschwil war die starke Bise f&uuml;r den Stromunterbruch verantwortlich. Sie besch&auml;digte gem&auml;ss Mitteilung der SAK einen Defekt an einer Freileitung, der wiederum zu einem Kurzschluss auf einer 20'000-Volt-Leitung f&uuml;hrte. (sda/sg)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851674</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 20:54:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Dämpfer für Hoffnung auf schnelle Griechenland-Einigung  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851671</link>
         <description><![CDATA[  Das Ringen um ein umfassendes Hilfspaket f&uuml;r Griechenland geht in eine weitere Verl&auml;ngerung. Ein bereits angek&uuml;ndigtes Treffen der Finanzminister der Euro-Zone am Montag findet vorerst nicht statt, wie Euro-Gruppen-Chef Jean-Claude Juncker sagte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/Reuters)</p> <p>Die geplanten Beratungen seien nur sinnvoll, wenn die wesentlichen Elemente des neuen Griechenland-Programms vorl&auml;gen - und das sei noch nicht der Fall, sagte der Sprecher des deutschen Finanzministers Wolfgang Sch&auml;uble.</p> <h4>145 anstatt 130 Milliarden Euro</h4> <p>In EU-Kreisen hiess es, das zweite Paket der Euro-Partner und des IMF f&uuml;r Griechenland werde vermutlich mit 145 Mrd. Euro deutlich gr&ouml;sser sein m&uuml;ssen, als bisher mit 130 Mrd. Euro geplant. Eine gute Nachricht kam von Griechenland selbst: Das Etatdefizit des Staates k&ouml;nnte etwas geringer ausfallen als bisher erwartet.</p> <h4>Gespr&auml;che mit privaten Gl&auml;ubigern kurz vor Schluss</h4> <p>Seit Wochen wird auf zwei miteinander verschr&auml;nkten Ebenen um ein umfassendes Stabilisierungsprogramm f&uuml;r Griechenland gerungen. Sowohl die Gespr&auml;che mit den privaten Gl&auml;ubigern, in denen zuletzt ein Forderungsverzicht von &uuml;ber 70 Prozent diskutiert wurde, also auch die Pr&uuml;f-Mission der Troika aus EZB, EU-Kommission und IMF stehen nach Angaben der Beteiligten kurz vor der Schlussrunde.</p> <p>Allerdings gibt es offenbar noch wichtige offene Punkte. Dazu geh&ouml;rt die Frage, ob letztlich doch noch den &ouml;ffentlichen Gl&auml;ubigern, wie der EZB, anderen Zentralbanken und Staaten, ein Beitrag zur Sanierung des Landes abverlangt wird.</p> <h4>Banken brauchen Kapital</h4> <p>Erst wenn die Gespr&auml;che mit den Banken erfolgreich abgeschlossen und die Troika grunds&auml;tzlich die Voraussetzungen f&uuml;r weitere Hilfen bejaht, k&ouml;nnen die Schlussarbeiten an dem Rettungspaket starten.</p> <p>Aus EU-Kreisen hiess es, den Euro-Partnern Griechenlands und dem IMF k&ouml;nnte ein Hilfsprogramm von bis zu 145 Mrd. Euro abverlangt werden, rund 15 Mrd. Euro mehr als bisher kalkuliert. Der Mehrbedarf ergebe sich im wesentlichen aus dem Rekapitalisierungsbedarf griechischer Banken.</p> <p>Im griechischen Finanzministerium hiess es, das Budget-Defizit des Staates f&uuml;r 2011 k&ouml;nnte mit 9,1 bis 9,4 Prozent der Wirtschaftsleistung etwas geringer ausfallen als bisher erwartet. Grund sei die Steuer auf Immobilienbesitz, die Griechenland zwei Milliarden Euro in die Kassen gesp&uuml;lt habe. Zuletzt war von einem Defizit von 9,5 Prozent die Rede gewesen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851671</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 19:39:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schon mehr als 220 Tote in Europa wegen extremer Kälte  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851670</link>
         <description><![CDATA[  Die Extremk&auml;lte in Europa bringt jeden Tag mehr Menschen den Tod: Inzwischen sind auf dem Kontinent mehr als 220 Menschen erfroren, die meisten davon in Osteuropa.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/dpa/afp/dapd)</p> <p>Binnen 24 Stunden stieg in der Ukraine die Zahl der Toten von 63 auf &uuml;ber hundert, wie das Zivilschutzministerium in Kiew mitteilte. Mehr als 1000 Menschen mussten sich wegen Unterk&uuml;hlung oder Erfrierungen &auml;rztlich behandeln lassen.</p> <h4>&laquo;K&auml;ltefrei&raquo; f&uuml;r Sch&uuml;ler</h4> <p>Die ukrainische Regierung erh&ouml;hte die Zahl der W&auml;rmestuben, in denen Frierende heisse Getr&auml;nke und Essen bekommen. Landesweit sind knapp 90 Prozent der Schulen geschlossen, hunderttausende Sch&uuml;ler haben &laquo;k&auml;ltefrei&raquo;. &laquo;Wir gehen durch sehr schwere Zeiten&raquo;, sagte Regierungschef Mikola Asarow der russischen Nachrichtenagentur Interfax.</p> <p>In Polen rief Innenminister Jacek Cichocki angesichts der bisher k&auml;ltesten Nacht des Winters und mindestens 37 Todesopfern in wenigen Tagen die regionalen Beh&ouml;rden auf, sich verst&auml;rkt um Alte und Kranke zu k&uuml;mmern. In Tschechien hielt am Freitag die B&ouml;hmerwald-Gemeinde Kvilda den K&auml;lterekord. Dort sanken die Temperaturen auf minus 38,1 Grad. Eingefrorene Weichen oder gebrochene Schienen behinderten den Bahnverkehr.</p> <p>Erstmals nannte am Freitag Russlands Regierung offizielle Zahlen zu den K&auml;lteopfern: Demnach erfroren im Januar insgesamt 64 Menschen, wie die Agentur Itar-Tass berichtete. In der Hauptstadt Moskau befanden sich in der Nacht auf Freitag erneut etwa 20 Menschen mit Erfrierungen im Spital.</p> <h4>Gasstreit flammt wieder auf</h4> <p>Unterdessen sorgt die K&auml;ltewelle f&uuml;r eine Neuauflage des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine. Der ukrainische Energieminister Juri Boiko sagte am Freitag in Kiew, der russische Staatskonzern Gazprom liefere jeden Tag 75 Millionen Kubikmeter weniger Gas als vereinbart. Der Konzern, der die Ukraine zuvor indirekt beschuldigt hatte, Gas aus Transitleitungen abzuzapfen, wies jede Schuld von sich.</p> <p>Trotz der eingeschr&auml;nkten Lieferungen versicherte die Sprecherin von EU-Energiekommissar G&uuml;nther Oettinger unter Verweis auf die Gaslager, Verbraucher und Industrie m&uuml;ssten keine Engp&auml;sse f&uuml;rchten. Auch in der Schweiz sind keine Engp&auml;sse zu erwarten, wie Daniel B&auml;chtold, Mediensprecher des Verbands der Schweizerischen Gasindustrie (VSG), gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur SDA sagte.</p> <p>Die Schweiz und das n&ouml;rdliche Nachbarland Deutschland verzeichneten in der Nacht auf Freitag die tiefsten Temperaturwerte des bisherigen Winters. In Deutschland kamen in den letzten Tagen mehrere Menschen wegen der arktischen K&auml;lte ums Leben. Fl&uuml;sse wie die Oder und die Elbe frieren nach und nach zu. Am Freitag wurde auf der Elbe zwischen D&ouml;mitz (Mecklenburg-Vorpommern) und Hamburg die Schifffahrt eingestellt.</p> <h4>Schnee im Forum Romanum</h4> <p>Die K&auml;ltewelle aus Osteuropa hatte auch Gebiete mit einem sonst milden Klima im Griff. Dicke Schneeflocken fielen am Freitag auf das Kolosseum und das Forum Romanum in Rom. In der italienischen Hauptstadt hatte es zuletzt 1985 und 1986 derart heftig geschneit.</p> <p>In Norditalien mussten Tausende Menschen in ihren H&auml;usern ohne Strom auskommen, Z&uuml;ge blieben im Schnee stecken. In Mailand erfror ein Obdachloser. In Spanien stiegen die Temperaturen im ganzen Land auf h&ouml;chstens f&uuml;nf Grad. F&uuml;r Freitag bis Sonntag wurde ein Temperatursturz bis auf minus zehn Grad vorhergesagt, in den Bergen sogar bis minus 13 Grad.</p> <p>Von einem Rekord ist Spanien allerdings noch weit entfernt. Die bisher niedrigste Temperatur wurde 1956 mit minus 32 Grad in der katalanischen Provinz Lleida gemessen.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851670</guid>
      </item>      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:30:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Strassenschlacht vor dem Innenministerium in Kairo  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851646</link>
         <description><![CDATA[  Eine w&uuml;tende Menge belagert das Innenministerium in Kairo. Ein nahegelegenes Geb&auml;ude der Steuerbeh&ouml;rde wurde gest&uuml;rmt. Bei den Krawallen gab es mindestens zwei Tote. Zu heftigen Krawallen und Pl&uuml;nderungen kam es zudem in Suez.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(dpa/afp/Reuters)</p> <p>Tausende von Demonstranten, viele von ihnen mit Fahnen von Fussballmannschaften, versammelten sich am Freitag vor dem Innenministerium und drangen bis auf wenige Meter zu dem Geb&auml;ude vor. Einen Betonblock, der die Strasse sperrte, wuchteten sie beiseite; so konnte die Menge bis zum Haupttor gelangen. &laquo;Wir verschoben ihn mit blossen H&auml;nden. Wir sind die S&ouml;hne der Pharaonen&raquo;, prahlte ein 32-j&auml;hriger Bauarbeiter, der dabei war.</p> <p>Die Demonstranten warfen Steine und Brands&auml;tze gegen die Polizisten. Die Polizei ihrerseits setzte Gummigeschosse und Tr&auml;nengas ein. Das Tr&auml;nengas wurde vom Wind allerdings gegen die Reihen der Polizei getrieben. Bei den Ausschreitungen kamen laut Medienberichten mindestens ein Polizist und ein Demonstrant ums Leben. Jugendorganisationen hatten nach dem Stadionkrawall von Port Said zu einem &laquo;Freitag des Zorns&raquo; aufgerufen.</p> <p>In den B&uuml;ros der Steuerbeh&ouml;rde nahe dem Innenministerium h&auml;tten die Eindringlinge M&ouml;bel und Akten zerst&ouml;rt, hiess es in Sicherheitskreisen. Die Polizei habe Befehl erhalten, im Umgang mit den Randalierern Zur&uuml;ckhaltung zu &uuml;ben. Daran h&auml;tten sich die Beamten auch gehalten, obwohl bei den j&uuml;ngsten Unruhen 138 Polizisten verletzt worden seien.</p> <h4>Brandstiftungen in Suez</h4> <p>Auch in der rund 140 Kilometer entfernten Stadt Suez gab es neue Ausschreitungen. Nach Angaben der Zeitung &laquo;Al-Ahram&raquo; wurden bei Zusammenst&ouml;ssen zwischen Demonstranten und Sicherheitskr&auml;ften mindestens 15 Personen verletzt. Die Polizei setzte Tr&auml;nengas gegen Demonstranten ein. An mehreren Orten brach Feuer aus. L&auml;den wurden gepl&uuml;ndert, die Fassade der Suez-Bank war rauchgeschw&auml;rzt.</p> <p>In der Nacht waren zwei Demonstranten erschossen worden, als die Polizei das Feuer gegen eine Menge er&ouml;ffnete, die zum Sturm auf eine Polizeiwache ansetzte. Am Donnerstag waren nach j&uuml;ngsten Angaben des &auml;gyptischen Innenministeriums in Suez und Kairo insgesamt rund 1500 Menschen verletzt worden, bevor sich die Lage in der Nacht beruhigte.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851646</guid>
      </item>
      <item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:47:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Kachelmann löst Streit um sein Unternehmen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851607</link>
         <description><![CDATA[  GAIS. J&ouml;rg Kachelmann &uuml;bernimmt die Kontrolle &uuml;ber &laquo;seine&raquo; Meteomedia. Mit neuen Investoren und unter dem neuen Namen Meteomedia (Europa) AG mache die in Gais ans&auml;ssige Firma weiter wie bisher. Der Streit mit den Aktion&auml;ren sei beigelegt, teilte das Unternehmen mit.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Nachdem der Schweizer Wettermoderator J&ouml;rg Kachelmann im Fr&uuml;hling 2010 wegen eines Vergewaltigungsvorwurfs festgenommen worden war, wollten ihn die Teilhaber aus &laquo;seiner&raquo; Meteomedia werfen. Nun hat der Schweizer Wetterfrosch die Kontrolle &uuml;ber das 1990 gegr&uuml;ndete Unternehmen wieder &uuml;bernommen.<br /> <br /> Dazu gr&uuml;ndete Kachelmann, der im Mai 2011 freigesprochen worden war, eine neue Firma mit dem Namen Meteomedia (Europa) AG. Kachelmann habe die Kontrollmehrheit, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Die Neuordnung sei f&uuml;r alle Seiten befriedigend.<br /> <br /> &laquo;S&auml;mtliche rechtlichen Auseinandersetzungen im bisherigen Aktionariat sind beigelegt&raquo;, sagte Martin Kurer gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur sda. Der Z&uuml;rcher Rechtsanwalt ist Investor und Verwaltungsrat der neuen Meteomedia AG und sass auch im Verwaltungsrat der Joerg Kachelmann Produktions AG, der bisherigen Holding der Meteomedia Gruppe.<br /> <br /> Meteomedia sucht neue Gesch&auml;ftsfelder. F&uuml;r die Expansion nach Asien hat Kachelmann die Meteomedia International mit Sitz in Hongkong gegr&uuml;ndet. Diese ist f&uuml;r den Wetterdienst im asiatischen Raum zust&auml;ndig, wie das Unternehmen schreibt. In den kommenden Monaten wolle man in den Philippinen Dutzende neuer Wetterstationen einrichten. (sda)  ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851607</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 16:31:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Schweizer Armee-Munition bleibt in Seen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851605</link>
         <description><![CDATA[  In vier Schweizer Seen liegen &uuml;ber 8000 Tonnen Armee-Munition. Das Eidgen&ouml;ssische Departement f&uuml;r Verteidigung, Bev&ouml;lkerungsschutz und Sport (VBS) birgt die Altlasten nicht, weil dies zu gef&auml;hrlich w&auml;re. Gem&auml;ss VBS-Untersuchungen belastet die Munition die Seen nicht.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Johanna Wedl</p> <p>Der Entscheid, die Munition in den Seen zu lassen, sei in Absprache mit den betroffenen Kantonen gef&auml;llt worden, teilte das VBS am Freitag mit. Die Patronen und Projektile liegen im Gersauerbecken des Vierwaldst&auml;ttersees, im Brienzer- und Thunersee sowie im Urnersee. Die Armee versenkte die Munition zum letzten Mal 1963 im Thunersee und 1967 im Urnersee. Gr&ouml;sstenteils handelt es sich bei den Altlasten um R&uuml;ckst&auml;nde der Munitionsfabriken Thun und Altdorf.</p> <p>Am meisten Munition liegt mit 4600 Tonnen im Thunersee, wie VBS-Sprecherin Sonja Margelist am Freitag auf Anfrage von NZZ Online sagte. Milit&auml;rische Munitionsr&uuml;ckst&auml;nde befinden sich gem&auml;ss Margelist auch im Neuenburgersee und vereinzelt in Bergseen sowie bei den Br&uuml;ckenbereichen von Fl&uuml;ssen. Diese Mengen seien jedoch sehr gering und &ouml;kologisch nicht von Bedeutung.</p> <p>Es k&ouml;nne praktisch ausgeschlossen werden, dass die Munition in den Seen explodiere. Sie k&ouml;nne aber detonieren, wenn sie angehoben oder entsorgt werde, schreibt das VBS. F&uuml;r eine Bergung m&uuml;sse das Gebiet rund um den See weitr&auml;umig abgesperrt werden, zudem verursache diese viel L&auml;rm und st&ouml;re die Tiere. Die n&ouml;tigen Sicherheitsmassnahmen w&auml;ren kaum umsetzbar und es gebe weltweit keine technischen Hilfsmittel, um derart breit verstreute Munition aus grosser Tiefe an die Oberfl&auml;che zu bringen.</p> <p>Spezialisten h&auml;tten untersucht, ob die Altlasten die Seen belasten. Dies ist gem&auml;ss VBS nicht der Fall. Die Munition liege gr&ouml;sstenteils bis zu zwei Meter unter dem Seegrund und werde jedes Jahr von weiteren nat&uuml;rlichen Ablagerungen im See &uuml;berdeckt.</p> <p>Die betroffenen Gebiete w&uuml;rden aber regelm&auml;ssig &uuml;berwacht: Im Winter und im Herbst werden gem&auml;ss VBS-Sprecherin Margelist an verschiedenen Standorten und mehreren Wassertiefen Kontrollen durchgef&uuml;hrt. Das Monitoring f&uuml;hren die Kantone in Zusammenarbeit mit dem VBS durch. Damit sei sichergestellt, dass rechzeitig reagiert werden k&ouml;nne, falls sich an der Situation etwas &auml;ndere.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851605</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:34:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Cuche um vier Hundertstel geschlagen  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851589</link>
         <description><![CDATA[  Didier Cuche hat den dritten Abfahrtssieg in Folge um vier Hundertstel verpasst. Der Neuenburger belegt in Chamonix hinter dem &Ouml;sterreicher Klaus Kr&ouml;ll und dem Amerikaner Bode Miller den dritten Platz.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Der minimale R&uuml;ckstand von Cuche zeigt: Das Ersatzrennen f&uuml;r die im Dezember im Val Gardena abgebrochene Abfahrt hat Hochspannung gebracht. Kr&ouml;ll siegte mit dem Minimalvorsprung von einem Hundertstel, die ersten f&uuml;nf Fahrer liegen lediglich acht Hundertstel auseinander. Mit dem 31-j&auml;hrigen Kr&ouml;ll, dem 34-j&auml;hrigen Miller und dem 37-j&auml;hrigen Cuche stand eine geballte Ladung Routine auf dem Podium. Zusammen bringt es das Trio auf exakt 102 Lebensjahre.</p> <p>Cuche war bei der untersten Zwischenzeitnahme noch leicht schneller unterwegs gewesen als Kr&ouml;ll. Aus seinem dritten Abfahrtssieg in Serie nach den Erfolgen in Kitzb&uuml;hel und Garmisch-Partenkirchen wurde gleichwohl nichts. Noch deutlicher hatte Miller in F&uuml;hrung gelegen; der Amerikaner lag zwischenzeitlich &uuml;ber sechs Zehntelsekunden vor dem nachmaligen Sieger.</p> <p>Hinter Cuche klafft aus Schweizer Sicht ein weiteres Mal eine grosse L&uuml;cke. Patrick K&uuml;ng, Marc Gisin, Didier D&eacute;fago, Vitus L&uuml;&ouml;nd und Carlo Janka belegen geschlossen die Pl&auml;tze 14 bis 18. Beat Feuz, der im Vorjahr als Siebenter gleichenorts sein erstes Top-Ten-Ergebnis abgeliefert hatte, musste sich mit den 20. Rang bescheiden. Vitus L&uuml;&ouml;nd, der als Gesamt-Dritter des letztj&auml;hrigen Abfahrts-Europacups einen fixen Startplatz im Weltcup besitzt, realisierte als Sechzehnter sein mit Abstand bestes Ergebnis auf h&ouml;chster Stufe.</p> <p>Klaus Kr&ouml;ll gelang in Chamonix der erste Abfahrtssieg eines &Ouml;sterreichers in diesem Winter. Der Sprung des Steirers ganz an die Spitze war nur eine Frage der Zeit. Dreimal, in Beaver Creek, Bormio und in Kitzb&uuml;hel war Kr&ouml;ll in dieser Saison schon Dritter geworden. Mit seinem bisher vierten Weltcup-Sieg r&uuml;ckte er auch in der Disziplinen-Wertung dem f&uuml;hrenden Cuche wieder n&auml;her. Er liegt nun noch 40 Punkte hinter dem Romand.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851589</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 14:35:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  YB-Fanzüge rollen weiter - SBB suchen Gespräch mit weiteren Klubs  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851509</link>
         <description><![CDATA[  BERN. Die Fans des Berner Fussballklubs YB werden in ihren Extraz&uuml;gen weiterhin selber f&uuml;r Sicherheit und Sauberkeit sorgen. Nach einer erfolgreichen Testphase haben die SBB, YB und die Fan-Organisationen am Freitag ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br />Seit September verkehrten sieben Extraz&uuml;ge zu Ausw&auml;rtsspielen der Young Boys, 3500 Fans wurden transportiert. Betreut wurden sie von eigenen Kollegen. Die so genannten &laquo;Stewards&raquo; hatten sich von Bahn- und Sicherheitsspezialisten ausbilden lassen und unter anderem ein Deeskalationstraining absolviert.<br /> <br /> Die Sachsch&auml;den seien dank dem Pilotversuch weiter zur&uuml;ckgegangen, sagte SBB-Chef Andreas Meyer vor den Medien. Allerdings habe es in diesem Bereich mit YB schon fr&uuml;her eher wenig Probleme gegeben, weil die Zusammenarbeit mit den Berner Fans seit Jahren gut sei.<br /> <br /> Schweizweit richten Fussballfans in Extraz&uuml;gen j&auml;hrlich Sch&auml;den von mehreren hunderttausend Franken an, wie Meyer in Erinnerung rief. Er hofft deshalb, dass sich bald auch andere Klubs auf das Berner Modell einlassen werden. In Frage kommen die paar gr&ouml;sseren Klubs, die gen&uuml;gend Fans f&uuml;r Extraz&uuml;ge haben.<br /> <br /> Heute sind die Regelungen unterschiedlich; der FC Basel etwa schickt auch Betreuer in die Extraz&uuml;ge, doch die Zusammenarbeit mit der SBB und die Kommunikation der Partner ist nicht so umfassend geregelt und schriftlich festgehalten.<br /> <br /> Die Berner L&ouml;sung hilft der SBB auch Personalkosten sparen. Bei den sieben &laquo;selbstverwalteten&raquo; Sonderz&uuml;gen waren es laut Meyer etwa 12'000 Franken. Zudem gab es Einsparungen, weil die Fans auch gleich den Abfall selber entsorgten.<br /> <br /> &laquo;Das Projekt ist erfolgreich, weil alle Beteiligten Verantwortung &uuml;bernehmen&raquo;, sagte Benno Oertig, Verwaltungsratspr&auml;sident des Berner Stade de Suisse. Solche freiwilligen Modelle h&auml;tten Vorbildcharakter, denn ansonsten drohe eine &laquo;Regulierungswelle&raquo; im Kampf gegen Fan-Exzesse - und das wolle eigentlich niemand. (sda)<br /> <br /> <div class="box"><b>YB-Modell auch in St.Gallen?</b><br /> Beim FC St.Gallen beobachtet man die Erfahrungen der SBB mit dem YB-Modell genau. &laquo;Alles, was hilft, in Sachen Fanz&uuml;ge eine akzeptable L&ouml;sung zu finden, ist begr&uuml;ssenswert&raquo;, sagte Markus Scherrer, Mediensprecher des FCSG, im August 2011. Derzeit weilt der FC St.Gallen in der S&uuml;dt&uuml;rkei im Trainingslager. Deshalb sei man noch nicht dazu gekommen, die Resultate des Pilotversuchs anzuschauen, sagt Scherrer. &laquo;Wir werden im Vorstand sicher eine Analyse machen und danach entscheiden, ob dieses Modell auch f&uuml;r den FC St.Gallen praktikabel ist.&raquo; (rr)</div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851509</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:18:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Auch Erb verlangt einen vollen Freispruch  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851449</link>
         <description><![CDATA[  Am Freitag hat der letzte Verhandlungstag im Erb-Prozess begonnen. Glaubt man dem Angeklagten Rolf Erb, k&ouml;nnte der Konzern heute noch in bester Verfassung sein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Felix Schindler, Winterthur</p> <p>Mit der K&ouml;rperhaltung eines Mannes, der eine grosse Last auf seinen Schultern zu tragen hat, wandte sich Rolf Erb am Freitag zum ersten Mal selbst ans Gericht. Am letzten Tag des Prozesses gegen seine Person forderte Erb mit br&uuml;chiger Stimme einen vollen Freispruch ohne jede Bedingungen.</p> <h4>Zweifel am Gutachten</h4> <p>Wie seine beiden Pflichtverteidiger argumentierte auch Erb, er habe in seinen Jahren als CEO der Erb-Gruppe &laquo;h&ouml;chst profitabel&raquo; gearbeitet. Alleine in den Jahren 1998 bis 2002 habe das Unternehmen 750 Millionen Franken verdient, aus Devisengewinnen seien dem Konzern weitere 774 Millionen zugeflossen.</p> <p>Diese Ertr&auml;ge alleine sind f&uuml;r Erb Grund genug, am Gutachten zu zweifeln, auf das sich die Anklage unter anderem auch die beruft. &laquo;Ich frage Sie, wie ist es m&ouml;glich, dass ein Konzern, der angeblich bereits ab 1996 &uuml;berschuldet war, in den kommen Jahren &uuml;ber 1,5 Mrd. Gewinn erwirtschaften kann. Da sollte einem schon der gesunde Menschenverstand sagen, dass an diesem Gutachten etwas nicht stimmt.&raquo;</p> <h4>&laquo;Wir konnten uns das Engagement an der CBB leisten&raquo;</h4> <p>Ausserdem erl&auml;uterte Erb seine Sicht des verh&auml;ngnisvollen Engagements an der CBB. Die marode deutsche Immobilienholding hatte die Erb-Gruppe insgesamt 1 Mrd. Franken gekostet und soll massgeblich zum Kollaps der Erb-Gruppe beigetragen haben. Aus Sicht der Erbs war die CBB indes &laquo;kein Fass ohne Boden&raquo;. Laut dem Angeklagten hatte die CBB 1996 ein Immobilienverm&ouml;gen von rund 3 Mrd. verwaltet und war ab 2002 dank dem Eintritt der CBB davor, die operative Gewinnschwelle zu erreichen.</p> <p>Trotzdem r&auml;umt er ein: &laquo;Die CBB war r&uuml;ckblickend sicher keine gl&uuml;ckliche Investition der Erbgruppe. Sie hat unsere Erwartungen mindestens kurzfristig nicht erf&uuml;llt.&raquo; Doch er widerspricht der Auffassung, dieses Engagement habe die Erb-Gruppe in den Abgrund gerissen, denn sie habe es sich leisten k&ouml;nnen.</p> <h4>Urteil wird in einigen Wochen erwartet</h4> <p>Im weiteren Verlauf kommt die Staatsanwaltschaft mit einer Replik auf das Pl&auml;doyer der Verteidigung zu Wort. Die Staatsanwaltschaft wirft Erb gewebsm&auml;ssigen Betrug, Urkundenf&auml;lschung und Gl&auml;ubigersch&auml;digung vor. Es geht insbesondere um die Frage, ob Erb Jahresabschl&uuml;sse manipuliert hat, um den Zustand des Unternehmens zu besch&ouml;nigen und ob er den Gl&auml;ubigern Verm&ouml;genswerte entzogen hatte, indem er sie seinen damals 1-j&auml;hrigen Zwillingen &uuml;berschrieben hatte.</p> <p>Das Urteil wird in einigen Wochen erwartet.</p> <div class="box"> <h3>Das Erb-Imperium</h3> <p>Die Familiensaga der Erbs beginnt 1920 Jahren im Winterthurer Stadtteil T&ouml;ss, wo Hugo Erb sen. eine Reparaturwerkstatt f&uuml;r Autos er&ouml;ffnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg baute sein Sohn Hugo Erb jun. den kleinen Handwerksbetrieb zu einem prosperierenden Autohandel aus. In den 1960er und 1970er &uuml;bernimmt er zahlreiche Marken und Vertretungen, der Betrieb expandiert von Winterthur aus in alle Landesteile. Er erkennt als einer der ersten das riesige Potenzial der asiatischen Automarken Mitsubishi, Suzuki und Hyundai.</p> <p>Bis zum Ende der 1990er Jahre kaufte Erb Immobilien, Industrieunternehmen, eine Bank. Schliesslich investiert er in Finanzdienstleistungen und betreibt riskante Devisengesch&auml;fte im grossen Stil. Als besonders fatale Entscheidung erwies sich die Investition in die marode deutsche Immobiliengesellschaft CBB. Die Erbs hatten eine sogenannte Patronatserkl&auml;rung unterzeichnet, die sie dazu verpflichtet hatte, f&uuml;r s&auml;mtliche Ausst&auml;nde der Gesellschaft aufzukommen - &uuml;ber eine Milliarde Franken flossen so nach Deutschland.</p> <p>Als Hugo Erb im Juli 2003 im Alter von 85 Jahren seinem Krebsleiden erliegt, gibt es keine richtige Nachfolgeregelung. Seine beiden S&ouml;hne sind damals zwar als CEO und Co-CEO im Unternehmen - doch es ist bis heute umstritten, wie viel Einblick sie in den Gesch&auml;ftsgang hatten.</p> <p>Das Imperium st&uuml;rzt wenige Monate nach Erbs Tod wie ein Kartenhaus zusammen - das abrupte Ende einer in der Schweizer Wirtschaftsgeschichte einzigartigen Erfolgsgeschichte.</p> </div>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851449</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:53:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Bank Wegelin von den USA angeklagt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851359</link>
         <description><![CDATA[  Die amerikanische Justiz greift erstmals in der Auseinandersetzung mit der Schweiz zum sch&auml;rfsten Mittel gegen eine Bank: Sie klagt die St. Galler Privatbank Wegelin an. Sie habe sich zusammen mit amerikanischen Klienten "verschw&ouml;rt", indem sie diesen in den Jahren 2002 bis 2011 geholfen habe, Geld vor der US-Steuerbeh&ouml;rde IRS zu verstecken.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Christoph Eisenring, Washington</p> <p>Eine Anklage in den USA gegen eine Bank kann existenzgef&auml;hrdend sein, weil dadurch zum einen das Vertrauen der Kunden und Mitarbeiter ersch&uuml;ttert wird, zum anderen andere Banken den Gesch&auml;ftsverkehr mit ihr einstellen k&ouml;nnten, um nicht selbst ins Visier der Justiz zu geraten.</p> <p>Bei der Bank Wegelin hatte im Januar bereits die Drohung mit einer Anklage gen&uuml;gt, um sie zu destabilisieren. So hatten die Teilhaber der Bank, darunter Konrad Hummler, der auch Verwaltungsratspr&auml;sident der NZZ ist, den gr&ouml;ssten Teil des Instituts an die Raiffeisen-Gruppe verkauft, wo das Gesch&auml;ft nun unter der Notenstein Privatbank AG firmiert. Die Restanzen aus dem US-Gesch&auml;ft und vor allem die rechtlichen Risiken daraus, verblieben dagegen bei den bisherigen Eigent&uuml;mern. Keiner der Teilhaber ist bisher angeklagt worden.</p> <p>Ob der Verkauf die Klage sogar "erleichtert" hat, ist schwer zu sagen. Jedenfalls musste sich die amerikanische Justiz nach dem Verkauf des Grossteils an Raiffeisen keine Gedanken mehr &uuml;ber allf&auml;llige "Kollateralsch&auml;den" machen, also Auswirkungen einer Anklage auf Kunden, Mitarbeiter oder sogar das Bankensystem. Allerdings stehen hier ohnehin allf&auml;llige Sch&auml;den f&uuml;r den US-Markt im Vordergrund, auf dem Wegelin nicht pr&auml;sent ist. Der Verkauf an die Raiffeisen wird in der Anklage nicht erw&auml;hnt.</p> <p>Der zust&auml;ndige Staatsanwalt des s&uuml;dlichen Bezirks von New York, Preet Bharara, sagte laut einer Mitteilung, Wegelin habe amerikanischen Steuers&uuml;ndern geholfen oder sie dazu angestiftet, Steuergesetze zu verletzen. Die Bank habe sich selbst dann nicht von ihrem Tun abschrecken lassen, als 2008 Ermittlungen gegen die UBS bekannt geworden waren. Sie habe diese "glasklare Warnung" ignoriert.</p> <p>Die US-Justiz f&uuml;hrt in der Anklage an, die Bank habe mit der Zustimmung der Teilhaber den Umstand nutzen wollen, dass viele amerikanische UBS-Kunden mit undeklarierten Konti 2008 die Grossbank verliessen oder verlassen mussten. Rund 70 Kunden habe Wegelin so abgeworben. Von diesen habe sich die Privatbank besonders hohe Ertr&auml;ge versprochen, weil diese Kunden kaum noch Alternativen gehabt h&auml;tten, heisst es in der Anklage. Die Bank habe 2005 undeklarierte Verm&ouml;gen von Amerikanern &uuml;ber rund 240 Mio. $ verwaltet. Diese Summe sei bis 2010 auf 1,2 Mrd. $ gestiegen. Die gesamthaft von Wegelin verwalteten Verm&ouml;gen betrugen rund 25 Mrd. $, womit die 1,2 Mrd. $ weniger als 5% entsprachen.</p> <p>Die Vorw&uuml;rfe an die Bank sind praktisch identisch mit denjenigen, die bereits Anfang Januar in der Klage gegen drei Mitarbeiter von Wegelin erhoben wurden. Damals wurden F&auml;lle mit Kunden A bis W geschildert, denen die Banker geholfen haben sollen, Geld am amerikanischen Fiskus vorbei zu schleusen. In der j&uuml;ngsten Anklageschrift kommen zehn weitere Kunden dazu. Zum einen sind es Kunden, die von unabh&auml;ngigen Verm&ouml;gensverwaltern betreut wurden. Dabei sollen diese Konti im Computersystem von Wegelin so kodiert gewesen sein, dass sofort ersichtlich war, dass es sich um unversteuerte Gelder handelt. Zum anderen werden neu Kunden aufgef&uuml;hrt, f&uuml;r die Wegelin &uuml;ber ihr Konto bei der UBS in den USA Geld transferiert hatte.</p> <p>In der Anklage wird der Fall eines Kunden geschildert, der sowohl deklarierte als auch ein undeklariertes Konto bei Wegelin hatte. Von einem der deklarierten Konti sollen nun diesem Kunden 16 000 $ aus der Schweiz auf ein Konto in den USA &uuml;berwiesen worden sein. Dieses Geld hob der Klient ab und brachte es nach Manhattan, wo er sich mit einem der angeklagten Banker zum Mittagessen traf. W&auml;hrend des Mittagessens habe sich der Banker kurz entschuldigt und in einer anderen Ecke des Restaurants einen zweiten Kunden getroffen, der ebenfalls ein nicht versteuertes Konto bei Wegelin unterhalten habe. Diesem habe er die 16 000 $ in bar &uuml;bergeben. Anschliessend seien dem ersten Kunden die 16 000 $ auf dem undeklarierten Wegelin-Konto in der Schweiz wieder gutgeschrieben worden. Mit dieser Technik habe man Geld verschieben wollen, ohne Spuren zu hinterlassen.</p> <p>Wegelin hatte keine Filialen ausserhalb der Schweiz. Um trotzdem Zugang zum amerikanischen Finanzmarkt und den dortigen Kunden zu haben, unterhielt die Privatbank bei der UBS in den USA ein Konto. Die UBS fungierte dabei als Korrespondenzbank. Wegelin konnte zum Beispiel einem Kunden in den USA einen Scheck schicken, den dieser dann einl&ouml;sen konnte, wobei die Summe dem Wegelin-Konto bei der UBS belastet wurde. Diese Bankbeziehung nutzten laut Anklage zwei weitere Banken, um ihren Kunden, die nicht versteuerte Konti unterhielten, Geld zukommen zu lassen. Die Banken werden in der Anklage jedoch nicht namentlich erw&auml;hnt.</p> <p>Die Amerikaner haben nun das Geld auf dem UBS-Konto von Wegelin beschlagnahmt. Es sind 16,2 Mio. $. Eine solche Anordnung wird &uuml;blicherweise getroffen, um zu verhindern, dass das Geld von den Angeklagten abgezogen werden kann, bevor es m&ouml;glicherweise zu einem Prozess kommt. Wegelin droht laut Anklage eine Busse, die dem Zweifachen der Brutto-Einnahmen aus dem Gesch&auml;ft mit den undeklarierten Verm&ouml;gen entspricht.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851359</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 10:59:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Treue Kunden werden am stärksten zur Kasse gebeten  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851505</link>
         <description><![CDATA[  Die Preise f&uuml;r die Benutzung des &ouml;ffentlichen Verkehrs steigen im Dezember um durchschnittlich 5,6 Prozent. Der Verband &ouml;ffentlicher Verkehr begr&uuml;ndet die Preiserh&ouml;hung mit den h&ouml;heren Trassenpreisen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="autor">Urs Bloch</p> <p>Die Benutzer des &ouml;ffentlichen Verkehrs sind bereits seit geraumer Zeit auf h&ouml;here Preise in den kommenden Jahren vorbereitet worden. Nun hat der Verband &ouml;ffentlicher Verkehr (V&ouml;V) ein erster Schritt gemacht: Die Billettpreise steigen im Dezember durchschnittlich um 5,6 Prozent.</p> <h4>H&ouml;here Trassenpreise</h4> <p>Begr&uuml;ndet wird die neuerliche Erh&ouml;hung der Preise mit den h&ouml;heren Trassenpreisen. Die Bahnen m&uuml;ssen ab 2013 j&auml;hrlich 200 Millionen Franken mehr bezahlen f&uuml;r die Benutzung der Infrastruktur. Die Erh&ouml;hung geht auf einen Entscheid des Bundesrats zur&uuml;ck, der bewusst auch einen Teil der h&ouml;heren Preise auf die Kunden &uuml;berw&auml;lzen will. Die Trassenpreiserh&ouml;hung wird mit dem Nachholbedarf beim Unterhalt des Schienennetzes begr&uuml;ndet.</p> <p>Laut dem V&ouml;V m&uuml;ssten die Preise um 9 Prozent erh&ouml;ht werden, m&ouml;chte man die Trassenpreis-Erh&ouml;hung vollumf&auml;nglich abfedern. Nun sollen die Kunden 5,6 Prozent mehr zahlen, der Rest soll &uuml;ber Effizienzsteigerung der Bahnen wettgemacht werden.</p> <h4>Treuste Kunden zahlen mehr</h4> <p>Nicht zum ersten Mal werden die Besitzer von Abonnementen am st&auml;rksten zur Kasse gebeten. Die Bahnen haben festgestellt, dass in diesem Bereich die durchschnittlichen Ertr&auml;ge am tiefsten sind. Eine eher politische Frage ist, ob man treue Kunden durch Tariferh&ouml;hungen &uuml;berproportional belasten will.</p> <p>Am st&auml;rksten steigen die Preise beim 3-Jahres-Halbtax-Abonnement, das um 15 Prozent teurer wird und neu 460 Franken kostet. Das 2-Jahres-Halbtaxabonnement schl&auml;gt um 11,7 Prozent auf. Besitzer von 1-Klass-Generalabonnementen zahlen ab Dezember durchschnittlich 8,1 Prozent mehr. Ein GA 1. Klasse f&uuml;r Erwachsene kostet neu 5800 Franken (bisher: 5350 Franken), das entspricht einer Steigerung um 8,4 Prozent. GA-Kunden in der 2. Klasse zahlen durchschnittlich 6,3 Prozent mehr.</p> <h4>Auch Einzelbillette werden teurer</h4> <p>Einzelbillette werden um durchschnittlich 4 Prozent teurer, sie wurden bei der letzten Preiserh&ouml;hung im Dezember 2011 verschont. Auch in diesem Bereich m&uuml;ssen Kunden der 1. Klasse &uuml;berdurchschnittlich mehr bezahlen: Ihr Einzelbillett wird 7 Prozent mehr kosten.</p> <p>Laut V&ouml;V ist auch davon auszugehen, dass auch die Preise in den Tarifverb&uuml;nden im Dezember steigen werden, Unterschiede gibt es je nach Regionen. Unver&auml;ndert bleiben hingegen die Kosten f&uuml;r das Gleis-7-Abonnement, die Junior- und die Enkelkarte.</p> <h4>Preis&uuml;berwacher kann noch einmal mitreden</h4> <p>Gem&auml;ss dem ordentlichen Verfahren m&uuml;ssen die dem V&ouml;V angeschlossenen 240 Transportunernehmen nun den Preiserh&ouml;hungen zustimmen, damit diese definitiv werden und ab Fahrplanwechsel 9. Dezember gelten. Noch kann auch der Preis&uuml;berwacher zu den Tariferh&ouml;hungen im Fernverkehr Stellung nehmen und allenfalls korrigierend eingreifen. Im eidgen&ouml;ssischen Parlament gibt es derzeit Bestrebungen, dem Preis&uuml;berwacher k&uuml;nftig nur noch ein Anh&ouml;rungsrecht im Rahmen der vom Bundesrat definierten Gewinnziele f&uuml;r den SBB-Fernverkehr zu gew&auml;hren.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851505</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:17:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  «Wir Moslems sind stolz, Wiler zu sein»  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851339</link>
         <description><![CDATA[  WIL. An der gut besuchten Podiumsveranstaltung zum islamischen Begegnungszentrum in Wil pochen Vertreter der Parteien, der Kirche und der moslemischen Gemeinschaft auf Dialog und Vertrauen. Die SVP bleibt erstaunlich ruhig, entt&auml;uscht sind am Ende vor allem die Anwohner.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Wie mag man in Wil in zehn, zwanzig Jahren &uuml;ber jene kritische Zeit denken, in der die albanisch-islamische Gemeinschaft ihr Gebets- und Begegnungszentrum plante und endlich bauen konnte? Die Zeit heilt Wunden, sagt man, und manche hat sie in Wil schon geheilt, seit 2006 die ersten Baupl&auml;ne f&uuml;r eine Moschee mit Minarett den Aufschrei der SVP provoziert hatten: Das Projekt war ein Ausl&ouml;ser der 2008 angenommenen Minarett-Verbotsinitiative.</p> <p>Vom langj&auml;hrigen Streit war jedenfalls an der zweist&uuml;ndigen Podiumsveranstaltung am Mittwochabend in der Aula der Klinik nur wenig zu sp&uuml;ren; vor &uuml;ber 200 Wilerinnen und Wilern, wovon rund die H&auml;lfte Moslems, blieb die Diskussion unter der Leitung des Journalisten Hanspeter Sp&ouml;rri betont anst&auml;ndig und fair, nach dem Tenor &laquo;Mit- statt Gegeneinander&raquo;.</p> <h4>Absurdes Sharia-Scharm&uuml;tzel</h4> <p>Damit entsprach der Abend dem Wunsch der Veranstalter nach einer Diskussion &laquo;fernab der politischen Instrumentalisierung&raquo;, wie Hisham Maizar, der Pr&auml;sident der F&ouml;deration Islamischer Dachverb&auml;nde in der Schweiz, hoffte. Die Rolle des &laquo;Spielverderbers&raquo; oblag SVP-Gemeinderat Mario Schmitt, der &laquo;statt einer devoten Haltung&raquo; auf &laquo;offenkundige M&auml;ngel&raquo; des Projekts hinwies, deren drei: Die geschlechtergetrennten Gebetsr&auml;ume verst&ouml;ssen gegen das Bundesrecht, die &laquo;nicht gew&auml;hrleistete fl&uuml;ssige Verkehrsf&uuml;hrung&raquo; gegen das Baugesetz und die zu wenigen Parkpl&auml;tze (&laquo;es fehlen 70&raquo;) gegen das Parkplatzreglement.</p> <p>Die SVP habe ein grunds&auml;tzliches Problem mit den diskriminierenden Fatwas und damit der Aussage von Maizar 2008 in der NZZ, wonach die Einf&uuml;hrung &laquo;gewisser Teile der Sharia ein vern&uuml;nftiger Weg&raquo; sei. Maizar wehrte sich gegen die &laquo;aus dem Kontext gerissene Aussage&raquo; und erhielt Support von Moderator Sp&ouml;rri, der f&uuml;r eine &laquo;Grundsatzdiskussion &uuml;ber den Islam&raquo; keinen Platz sah. &laquo;V&ouml;llig daneben&raquo; empfand Dario Sulzer (SP) eine Sharia-Debatte: Im Rechtsstaat Schweiz er&uuml;brige sich die Frage nach solchem Recht.</p> <h4>Relativierte Verkehrsbelastung</h4> <p>Wenn das Unbehagen &uuml;ber den &laquo;derzeit stark angefeindeten Islam&raquo; (Maizar) aufbrach, forderten Votanten den Blick auf lokale Realit&auml;ten: &laquo;Wir d&uuml;rfen unseren friedlichen Moslems in Wil nicht das islamische Weltgeschehen anh&auml;ngen.&raquo; So blieb als Streitpunkt lediglich die Verkehrsfrage. Hier, immerhin, meldeten sich die Anwohner, die ihre Nicht-Vertretung auf dem Podium beklagt hatten. Von dem bereits w&auml;hrend Fussball- und Hockey-Spielen auf dem Bergholz &laquo;zuparkierten&raquo; S&uuml;dquartier, wie einer meinte, wollte ein anderer nichts wissen: Er erlebe &laquo;nie verstopfte Strassen&raquo;.</p> <p>Bauchef Markus Zunzer gab zu, dass das Quartier wegen der Sportanl&auml;sse an seine Grenzen komme, aber das islamische Zentrum sei mit t&auml;glich 20 bis 40 Gebetsbesuchern und freitags 200 bis 300 &laquo;zahlenm&auml;ssig kein Vergleich&raquo;. Wenn gegenw&auml;rtig rund ums bestehende Zentrum illegal parkiert werde, sei das &laquo;Sache der Polizei&raquo;, wehrten sich Moslems gegen einen Anwohner, der von &laquo;Bedrohungen&raquo; sprach. Man empfehle den Mitgliedern, aufs Auto zu verzichten - und beklage &uuml;berdies wie die Landeskirchen schlecht besuchte Gottesdienste.</p> <h4>Sich kennen und vertrauen</h4> <p>Dass die baulichen Fragen in Minne in den Hintergrund r&uuml;ckten, daran hatten die Religionsvertreter ihren Anteil. Und so geh&ouml;rte die Schl&uuml;sselszene des Abends dem evangelischen Pfarrer Christoph Casty. Der wandte sich pl&ouml;tzlich an den im Publikum sitzenden Imam Bekim Alimi: &laquo;Ich kenne und sch&auml;tze dich und weiss, wie gern du in Wil bist. Du strahlst das aus - und das sollte noch mehr ausstrahlen!&raquo;</p> <p>Gemeint war die &laquo;soziale Instanz&raquo;, die ein Imam genauso verk&ouml;rpere wie ein Priester, wie Jigme Shitsetsang (FDP) meinte. Der Tibet-Schweizer betonte, wie wichtig seiner Familie die eigene Kultur gewesen sei und wie ihr die Er&ouml;ffnung des buddhistischen Zentrums in Rikon geholfen habe, ihre &laquo;Rolle in der Gesellschaft zu finden&raquo;. Ein Lied, das evangelischen Schweizern vertraut ist, wie Casty einen Bericht von der Einweihung ihrer ersten Kirche in Wil um 1890 zitierte: Da sei es zu &laquo;manch gutem Wort zwischen Katholiken und Protestanten gekommen&raquo;. Der katholische Pfarrer Roman Giger strich dem&uuml;tig die langsame &Ouml;ffnung seiner Kirche hervor. Er schaue &laquo;mit grossem Stolz auf das Miteinander in Wil&raquo; - &laquo;erst heute meinte ein M&auml;dchen bei einem unserer regelm&auml;ssigen Schulbesuche in der Moschee, dass die Moslems wirklich einen besseren Raum verdienten&raquo;.</p> <h4>Imam Bekimis grosser Auftritt</h4> <p>Am Ende blieb Sulzers Wunsch, dass Wil &laquo;nicht einfach als komische Stadt zum Dampf ablassen&raquo; gelte, sondern das Islam-Zentrum als Chance nehme. Kr&auml;ftiger Applaus, und mehr davon gab es f&uuml;r Bekim Alimi, der das Mikrophon wie ein Slam-Poet ergriff, oder als ge&uuml;bter Prediger. Es sei &laquo;kein Zufall&raquo;, wiederholte er nach jedem Satz, &laquo;kein Zufall, dass der Imam keinen &Uuml;bersetzer braucht, die H&auml;lfte der Anwesenden pers&ouml;nlich kennt und seit 2004 seine Predigt auch auf Deutsch h&auml;lt; kein Zufall, dass wir eine Zuschauertrib&uuml;ne geplant haben, dass unsere Moschee seit 2001 282mal von schweizerischen Institutionen besucht wurde&raquo;. Man sei ein verl&auml;sslicher Ansprechpartner, und: &laquo;Wir sind stolz, Wiler zu sein, und wollen diskutieren, daf&uuml;r brauchen wir kein &lt;Integrationslabel&gt;.&raquo;</p> <p>Und wo war Lukas Reimann, SVP-Nationalrat und Protagonist der Minaretts-Initiative? Er sass in der dritten Reihe, enthielt sich aber einer Wortmeldung. Umso gefragter war er hernach von den Medien. Das Recht der Moslems &laquo;auf einen w&uuml;rdigen Gebetsraum&raquo; sei &laquo;unbestritten&raquo;, so Reimann. Doch seien die Gesetze, etwa beim Verkehr, &laquo;ohne Wenn und Aber einzuhalten&raquo;. Ausserdem m&uuml;sse &laquo;&uuml;berpr&uuml;ft werden, was in der Moschee passiert, was den Kindern unterrichtet wird und wozu die zahlreichen R&auml;ume genutzt werden&raquo;.</p> <p>Es bleibe &laquo;ungutes Gef&uuml;hl&raquo;, sagte am Ausgang eine Anwohnerin, &laquo;da gab es nur Gutmenschen&raquo;. M&ouml;glich, entgegnete ein Mann - aber was bleibe anderes &uuml;brig, als auf &laquo;jene zu bauen, die eines guten Willens sind&raquo;? Es klang, nicht zuf&auml;llig, wie ein Kirchenlied.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851339</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Feb 2012 08:35:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Tausende Australier von Aussenwelt abgeschnitten  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2851376</link>
         <description><![CDATA[  In Australien haben die &Uuml;berschwemmungen im Osten des Landes dazu gef&uuml;hrt, dass Tausende von Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten sind.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/afp)</p> <p>Wegen der &Uuml;berschwemmungen im Osten Australiens sind Tausende von Menschen von der Aussenwelt abgeschnitten. In New South Wales und Queensland steckten insgesamt rund 7200 Bewohner in ihren H&auml;usern fest, wie die Beh&ouml;rden mitteilten.</p> <p>In der 8000-Einwohner-Stadt Stadt Moree in New South Wales begannen Rettungskr&auml;fte damit, mehrere H&auml;user und Gesch&auml;fte zu evakuieren. Der Norden sei nicht nur vom Rest der Stadt abgeschnitten, dort seien auch viele Grundst&uuml;cke &uuml;berflutet, sagte der Regierungschef des Bundesstaates, Bryan O'Farrell.</p> <h4>Kan&auml;le wie in Venedig</h4> <p>Von oben besehen, &auml;hnelten die Strassen im Zentrum von Moree eher Kan&auml;len, wie sie in Venedig angebrachter w&auml;ren als im Norden von New South Wales, sagte O'Farrell weiter, nachdem er das Gebiet mit einem Helikopter &uuml;berflogen hatte.</p> <p>Vor rund einem Jahr war der Nordosten Australiens bereits von riesigen &Uuml;berschwemmungen heimgesucht worden. Dabei wurden zehntausende H&auml;user &uuml;berflutet. Etwa 35 Menschen wurden get&ouml;tet, riesige Fl&auml;chen Ackerland wurden vernichtet. Anschliessend fegte der Monstersturm &laquo;Yasi&raquo; &uuml;ber das Land und richtete weitere grosse Sch&auml;den an.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2851376</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 19:41:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Tschagajew im Hungerstreik  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850221</link>
         <description><![CDATA[  Die Neuenburger Justiz &uuml;bernimmt den Fall Bulat Tschagajew. Der Besitzer von Neuch&acirc;tel Xamax, der in Genf in Untersuchungshaft sitzt, ist am 26. Januar in einen Hungerstreik getreten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p>Agenturmeldung von SI</p> <p>Die Neuenburger Justiz &uuml;bernimmt den Fall Bulat Tschagajew. Der Besitzer von Neuch&acirc;tel Xamax, der in Genf in Untersuchungshaft sitzt, ist am 26. Januar in einen Hungerstreik getreten.</p> <p>Tschagajews Anwalt sagte gegen&uuml;ber dem Westschweizer Radio, sein Mandat bef&auml;nde sich seit seiner Verhaftung durch die Genfer Beh&ouml;rden im Hungerstreik. Wegen Fluchtgefahr wurde der aus Tschetschenien stammende Gesch&auml;ftsmann nicht freigelassen. Ihm wird im Zusammenhang mit der Bilanzdeponierung und dem damit verbundenen Ausschluss von Xamax aus der Swiss Football League ungetreue Gesch&auml;ftsbesorgung und Urkundenf&auml;lschung vorgeworfen. Sollte es zum Prozess kommen, findet dieser laut Staatsanwalt Yanis Callandret in Neuenburg statt.</p> <p>Ein Neuenburger Gericht wird zu einem sp&auml;teren Zeitpunkt dar&uuml;ber befinden, ob die Untersuchungshaft verl&auml;ngert wird oder ob Tschagajew gegen Kaution freikommt. Gegen Tschagajew l&auml;uft seit dem 7. November eine Strafuntersuchung durch die Genfer Justiz, die ihn vor einer Woche in U-Haft setzen liess und nun den Fall an die Kollegen in Neuenburg &uuml;bergeben hat.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850221</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:54:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Staudamm gegen Erdbeben rüsten  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850222</link>
         <description><![CDATA[  Der Berner Energiekonzern BKW, der Betreiber des AKW M&uuml;hleberg, hat Ende Januar fristgerecht den Nachweis zur Standsicherheit des Wohlensee-Staudamms eingereicht. Die Schweizer Atomaufsichtsbeh&ouml;rde Ensi will die Daten bis Mitte Jahr beurteilen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Der Nachweis wird nun zusammen mit dem f&uuml;r die Sicherheit von Stauanlagen zust&auml;ndigen Bundesamt f&uuml;r Energie BFE gepr&uuml;ft, wie das Eidgen&ouml;ssische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi) am Donnerstag auf seiner Internetseite bekanntgab.</p> <p>Das ENSI verf&uuml;ge jetzt &uuml;ber die n&ouml;tigen Daten, um in Zusammenarbeit mit dem Talsperren-Spezialisten des Bundes eine Beurteilung vornehmen zu k&ouml;nnen, l&auml;sst sich Georg Schwarz, Leiter des Aufsichtsbereich Kernkraftwerke, zitieren.</p> <p>Eine umfassende Beurteilung unter Einbezug aller Daten werde voraussichtlich Mitte dieses Jahres vorgestellt. Die BKW muss nachweisen, dass der oberhalb des AKW M&uuml;hleberg gelegene Staudamm gegen ein sehr schweres Erdbeben ger&uuml;stet ist. So eines k&ouml;nnte sich theoretisch alle 10'000 Jahre ereignen.</p> <p>Die BKW hatte bereits Ende November einen Nachweis eingereicht. Die Atomaufsichtsbeh&ouml;rde war mit den Daten jedoch nicht zufrieden, da die Standsicherheitsnachweise nicht &uuml;berarbeitet wurden. Das Ensi forderte am 10. Januar einen Nachweis nach neuen Gef&auml;hrdungsangaben.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850222</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 17:17:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Scientology in Frankreich verurteilt  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850152</link>
         <description><![CDATA[  Ein franz&ouml;sisches Berufungsgericht hat Scientology zu einer hohen Geldstrafe wegen &laquo;bandenm&auml;ssigen Betrugs&raquo; verurteilt. Das Gericht in Paris best&auml;tigte am Donnerstag ein Urteil, wonach zwei Einrichtungen von Scientology eine Strafe von insgesamt 600'000 Euro zahlen m&uuml;ssen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda/dapd/afp)</p> <p>Die Staatsanwaltschaft hatte eine Mindeststrafe von 1,5 Millionen Euro gefordert. Den beiden Einrichtungen - dem in Paris ans&auml;ssigen Celebrity-Zentrum und seiner Buchhandlung - war vorgeworfen worden, Anh&auml;nger in den 1990er Jahren psychisch unter Druck gesetzt zu haben, um sich an ihnen zu bereichern.</p> <h4>Geld nicht zur&uuml;ckerstattet</h4> <p>Der erste Prozess war durch die Strafanzeige einer Frau ins Rollen gekommen, die rund 21'000 Euro f&uuml;r B&uuml;cher, Medikamente und &laquo;Kommunikationskurse&raquo; der Organisation gezahlt hatte. Die Sekte weigerte sich, das Geld zur&uuml;ckzuerstatten. Zudem verweigerte Scientology der Frau den Austritt.</p> <p>Eine Sprecherin von Scientology in Los Angeles sagte, man werde erneut ein Rechtsmittel erheben und Beschwerde beim Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte in Strassburg einreichen. Die Organisation wehrt sich gegen die Darstellung, der Frau in Frankreich sei der Austritt verweigert worden. Zudem sei der Frau das Geld zur&uuml;ckerstattet worden, schrieb Scientology in einer Stellungnahme. Es sei der Anwalt der Frau gewesen, der eine Auszahlung verz&ouml;gert habe.</p> <p>Die 1954 gegr&uuml;ndete Scientology-Bewegung gilt in den USA als Religion, in Frankreich wird sie hingegen als Sekte eingestuft. Die Organisation hat nach eigenen Angaben weltweit rund zehn Millionen Mitglieder, davon 45'000 in Frankreich.</p> <h4>Aufl&ouml;sung nicht m&ouml;glich</h4> <p>Im erstinstanzlichen Verfahren hatte die Anklage auch die Aufl&ouml;sung der Scientology-Organisationen in Frankreich verlangt. Dies war aber unm&ouml;glich, weil im Mai 2009 - einige Monate vor der Urteilsverk&uuml;ndung - eine Gesetzes&auml;nderung verabschiedet worden war, die Sekten vor Aufl&ouml;sung sch&uuml;tzt.</p> <p>F&uuml;nf Scientologen wurden vom franz&ouml;sischen Berufungsgericht zudem als Privatpersonen zu Geldstrafen oder Bew&auml;hrungsstrafen verurteilt.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850152</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 13:25:00 +0100</pubDate>
         <title><![CDATA[  Wegelin-Top-Manager beaufsichtigt Bundesanwaltschaft  ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/2850047</link>
         <description><![CDATA[  Der bisherige Wegelin-Bankkadermann David Zollinger sitzt im Aufsichtsgremium der Bundesanwaltschaft. Die Gerichtskommission des eidgen&ouml;ssischen Parlaments d&uuml;rfte sich am 15. Februar mit seiner Personalie befassen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br /><br /><p class="quelle">(sda)</p> <p>Die Gerichtskommission des eidgen&ouml;ssischen Parlaments d&uuml;rfte sich am 15. Februar mit der Personalie David Zollinger befassen: Der bisherige Wegelin-Bankkadermann sitzt im Aufsichtsgremium der Bundesanwaltschaft, was sich vor dem Hintergrund der j&uuml;ngsten Ereignisse zunehmend als problematisch erweisen k&ouml;nnte.</p> <h4>Thema traktandiert</h4> <p>St&auml;nderat Hans Hess (FDP/OW), Pr&auml;sident der Gerichtskommission, sagte am Donnerstag zu Berichten in der &laquo;S&uuml;dostschweiz&raquo; und in der &laquo;Aargauer Zeitung&raquo;, das Thema Zollinger sei zwar noch nicht traktandiert; er werde aber einen entsprechenden Antrag stellen.</p> <p>Schon die Wahl Zollingers in die Aufsichtsbeh&ouml;rde im Herbst 2010 war von Nebenger&auml;uschen begleitet. Die SP und die Gr&uuml;nen stellten die Unparteilichkeit des Gesch&auml;ftsleitungsmitglieds der inzwischen teilweise aufgekauften Privatbank Wegelin&amp;Co in Frage, zumal die Bundesanwaltschaft auch Bankiers im Visier habe.</p> <p>Mit Dick Marty (TI) sprach sich damals auch ein FDP-Vertreter gegen Zollinger aus. Es gehe nicht an, einen aktiven Bankier in das Aufsichtsgremium zu w&auml;hlen, der auf ausl&auml;ndischen M&auml;rkten t&auml;tig sei. &laquo;Dies wird zu Reibungen f&uuml;hren&raquo;, sagte Marty damals.</p> <h4>US-Strategie mitgepr&auml;gt?</h4> <p>Die Privatbank Wegelin zerfiel unter dem Druck der US- Steuerbeh&ouml;rden und verkaufte letzte Woche den Grossteil ihres Gesch&auml;fts an die Raiffeisengruppe. Das US-Gesch&auml;ft bleibt bei den bisherigen Teilhabern. Nach unbest&auml;tigten Berichten soll Zollinger die fatale US-Strategie der St. Galler Bank mitgepr&auml;gt haben.</p> <p>Das US-Justizministerium wirft Wegelin Beihilfe zur Steuerhinterziehung vor. Zehn weitere Banken stehen ebenfalls im Visier der amerikanischen Justiz, darunter Credit Suisse und Bank B&auml;r.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.tagblatt.ch/2850047</guid>
      </item></channel>
</rss>
