<?xml version="1.0" encoding='ISO-8859-15'?>
<rss version="2.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/" xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/">
   <channel>
      <title>Aktuell - Schweiz</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St.Galler Tagblatt Nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 19:49:19 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 19:49:19 +0000</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:57:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Ausgebüchster Luchs darf weiterleben]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604580</link>
         <description><![CDATA[  LAUSANNE. Das Luchsweibchen, das Ende August einen Jagdhund angegriffen hatte, ist identifiziert. Es handelt es sich um A&iuml;scha, die vor einem Jahr aus dem Jurapark bei Vallorbe VD ausgerissen war.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>LAUSANNE. Das Luchsweibchen, das Ende August einen Jagdhund angegriffen hatte, ist identifiziert. Es handelt es sich um A&iuml;scha, die vor einem Jahr aus dem Jurapark bei Vallorbe VD ausgerissen war.</b><br><br><p>
  &laquo;Sie hat lediglich ihre beiden Jungen verteidigt, das ist
  logisch und normal.&raquo; So begr&uuml;ndete die
  Waadtl&auml;nder Umweltdirektorin Jacqueline de Quattro
  gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur SDA ihren Entscheid, dass
  das Luchsweibchen und ihre beiden Jungen in Freiheit weiterleben
  d&uuml;rfen. Am 25. August hatte die Raubkatze einen im Wald bei
  Moiry VD frei herumlaufenden Jagdhund gebissen und gekratzt. Der
  Hundehalter habe den Luchs ganz in der N&auml;he eines
  Rehkadavers beobachtet, sagte S&eacute;bastien Sachot von der
  Kantonsverwaltung. Er best&auml;tigte damit eine Meldung der
  Westschweizer Tageszeitung &laquo;24 heures&raquo; vom
  Donnerstag. <strong><br /></strong><br />
  <strong>Mit Fotos identifiziert</strong><br />
  Am Tag nach der Attacke wurde der Luchs fotografiert. Aufgrund
  dieser Bilder konnte das Tier als A&iuml;scha identifiziert
  werden. Das mittlerweile dreieinhalb Jahre alte Tier war vor
  einigen Tagen mit seinen zwei rund drei Monate alten Jungen
  gesichtet worden, erkl&auml;rte S&eacute;bastien Sachot. Noch
  etwa bis Februar oder M&auml;rz werde die Luchsmutter ihre beiden
  Jungen begleiten, bevor sie sich dann auf die Suche nach einem
  M&auml;nnchen mache, sagte Sachot. Die beiden Jungtiere
  m&uuml;ssen sich dann alleine durchschlagen.<br />
  <br />
  <strong>A&iuml;schas Odyssee</strong><br />
  A&iuml;scha hat bis heute eine kleine Odyssee hinter sich: Mitte
  2007 war das damals rund drei Monate alte Luchsweibchen in der
  N&auml;he einer Schule in Wattenwil BE entdeckt worden. Es
  fl&uuml;chtete jedoch und wurde sp&auml;ter in Landshut BE und
  dann in Langenberg ZH gesehen. Als es schliesslich eingefangen
  werden konnte, wurde es in den Jurapark gebracht. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604580</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 18:47:29 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Suche nach Rentner läuft auf Hochtouren ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603893</link>
         <description><![CDATA[  BIEL. Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem 67-j&auml;hrigen Mann in Biel, der einen Polizisten angeschossen hat und gefl&uuml;chtet ist. Der Rentner, der sich zun&auml;chst in seinem Haus verschanzt hatte, d&uuml;rfte bewaffnet sein.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Polizei fahndet mit Hochdruck nach dem 67-j&auml;hrigen Mann in Biel, der einen Polizisten angeschossen hat und gefl&uuml;chtet ist. Der Rentner, der sich zun&auml;chst in seinem Haus verschanzt hatte, d&uuml;rfte bewaffnet sein.</b><br><br><p>
  &laquo;Wir suchen &uuml;berall&raquo;, sagte Fran&ccedil;ois
  Gaudy, Polizeichef der Region Berner Jura/Seeland, am Donnerstag
  vor den Medien. &Uuml;ber 100 Polizisten durchk&auml;mmen die
  Umgebung von Biel. Gefahndet wird auch schweizweit; die
  Kantonalpolizeien haben entsprechende Anweisungen erhalten.
</p>
<p>
  &laquo;Wir m&uuml;ssen davon ausgehen, dass der Mann bewaffnet
  ist&raquo;, sagte Gaudy. Die Bev&ouml;lkerung m&uuml;sse nicht
  verunsichert sein, aber Vorsicht walten lassen. Von einem
  Misserfolg f&uuml;r die Polizei wollte Gaudy nicht sprechen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  &laquo;Aber wir bedauern, was passiert ist&raquo;, sagte er.
</p>
<p>
  Trotz eines imposanten Polizeiaufgebots gelang dem Rentner die
  Flucht. Im Einsatz steht die Spezialeinheit Enzian der Berner
  Kantonspolizei, verst&auml;rkt durch Spezialeinheiten aus
  Z&uuml;rich und Basel.
</p>
<p>
  <strong>Ohne Vorwarnung geschossen</strong><br />
  Der 67-j&auml;hrige Mann hatte sich am Mittwochmorgen in seinem
  Haus im Bieler Lindenquartier verschanzt, weil es
  zwangsversteigert werden sollte. Verschiedene
  Beh&ouml;rdenstellen versuchten, mit ihm Kontakt aufzunehmen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Danach bem&uuml;hten sich auch Spezialisten der Polizei, mit dem
  Mann ins Gespr&auml;ch zu kommen.
</p>
<p>
  In der Nacht auf Donnerstag trat der Rentner kurz nach 1 Uhr
  pl&ouml;tzlich aus dem Haus. Ohne Vorwarnung er&ouml;ffnete er
  das Feuer auf die Einsatzkr&auml;fte.
</p>
<p>
  Dabei traf er ein Mitglied der Spezialeinheit Enzian aus
  n&auml;chster N&auml;he am Kopf, obschon der Mann einen Helm
  trug. Der Verletzte wurde nach Bern ins Spital gebracht und
  operiert. Sein Zustand ist zurzeit stabil.
</p>
<p>
  <strong>Mit Helikopter gesucht</strong><br />
  Nach diesem Vorfall suchten die Einsatzkr&auml;fte die
  Liegenschaft und die Umgebung ab. Im Einsatz standen
  Sp&uuml;rhunde und ein Super-Puma der Schweizer Armee mit einer
  W&auml;rmebildkamera. Am Donnerstagnachmittag stand definitiv
  fest, dass der Mann sich nicht mehr im Haus aufhielt.
</p>
<p>
  Aus Sicherheitsgr&uuml;nden waren bereits am Mittwoch mehrere
  Geb&auml;ude des Bieler Quartiers evakuiert worden. Das Gebiet
  wurde grossr&auml;umig abgesperrt. Die Polizei musste 40 Nachbarn
  in Sicherheit bringen. Einige wurden in Zivilschutzanlagen
  untergebracht, andere kamen bei Bekannten unter. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603893</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 16:06:20 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Krankenhausdirektoren treffen sich]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604511</link>
         <description><![CDATA[  Z&Uuml;RICH. &Uuml;ber 500 Direktoren von Spit&auml;lern aus ganz Europa suchen in Z&uuml;rich nach Wegen und M&ouml;glichkeiten, wie die hohe Behandlungsqualit&auml;t f&uuml;r die Patienten auch in Zeiten knapper &ouml;ffentlicher Gelder beibehalten werden kann.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Z&Uuml;RICH. &Uuml;ber 500 Direktoren von Spit&auml;lern aus ganz Europa suchen in Z&uuml;rich nach Wegen und M&ouml;glichkeiten, wie die hohe Behandlungsqualit&auml;t f&uuml;r die Patienten auch in Zeiten knapper &ouml;ffentlicher Gelder beibehalten werden kann. </b><br><br><p>
  Zu L&ouml;sungsans&auml;tzen sollen sie durch einen regen
  Erfahrungsaustausch am zweit&auml;gigen Kongress der
  Europ&auml;ischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD)
  angeregt werden. Der Kongress in Z&uuml;rich steht unter dem
  Motto &laquo;Roadmap To Top Quality&raquo;. Er&ouml;ffnet hat ihn
  am Donnerstag Pascal Strupler, Direktor des Bundesamtes f&uuml;r
  Gesundheit (BAG).
</p>
<p>
  Strupler betonte die Komplexit&auml;t der Institution Spital. Sie
  berge hohe Risiken. Diese m&uuml;sse man minimieren. Im Zentrum
  aller Bem&uuml;hungen m&uuml;ssten der Patient und seine
  Sicherheit stehen, sagte Strupler.
</p>
<p>
  Nach Ansicht von Strupler wird die Patientensicherheit
  beispielsweise durch Transparenz erh&ouml;ht. Transparenz
  wiederum erreiche man durch die Erhebung von
  Qualit&auml;tsindikatoren an den Spit&auml;lern, sagte der
  BAG-Direktor.
</p>
<p>
  Ein &laquo;schlummerndes Potenzial&raquo; zur Verbesserung der
  Patientensicherheit ortet Strupler auch in der vertieften
  Vernetzung von &auml;rztlichen Grundversorgern, Fach&auml;rzten
  und Spit&auml;lern. Bei dieser Vernetzung sei - wie bei einem
  Uhrmacher - Genauigkeit gefragt. &laquo;Das Ganze l&auml;uft nur
  optimal, wenn alle R&auml;dchen reibungslos ineinander
  greifen.&raquo;
</p>In der Schweiz wird ab 2012 mit der Einf&uuml;hrung des neuen
Fallpauschalensystems DRG versucht, die Wirtschaftlichkeit
entscheidend zu verbessern. Das neue Finanzierungssystem f&uuml;hrt
dazu, dass Leistungen der Spit&auml;ler transparenter und
landesweit vergleichbar werden sollen.
<p>
  Es sei daher enorm wichtig, die unterschiedlichen
  Qualit&auml;tssysteme auf einen vergleichbaren Stand zu bringen,
  sagte Arnold Bachmann, Pr&auml;sident des Kongress-OKs und CEO
  des Kantonsspitals Graub&uuml;nden in Chur. Dies koste jedoch
  Geld, das bisher niemand in die Hand nehmen wolle. Gefordert
  seien insbesondere die Spit&auml;ler und die Versicherer.
  <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604511</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:56:16 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Unbekannter vergewaltigt 14-Jährige in Luzerner Wald]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604480</link>
         <description><![CDATA[  Eine 14 Jahre alte Jugendliche ist am vergangenen Sonntag in einem Wald im Kanton Luzern vergewaltigt worden. Der T&auml;ter ist fl&uuml;chtig, wie die Strafuntersuchungsbeh&ouml;rden des Kantons Luzern am Donnerstag mitteilten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Eine 14 Jahre alte Jugendliche ist am vergangenen Sonntag in einem Wald im Kanton Luzern vergewaltigt worden. Der T&auml;ter ist fl&uuml;chtig, wie die Strafuntersuchungsbeh&ouml;rden des Kantons Luzern am Donnerstag mitteilten.</b><br><br><p>
  <span class="location">Luzern.</span> Die Jugendliche wurde am
  Sonntagmorgen am Inseliquai in Luzern von einem Unbekannten
  angesprochen. Der Mann habe ihr angeboten, sie mit dem Auto nach
  Hause zu fahren, sei dann aber in einen Wald gefahren und habe
  sie dort vergewaltigt.
</p>
<p>
  Der T&auml;ter setzte danach das Opfer wieder am Inseliquai ab.
  Die junge Frau befindet sich in Spitalpflege.
</p>
<p>
  Wo das Verbrechen ver&uuml;bt wurde, ist unklar. Der T&auml;ter
  fuhr ein rotes Gel&auml;ndefahrzeug. In dem Wald hielt sich ein
  unbekannter &auml;lterer Mann mit Bart auf, der wie ein
  J&auml;ger ausgesehen haben soll. Die
  Strafuntersuchungsbeh&ouml;rden suchen ihn als m&ouml;glichen
  Zeugen. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604480</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:56:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Bundesrat will Strafmündigkeit nicht senken]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604471</link>
         <description><![CDATA[  BERN. Straft&auml;ter im Alter von 16 bis 18 Jahren sollen auch in Zukunft nach dem Jugendstrafrecht beurteilt werden. Der Bundesrat lehnt es ab, die Altersgrenze f&uuml;r die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts herabzusetzen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERN. Straft&auml;ter im Alter von 16 bis 18 Jahren sollen auch in Zukunft nach dem Jugendstrafrecht beurteilt werden. Der Bundesrat lehnt es ab, die Altersgrenze f&uuml;r die Anwendung des Erwachsenenstrafrechts herabzusetzen.</b><br><br><p>
  Der Bundesrat ist der Auffassung, dass die Alterslimite auch in
  Zukunft bei 18 Jahren liegen soll, wie er in einer Antwort auf
  eine Motion von Nationalrat Oskar Freysinger (SVP/VS) schreibt.
  Das Jugendstrafrecht sei vorrangig ein Massnahmestrafrecht. Mit
  erzieherischen und therapeutischen Massnahmen k&ouml;nnten
  Minderj&auml;hrige weit wirksamer resozialisiert werden als mit
  Freiheitsstrafen. Solche seien nicht geeignet,
  R&uuml;ckf&auml;lle jugendlicher Rechtsbrecher zu verhindern.
</p>
<p>
  Heute k&ouml;nnen Jugendliche, die nach Vollendung des 15.
  Altersjahres ein Verbrechen oder Vergehen begangen haben, mit
  Freiheitsentzug bis zu einem Jahr bestraft werden. Wer ein
  besonders schweres Delikt begeht - etwa Mord-, kann zu einer
  Freiheitsstrafe von vier Jahren verurteilt werden. Entscheidend
  f&uuml;r die Frage der M&uuml;ndigkeit ist nach Ansicht des
  Bundesrates die psychosoziale und nicht die intellektuelle Reife
  eines Menschen.<br />
  <br />
  Nationalrat Oksar Freysinger sieht demgegen&uuml;ber in dieser
  Frage die Urteilsf&auml;higkeit als entscheidendes Kriterium. In
  unserer Gesellschaft gehe man davon aus, dass diese mit 16
  erreicht werde. Deshalb solle die Anwendbarkeit des
  Erwachsenenstrafrechts grunds&auml;tzlich auf 16 Jahre gesenkt
  werden. Freysinger m&ouml;chte gar noch weiter gehen. Die Richter
  sollen seiner Meinung nach Art und Mass der Strafe vom
  intellektuellen Reifegrad der beschuldigten Person und vom Grad
  ihrer Urteilsf&auml;higkeit abh&auml;ngig machen. Damit
  k&ouml;nnten auch Jugendliche unter 16 Jahren nach
  Erwachsenen-Massst&auml;ben angefasst werden. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604471</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:25:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Standesinitiative für elektronische Fussfessel]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604450</link>
         <description><![CDATA[  LIESTAL. Der Baselbieter Landrat will die definitive Einf&uuml;hrung der elektronischen Fussfessel in der Schweiz. Er hat am Donnerstag die Einreichung einer Standesinitiative beschlossen, um beim Bund Druck f&uuml;r eine landesweite Regelung zu machen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>LIESTAL. Der Baselbieter Landrat will die definitive Einf&uuml;hrung der elektronischen Fussfessel in der Schweiz. Er hat am Donnerstag die Einreichung einer Standesinitiative beschlossen, um beim Bund Druck f&uuml;r eine landesweite Regelung zu machen.</b><br><br><p>
  Derzeit k&ouml;nnen H&auml;ftlinge in einer Reihe von Kantonen
  ihre Strafen mit elektronischer Fussfessel absitzen statt hinter
  Gittern. Grundlage ist eine bis 2015 befristete Regelung, die der
  Bundesrat f&uuml;r Pilotversuche erlassen hat. Das Baselbieter
  Kantonsparlament will jedoch eine definitive
  Rechtsgrundlage.<img height="15" width="600" src=
  "../../pics/articons/trennlinieclr.gif" title="Trenner" alt="" />
</p>
<p>
  Baselland ist einer der Kantone, die seit 1999 die Fussfessel
  versuchsweise einsetzen - dies &laquo;mit &auml;usserst positiven
  Erfahrungen&raquo;, wie es im Text&nbsp; der Standesinitiative
  heisst. Die Strafe sei f&uuml;hlbar und kosteng&uuml;nstig,
  zerreisse aber nicht die zur Wiedereingliederung n&ouml;tigen
  sozialen Netze. F&uuml;r die Standesinitiative war denn auch die
  Regierung. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604450</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 15:16:01 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[KOF-Umfrage ergibt höhere BIP-Prognose für 2010]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604395</link>
         <description><![CDATA[  Von der KOF befragte &Ouml;konomen erwarten f&uuml;r das laufende Jahr ein Schweizer Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent. Damit schrauben die Experten ihre Juni-Aussage von 1,7 Prozent nach oben. Nach unten korrigierten sie das Wachstum 2011: Von 1,8 auf 1,7 Prozent.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Von der KOF befragte &Ouml;konomen erwarten f&uuml;r das laufende Jahr ein Schweizer Wirtschaftswachstum von 2,3 Prozent. Damit schrauben die Experten ihre Juni-Aussage von 1,7 Prozent nach oben. Nach unten korrigierten sie das Wachstum 2011: Von 1,8 auf 1,7 Prozent.</b><br><br><p>
  <span class="location">Z&uuml;rich.</span> Damit hat sich die
  Einsch&auml;tzung der Experten im September gedreht, wie die KOF
  Konjunkturforschungsstelle der ETH Z&uuml;rich am Donnerstag zu
  ihrer Umfrage unter 22 &Ouml;konomen mitteilte. Im Juni noch
  hatten die Experten f&uuml;r 2011 ein st&auml;rkeres Wachstum als
  f&uuml;r 2010 vorausgesehen.
</p>
<p>
  BIP-Wachstum dank Exporten
</p>
<p>
  Zur Prognoseerh&ouml;hung f&uuml;r 2010 f&uuml;hrte das erwartete
  Exportwachstum. Gingen die Experten im Juni noch von 4,6 Prozent
  mehr Exporten aus, erbrachte die September-Einsch&auml;tzung
  einen Zuwachs um 7,8 Prozent.
</p>
<p>
  Die Erwartungen f&uuml;r Bau- und Ausr&uuml;stungsinvestitionen
  ver&auml;nderten sich kaum. Hier gehen die &Ouml;konomen aktuell
  von 2 Prozent Wachstum aus nach 1,9 Prozent im Juni.
</p>
<p>
  Die prognostizierte Arbeitsmarktentwicklung fiel zum zweiten Mal
  in Folge positiv aus. Die Experten erwarten eine
  Arbeitslosenquote von 3,9 Prozent nach 4,1 Prozent im Juni.
  Wiederum moderat d&uuml;rfte die Teuerung mit 0,8 Prozent
  ausfallen.
</p>
<p>
  Arbeitslosigkeit 2011 auf 3,6 Prozent
</p>
<p>
  F&uuml;r 2011 erwarten die Experten ein mit 1,7 Prozent leicht
  tieferes Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) als im Juni.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Aussichten auf dem Bau- und Ausr&uuml;stungsg&uuml;tersektor
  korrigierten die Auguren von 2,1 auf 1,9 Prozent nach unten.
</p>
<p>
  Das Exportwachstum bezifferten sie noch auf 4 Prozent nach 4,6
  Prozent in der Juni-Befragung. Die Arbeitslosigkeit d&uuml;rfte
  auf 3,6 Prozent sinken. In der Juni-Umfrage gingen die Experten
  noch von 3,9 Prozent aus.
</p>
<p>
  An den Finanzm&auml;rkten sehen die &Ouml;konomen keinen
  Aufw&auml;rtstrend. In drei Monaten d&uuml;rfte der SPI bei rund
  5700 Punkten liegen. In den kommenden zw&ouml;lf Monaten sollte
  der Index die 6000er-Marke nur leicht &uuml;berschreiten. Damit
  wurden die Erwartungen leicht nach unten angepasst.
</p>
<p>
  Ein Ende der Frankenst&auml;rke zeichne sich nicht ab. Die
  Experten sehen in drei Monaten einen Franken-Euro-Kurs von 1.32
  Franken, der Dollar d&uuml;rfte bei 1.03 Fr. liegen. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604395</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 14:15:41 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Flughafen Zürich: Schmuggler mit 82 Drogen-Fingerlingen verhaftet]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604422</link>
         <description><![CDATA[  Die Kantonspolizei Z&uuml;rich hat am Montag einen ungarischen Schmuggler aus dem Verkehr gezogen, der 82 Fingerlinge mit insgesamt 700 Gramm Kokain auf sich trug. 46 Drogenportionen hatte er in den Socken versteckt, 36 weitere geschluckt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Kantonspolizei Z&uuml;rich hat am Montag einen ungarischen Schmuggler aus dem Verkehr gezogen, der 82 Fingerlinge mit insgesamt 700 Gramm Kokain auf sich trug. 46 Drogenportionen hatte er in den Socken versteckt, 36 weitere geschluckt.</b><br><br><p>
  <span class="location">Z&uuml;rich.</span> Eigentlich habe der
  Mann alle Drogenportionen schlucken wollen, diese aber irgendwann
  nicht mehr runtergebracht, wie ein Sprecher der Kantonspolizei
  auf Anfrage erkl&auml;rte. Weil er dennoch die ganze Menge habe
  transportieren wollen, sei er auf die Idee mit den Socken
  gekommen.
</p>
<p>
  Der Mann reiste von Sao Paulo nach Z&uuml;rich und wollte von
  dort weiter nach Budapest.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Fahnder im Transitbereich hatten bald den Verdacht, dass es
  sich beim 22-J&auml;hrigen um einen Transporteur handeln
  k&ouml;nnte. Bei der Kontrolle fanden sie schliesslich die
  Fingerlinge in den Socken.
</p>
<p>
  Weil der Mann daraufhin sofort die Toilette aufsuchen wollte,
  ahnten sie, dass er noch weitere Drogenportionen bei sich haben
  k&ouml;nnte. Auf der so genannten "Schluckertoilette" der
  Kantonspolizei schied er schliesslich die restlichen 36
  Fingerlinge aus, wie die Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte.
  Der Mann wurde der Staatsanwaltschaft &uuml;bergeben.
  <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604422</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 12:21:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Fluglärmstreit: Entscheid gegen die Schweiz]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1604309</link>
         <description><![CDATA[  LUXEMBURG. Die Schweiz muss im Flugl&auml;rmstreit mit Deutschland eine weitere Niederlage einstecken. Das EU-Gericht in Luxemburg hat eine Nichtigkeitsklage der Schweiz gegen einen Entscheid der EU-Kommission abgewiesen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>LUXEMBURG. Die Schweiz muss im Flugl&auml;rmstreit mit Deutschland eine weitere Niederlage einstecken. Das EU-Gericht in Luxemburg hat eine Nichtigkeitsklage der Schweiz gegen einen Entscheid der EU-Kommission abgewiesen.</b><br><br><p>
  Ob die Schweiz das Urteil des erstinstanzlichen Gerichts noch an
  den EU-Gerichtshof weiterzieht, ist offen, wie Bundesrat Moritz
  Leuenberger vor den Medien sagte. Das Urteil werde nun von
  Juristen gepr&uuml;ft. Die politische Diskussion gehe aber
  weiter. Die EU-Kommission hatte 2003 entschieden, dass die
  deutsche Verordnung, welche zeitliche Anflugbeschr&auml;nkungen
  f&uuml;r Flugzeuge auf dem Weg zum Z&uuml;rcher Flughafen
  vorsieht, verh&auml;ltnism&auml;ssig sei. Dagegen klagte die
  Schweiz in Luxemburg und blitzte nun beim EU-Gericht ab.<br />
</p>
<p>
  Die EU-Kommission zeigte sich in einer ersten Reaktion erfreut,
  dass das Gericht die Ansicht geteilt habe, dass die deutschen
  Massnahmen verh&auml;ltnism&auml;ssig seien. Seinen Ursprung
  hatte der Gerichtsfall in einer Beschwerde, welche die Schweiz
  unter Berufung auf das Luftverkehrsabkommen zwischen der Schweiz
  und der EU 2003 bei der EU-Kommission eingereicht hatte. Diese
  richtete sich gegen die von Deutschland erlassene Verordnung.
</p>Die drei Richter des EU-Gerichtes kamen nun zum Schluss, dass
die deutschen Massnahmen keinerlei Verbot des Durchflugs des
deutschen Luftraums f&uuml;r Fl&uuml;ge von und nach dem Flughafen
Z&uuml;rich darstellen. Die Verordnung beschr&auml;nke sich auf
eine blosse &Auml;nderung der betreffenden Flugwege nach dem Start
oder vor der Landung.
<p>
  In der Klage sprach die Schweiz auch von einer Diskriminierung
  der Fluggesellschaft Swiss und von der
  Unverh&auml;ltnism&auml;ssigkeit der deutschen Massnahmen. Zum
  Grundsatz der Gleichbehandlung halten die Richter fest, dass die
  N&auml;he des Flughafens zu einem (deutschen)
  Fremdenverkehrsgebiet einen objektiven Umstand darstelle, der den
  Erlass dieser Massnahmen nur f&uuml;r den Flughafen Z&uuml;rich
  rechtfertige.
</p>Die Massnahmen st&uuml;nden in einem angemessenen
Verh&auml;ltnis zu dem mit ihnen verfolgten Ziel: der Verringerung
der L&auml;rmbelastung in einem Teil des deutschen Gebiets in den
Nachtstunden und am Wochenende. Deutschland habe keine andere
M&ouml;glichkeit der L&auml;rmverminderung. <span class=
"autor">(sda)</span>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1604309</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 21:10:11 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Schweiz fordert von UNO mehr Koordination bei Terrorismusbekämpfung]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603901</link>
         <description><![CDATA[  NEW YORK. Die Schweiz fordert eine umfassendere Umsetzung der UNO-Strategie zur globalen Terrorismusbek&auml;mpfung. Eine neue Resolution verabschiedet die Generalversammlung am Mittwoch in New York.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>NEW YORK. Die Schweiz fordert eine umfassendere Umsetzung der UNO-Strategie zur globalen Terrorismusbek&auml;mpfung. Eine neue Resolution verabschiedet die Generalversammlung am Mittwoch in New York.</b><br><br><p>
  Nationale Bem&uuml;hungen gegen Terrorismus m&uuml;ssten
  international besser koordiniert werden, sagte Botschafter
  J&uuml;rg Lindenmann von der Schweizer Direktion f&uuml;r
  V&ouml;lkerrecht am Mittwoch in New York.
</p>
<p>
  Die Schweiz stellte dabei zusammen mit anderen L&auml;ndern,
  darunter Deutschland und die USA, eine neue Initiative vor.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Neben bisherigen Experten im Kampf gegen Terrorismus sollen
  vermehrt auch Fachleute aus der Entwicklungshilfe und der
  Erziehung in die Diskussion miteinbezogen werden.
</p>
<p>
  Die vor genau vier Jahren angenommene Strategie bildet das
  Fundament der Terrorismusbek&auml;mpfung im Rahmen der UNO. Sie
  basiert auf vier S&auml;ulen: dem rechtzeitigen Erkennen von
  Umst&auml;nden, in denen Terrorismus gedeihen kann, Massnahmen zu
  dessen Bek&auml;mpfung und Verhinderung sowie der Aufbau von
  f&auml;higen Institutionen im Kampf gegen Terror. Dabei sollen
  der Schutz der Menschenrechte und die Rechtsstaatlichkeit
  eingehalten werden.
</p>
<p>
  Lindenmann sagte vor der Generalversammlung, die neue
  UNO-Resolution erinnere daran, dass sich ein wirksames Programm
  zur Terrorismusbek&auml;mpfung haupts&auml;chlich auf
  nicht-milit&auml;rische Instrumente st&uuml;tzen m&uuml;sse.
</p>
<p>
  Die Schweiz beteiligte sich an der Ausarbeitung des Textes
  f&uuml;r die Resolution der Generalversammlung. Sein Land
  unterst&uuml;tze die Resolution, bedauere aber, dass in den
  Verhandlungen viele neue Vorschl&auml;ge keine Beachtung gefunden
  h&auml;tten, sagte Lindenmann. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603901</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:37:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[ETH Zürich in internationalem Ranking auf Platz 18]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603871</link>
         <description><![CDATA[  Z&Uuml;RICH. Die ETH Z&uuml;rich ist gem&auml;ss einem weltweiten Vergleich die beste Hochschule ausserhalb der USA und Grossbritanniens. Sie verbesserte sich in der Rangliste der britischen Gesellschaft QS gegen&uuml;ber dem Vorjahr vom 20. auf den 18. Platz.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Z&Uuml;RICH. Die ETH Z&uuml;rich ist gem&auml;ss einem weltweiten Vergleich die beste Hochschule ausserhalb der USA und Grossbritanniens. Sie verbesserte sich in der Rangliste der britischen Gesellschaft QS gegen&uuml;ber dem Vorjahr vom 20. auf den 18. Platz.</b><br><br><p>
  Auch die Ecole Polytechnique F&eacute;d&eacute;rale de Lausanne
  (EPFL) und die Universit&auml;ten von Genf, Lausanne und Bern
  haben im Ranking Boden gut gemacht. Die Unis von Z&uuml;rich und
  Basel dagegen haben Pl&auml;tze verloren. An der Spitze der
  Rangliste figuriert die englische Universit&auml;t von Cambridge
  vor der US-amerikanischen Harvard University. Gegen&uuml;ber dem
  Vorjahr haben die beiden Hochschule die Pl&auml;tze getauscht.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Unter den ersten 100 Bildungsinstitutionen konnten sich 31
  US-amerikanische und 19 britische Hochschulen platzieren. Die ETH
  Z&uuml;rich hat die McGill University in Kanada und die
  Australian National University &uuml;berholt. Die Ecole
  Polytechnique F&eacute;d&eacute;rale de Lausanne hat sich vom 42.
  auf den 32. Platz verbessert und wird als zweitbeste
  kontinentaleurop&auml;ische Hochschule gewertet. Die
  Platzierungen der weiteren Schweizer Unis: Genf 71 (Vorjahr 72),
  Z&uuml;rich 101 (92), Basel 137 (108), Lausanne 152 (168) und
  Bern 162 (193).
</p>
<p>
  Bei der QS-Rangliste wird, anders als beim konkurrierenden
  Shanghai-Ranking, der Forschung weniger Gewicht beigemessen.
  St&auml;rker gewertet werden hingegen unter anderem die Betreuung
  der Studierenden, der Anteil von Professoren und
  ausl&auml;ndischen Studierenden sowie der akademische Ruf.
  <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603871</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:29:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Autofahrer bei Kollision mit Militärfahrzeug getötet]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603869</link>
         <description><![CDATA[  Eine Kollision zwischen einem Armeelastwagen und einem Personenwagen am Mittwochnachmittag in Henggart ZH hat ein Todesopfer gefordert. Ums Leben kam der 60-j&auml;hrige Lenker des Autos, wie die Z&uuml;rcher Kantonspolizei mitteilte.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Eine Kollision zwischen einem Armeelastwagen und einem Personenwagen am Mittwochnachmittag in Henggart ZH hat ein Todesopfer gefordert. Ums Leben kam der 60-j&auml;hrige Lenker des Autos, wie die Z&uuml;rcher Kantonspolizei mitteilte.</b><br><br><p>
  <span class="location">Henggart ZH.</span> Der 60-J&auml;hrige
  war kurz nach 16 Uhr mit seinem Auto auf der Weinlandstrasse
  Richtung Winterthur unterwegs. Als er nach links zur Einfahrt der
  Autostrasse A4 abbiegen wollte, stiess er laut Polizei frontal
  mit dem korrekt entgegenkommenden Lastwagen der Armee zusammen.
</p>
<p>
  Trotz Reanimationsbem&uuml;hungen von Passanten und der
  Sanit&auml;t sei der Mann noch auf der Unfallstelle gestorben,
  schreibt die Polizei. Der 20-j&auml;hrige Lenker des
  Milit&auml;rfahrzeugs blieb unverletzt. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603869</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 19:09:14 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Leuthard und Wulff wollen Diskussion auf Augenhöhe]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603622</link>
         <description><![CDATA[  BERN. Erstmals seit zehn Jahren ist mit Christian Wulff wieder ein deutscher Bundespr&auml;sident auf Staatsbesuch in der Schweiz. Mit dem zweit&auml;gigen Besuch sollen vor allem die nachbarschaftlichen Beziehungen gepflegt werden, doch kamen am Mittwoch auch heikle Themen zu Sprache.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERN. Erstmals seit zehn Jahren ist mit Christian Wulff wieder ein deutscher Bundespr&auml;sident auf Staatsbesuch in der Schweiz. Mit dem zweit&auml;gigen Besuch sollen vor allem die nachbarschaftlichen Beziehungen gepflegt werden, doch kamen am Mittwoch auch heikle Themen zu Sprache.</b><br><br><p>
  Bei offiziellen Gespr&auml;chen im Bundeshaus tauschten sich
  Bundespr&auml;sidentin Doris Leuthard und ihr Gast unter anderem
  &uuml;ber den Stand der bilateralen Dossiers aus.
  &Uuml;bereinstimmung &auml;usserten die beiden bez&uuml;glich des
  Umgangs mit gestohlenen Bankdaten.
</p>
<p>
  Bei den Verhandlungen im Flugl&auml;rmstreit habe er jedoch
  &laquo;gemischte Gef&uuml;hle&raquo;, sagte Wulff vor den Medien.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Deutschland hat wegen der L&auml;rmbel&auml;stigung &uuml;ber
  S&uuml;ddeutschland Anflugbeschr&auml;nkungen f&uuml;r den
  Flughafen Z&uuml;rich verh&auml;ngt. Die Verhandlungen stocken
  seit Jahren.
</p>
<p>
  Bis zu einer L&ouml;sung h&auml;tten die Verkehrsminister Moritz
  Leuenberger und Peter Ramsauer noch einige
  &laquo;Viertausender&raquo; zu besteigen, sagte der
  CDU-Politiker. &laquo;Aber die Schweizer sind ja daf&uuml;r
  bekannt, dass sie Viertausender zu &uuml;berwinden
  verm&ouml;gen.&raquo;
</p>
<p>
  <strong>Einigkeit in Steuerfragen</strong>
</p>Die Verhandlungen zu einem neuen Doppelbesteuerungsabkommen
(DAB) seien dagegen weit fortgeschritten. &laquo;Ich habe das
Gef&uuml;hl, da kann man zu einem Ergebnis kommen&raquo;, sagte
Wulff. Er begr&uuml;sste das Bekenntnis der Schweiz zum
Informationsaustausch und zu mehr Transparenz.
<p>
  Leuthard stimmte ihm zu, dass eine Kooperation der Schweiz nach
  OECD-Standards den Handel mit gestohlenen Bankdaten
  einschr&auml;nken wird. Auf der Basis eines Staatsvertrags sinke
  auch das Interesse, dass man auf gestohlene Daten
  zur&uuml;ckgreifen m&uuml;sse, sagte sie.
</p>
<p>
  Eine Arbeitsgruppe beider L&auml;nder will bis im Herbst
  Vorschl&auml;ge zu den offenen Fragen im DAB machen. Unter
  anderem geht es auch darum, was mit Schwarzgeldern geschehen
  soll, die Deutsche bereits vor Jahren in der Schweiz deponiert
  haben.
</p>
<p>
  <strong>Liebesgr&uuml;sse aus Deutschland</strong>
</p>Zuvor hatten die beiden bei Ansprachen in der Wandelhalle des
Parlaments vor allem H&ouml;flichkeiten ausgetauscht und die
gegenseitige Bedeutung beider L&auml;nder unterstrichen.
<p>
  &laquo;Die Schweiz ist f&uuml;r Deutschland ein enorm wichtiges
  Land&raquo;, sagte Wulff. Dieser Tatsache habe er mit seinem
  Besuch Rechnung tragen wollen. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603622</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 17:58:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Rollstuhlfahrer: Beschwerde gegen easyJet]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603833</link>
         <description><![CDATA[  GENF. Die Fluggesellschaft easyJet hat sich geweigert, einen Rollstuhlfahrer aus Genf ohne Begleitperson zu transportieren. Nun sieht sie sich mit einer Beschwerde und einer Klage konfrontiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GENF. Die Fluggesellschaft easyJet hat sich geweigert, einen Rollstuhlfahrer aus Genf ohne Begleitperson zu transportieren. Nun sieht sie sich mit einer Beschwerde und einer Klage konfrontiert.</b><br><br><p>
  Ein Rollstuhlfahrer und die Organisation Integration Handicap
  haben beim Bundesamt f&uuml;r Zivilluftfahrt (BAZL) Beschwerde
  gegen die Fluggesellschaft easyJet eingereicht. Grund: EasyJet
  weigerte sich, den Mann ohne Begleitperson zu transportieren.
  Zudem klagt dieser vor dem Genfer Zivilgericht wegen
  Benachteiligung.<br />
  <br />
  <br />
  <br />
  <strong>Zutritt verweigert</strong><br />
  Aus beruflichen Gr&uuml;nden musste der Genfer Jurist im Herbst
  2009 von Genf nach Berlin fliegen. Ihm sei der Zutritt zum
  Flugzeug verweigert worden mit dem Argument, als Rollstuhlfahrer
  brauche er aus Sicherheitsgr&uuml;nden eine Begleitperson,
  schreibt die Fachstelle Egalit&eacute; Handicap im Namen von
  Integration Handicap in einem am Mittwoch verschickten
  Communiqu&eacute;.<br />
  <strong><br /></strong><strong>Sportlichkeit &uuml;berzeugte
  nicht</strong><br />
  Auch die Erkl&auml;rungen des Mannes, er k&ouml;nne das Flugzeug
  aufgrund seiner starken Arme ohne Probleme selbst&auml;ndig
  verlassen, &uuml;berzeugte das Flugpersonal nicht. Wie aus der
  Medienmitteilung hervorgeht, ist der Rollstuhlfahrer sehr
  sportlich: Er hat schon mehrere Marathons absolviert. Der
  Rollstuhlfahrer war in der Folge gezwungen, eine Begleitperson
  unter den Flugpassagieren zu finden. Beim R&uuml;ckflug von
  Berlin nach Genf stellten sich dem Mann die gleichen Probleme wie
  beim Hinflug. Auf Briefe mit der Bitte um eine Stellungnahme
  sowohl seitens des Mannes wie auch der Organisation Integration
  Handicap habe easyJet nicht reagiert, heisst es
  weiter.&nbsp;<br />
  <br />
  <strong>EasyJet wehrt sich</strong><br />
  Auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA&nbsp;h&auml;lt easyJet
  fest: &laquo;Die EU-Regelungen zur Flugsicherheit schreiben vor,
  dass Fluggesellschaften im Notfall imstande sein m&uuml;ssen, ein
  Flugzeug in Sekundenschnelle zu r&auml;umen.&raquo; Wie
  zahlreiche andere Airlines verlangt easyJet nach eigenen Angaben
  deshalb, dass behinderte Flugpassagiere zusammen mit einer
  Begleitperson reisen m&uuml;ssen. Diese Vorschrift werde in den
  allgemeinen Gesch&auml;ftsbestimmungen ausf&uuml;hrlich
  erl&auml;utert, die jeder Fluggast bei der Buchung seines
  Flugtickets akzeptiere, heisst es weiter. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603833</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 17:53:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Neuer Bischof für Bistum Basel gewählt]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603659</link>
         <description><![CDATA[  SOLOTHURN. Im Bistum Basel ist am Mittwoch ein Nachfolger f&uuml;r den vom Papst nach Rom berufenen Kurt Koch gew&auml;hlt worden. Der Name des Gew&auml;hlten bleibt allerdings noch geheim, bis der Heilige Stuhl der Wahl zugestimmt hat.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>SOLOTHURN. Im Bistum Basel ist am Mittwoch ein Nachfolger f&uuml;r den vom Papst nach Rom berufenen Kurt Koch gew&auml;hlt worden. Der Name des Gew&auml;hlten bleibt allerdings noch geheim, bis der Heilige Stuhl der Wahl zugestimmt hat.</b><br><br><p>
  In der katholischen Kirche wird ein Bischof normalerweise vom
  Papst ernannt. Nicht so im Bistum Basel - dort ist der Heilige
  Stuhl nur eine von insgesamt drei eigenst&auml;ndigen Instanzen.
  Als erstes konnten am Morgen die Bistumskantone ein Wort
  mitreden.
</p>
<p>
  Bei der sogenannten Di&ouml;zesankonferenz strichen sie jedoch
  keinen der sechs Kandidaten, wie der Kanton Solothurn mitteilte.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Nach Angaben des Konferenz-Pr&auml;sidenten und Solothurner
  Landammann Walter Straumann war die Stimmung feierlich.
</p>
<p>
  Man habe der Delegation des Domkapitels - einem Beratungsgremium
  des Bischofs und Verfasser der Kandidatenliste - anderthalb
  Stunden Fragen gestellt und diskutiert. Die zehn Bistumskantone
  SO, LU, ZG, BE, TG, JU, BS, BL, AG und SH durften je zwei
  Vertreter stellen.
</p>
<p>
  <strong>Zustimmung vom Papst n&ouml;tig</strong>
</p>Am Nachmittag schritt das 18-k&ouml;pfige Domkapitel zur Wahl.
Dabei wurde ein Kandidat gew&auml;hlt, wie das Bistum Basel am
Abend in einer Mitteilung festhielt. Dem Gew&auml;hlten wurde eine
Bedenkzeit von sieben Tagen einger&auml;umt.
<p>
  Sollte er die Wahl nicht annehmen, m&uuml;sste das Domkapitel
  erneut zur Wahl zusammenkommen. Der Name des Gew&auml;hlten
  bleibt geheim, bis der Heilige Stuhl der Wahl zugestimmt hat.
  Lehnt der Papst die Wahl ab, muss das Domkapitel erneut
  w&auml;hlen.
</p>
<p>
  Das Mitspracherecht der Kantone im Wahlprozedere ist einzigartig.
  Es geht auf ein Konkordat zur&uuml;ck, das Rom 1828 mit den
  Kantonen Luzern, Bern, Solothurn und Zug abgeschlossen hatte. Ob
  der Wahlmodus gar weltweit einzigartig ist, vermag das Bistum
  selbst &laquo;nicht zu urteilen&raquo;.
</p>
<p>
  <strong>Warten auf Rom</strong>
</p>
<p>
  Auch wenn alles rund l&auml;uft, dauert es wohl einige Wochen,
  bis Papst Benedikt XVI. der Wahl zustimmt. 1995 hatte Rom Kurt
  Koch erst nach f&uuml;nf Monaten best&auml;tigt. Das Bistum Basel
  erwartet die Best&auml;tigung noch in diesem Jahr.
</p>
<p>
  Der 60-j&auml;hrige Koch ist seit Juli Pr&auml;sident des
  P&auml;pstlichen Rates zur F&ouml;rderung der Einheit der
  Christen. Damit tr&auml;gt er die Hauptverantwortung f&uuml;r
  alle &ouml;kumenischen Dialoge, welche die Kirche weltweit
  f&uuml;hrt. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603659</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 17:48:48 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Genfer Familie Selimi muss Schweiz nun doch nicht verlassen]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603834</link>
         <description><![CDATA[  Bundesbern hat seine Meinung ge&auml;ndert: Die aus dem Kosovo stammende Familie Selimi wird nun doch nicht ausgeschafft. Die drohende Ausschaffung hatte in der Westschweiz eine Solitarit&auml;tswelle ausgel&ouml;st. Denn die Familie gilt als Musterbeispiel einer gut gelungenen Integration.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Bundesbern hat seine Meinung ge&auml;ndert: Die aus dem Kosovo stammende Familie Selimi wird nun doch nicht ausgeschafft. Die drohende Ausschaffung hatte in der Westschweiz eine Solitarit&auml;tswelle ausgel&ouml;st. Denn die Familie gilt als Musterbeispiel einer gut gelungenen Integration.</b><br><br><p>
  <span class="location">Genf.</span> "Das ist der
  gl&uuml;cklichste Tag in meinem Leben", sagte Musa Selimi am
  Mittwoch zur Nachrichtenagentur SDA. Nun sei er endlich zuhause.
  Am Morgen sei die Familie von den Genfer Beh&ouml;rden &uuml;ber
  den positiven Entscheid informiert worden, best&auml;tigte er
  eine entsprechende Information der Agentur DECAPROD.
</p>
<p>
  Das Bundesamt f&uuml;r Migration (BFM) hatte bei seinem
  j&uuml;ngsten Entscheid neue Fakten ber&uuml;cksichtigt.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  "Dabei handelt es sich um gesundheitliche Gr&uuml;nde", sagte
  BFM-Mediensprecherin Marie Avet der Nachrichtenagentur SDA.
</p>
<p>
  Musa Selimi, seine Frau und die beiden Kinder erhalten nun nach
  dem positiven Entscheid Aufenthaltsbewilligungen, die sie jedoch
  j&auml;hrlich erneuern m&uuml;ssen.
</p>Als Sans-Papier in die Schweiz gekommen
<p>
  Vor 20 Jahren war der mittlerweile 40-j&auml;hrige Musa Selimi
  nach Genf gekommen. Er arbeitete als Sans-Papier zuerst auf dem
  Bau, sp&auml;ter in einem Restaurant.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  2004 wollte der Kosovare seinen Status in der Schweiz
  legalisieren und reichte ein entsprechendes Gesuch ein.
</p>
<p>
  W&auml;hrend der Kanton Genf das Begehren Musa Selimis
  bef&uuml;rwortete, lehnte das BFM 2005 den Antrag auf eine
  Aufenthaltsbewilligung ab - unter anderem, weil Selimis Frau und
  Kinder im Kosovo lebten.
</p>
<p>
  Kurz nach dem abschl&auml;gigen Entscheid holte Selimi seine Frau
  und die beiden Kinder in die Schweiz, ohne dies gegen&uuml;ber
  den Beh&ouml;rden zu erw&auml;hnen. Der Mann argumentierte, er
  habe seine Tochter in der Schweiz einschulen wollen.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die Beh&ouml;rden hingegen sahen darin ein gezieltes Man&ouml;ver
  Selimis, s&auml;mtliche Beziehungen zum Kosovo abzubrechen, um
  damit den Entscheid des BFM auszuhebeln.
</p>F&uuml;r ganze Famillie abschl&auml;gige Entscheide
<p>
  2007 beantragten schliesslich Selimis Frau und seine Kinder
  Aufenthaltsbewilligungen f&uuml;r sich. Doch auch diese Gesuche
  wurden abgelehnt. Selbst der Gang ans Bundesverwaltungsgericht
  half nichts: Das Gericht st&uuml;tzte den Entscheid des BFM. Am
  5. Juli h&auml;tten die Selimis ausgeschafft werden sollen.
  <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603834</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:19:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Bundesrat will schärfere Strafen für Gewaltdelikte]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603676</link>
         <description><![CDATA[  BERN. Der Bundesrat will die Schraube im Strafrecht anziehen. Er schl&auml;gt f&uuml;r zahlreiche Delikte eine Erh&ouml;hung der Mindest- oder H&ouml;chststrafen vor. Zudem fordert er die Richter auf, h&auml;rter zu urteilen und den Strafrahmen auszusch&ouml;pfen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERN. Der Bundesrat will die Schraube im Strafrecht anziehen. Er schl&auml;gt f&uuml;r zahlreiche Delikte eine Erh&ouml;hung der Mindest- oder H&ouml;chststrafen vor. Zudem fordert er die Richter auf, h&auml;rter zu urteilen und den Strafrahmen auszusch&ouml;pfen.</b><br><br><p>
  Im Vordergrund der Revision des Strafgesetzes, die der Bundesrat
  am Mittwoch in Vernehmlassung schickte, stehen
  Strafversch&auml;rfungen bei Gewaltdelikten. So will der
  Bundesrat die H&ouml;chststrafe f&uuml;r fahrl&auml;ssige
  T&ouml;tung und fahrl&auml;ssige schwere K&ouml;rperverletzung
  von drei auf f&uuml;nf Jahre Gef&auml;ngnis anheben, wie das
  Bundesamt f&uuml;r Justiz mitteilte.
</p>
<p>
  Der Bundesrat reagiert damit unter anderem auf die Raser-Debatte.
  Verursachen Autoraser einen Unfall mit Toten, werden sie heute
  oft wegen fahrl&auml;ssiger T&ouml;tung verurteilt. H&auml;ufig
  kommen sie mit einer bedingten Strafe davon, was
  Opferhilfe-Organisationen wie etwa RoadCross als zu milde
  erscheint. Erst in den letzten Jahren begannen viele Gerichte,
  Raser in besonders krassen F&auml;llen wegen
  eventualvors&auml;tzlicher T&ouml;tung zu verurteilen. Daf&uuml;r
  gilt die Strafandrohung f&uuml;r vors&auml;tzliche T&ouml;tung.
</p>Der Bundesrat will diese Entwicklung nun auch im Gesetz
nachvollziehen, indem er die maximale Strafandrohung f&uuml;r
fahrl&auml;ssige T&ouml;tung und fahrl&auml;ssige schwere
K&ouml;rperverletzung an die Mindeststrafe f&uuml;r
vors&auml;tzliche T&ouml;tung angleicht. Die von RoadCross diesen
Fr&uuml;hling gestartete Raser-Initiative verlangt eine
Mindeststrafe von einem bis vier Jahren Gef&auml;ngnis f&uuml;r
Raser, die das Risiko eines Unfalls mit Schwerverletzten oder
Todesopfern eingehen.
<p>
  Strafversch&auml;rfungen schl&auml;gt der Bundesrat auch f&uuml;r
  eine Reihe anderer Delikte vor. So soll bei schwerer
  K&ouml;rperverletzung wegen der gravierenden Folgen f&uuml;r das
  Opfer neu mindestens eine Freiheitsstrafe von zwei Jahren drohen.
  Bislang lag die minimale Strafe daf&uuml;r bei einer Geldstrafe
  von 180 Tagess&auml;tzen. F&uuml;r Raub soll die Mindeststrafe
  auf ein Jahr Freiheitsstrafe erh&ouml;ht werden, und f&uuml;r
  Gef&auml;hrdung des Lebens soll k&uuml;nftig mindestens sechs
  Monate Freiheitsstrafe verh&auml;ngt werden. <span class=
  "autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603676</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:10:00 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Graufahrer sind keine Schwarzfahrer]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603705</link>
         <description><![CDATA[  LAUSANNE. Wer mit einem 2.-Klass-Billet in der 1. Klasse erwischt wird, darf laut Bundesgericht nicht wie ein Schwarzfahrer behandelt werden. Die SBB verlangen deshalb ab sofort einen Graufahrer-Zuschlag von 60 statt 80 Franken.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>LAUSANNE. Wer mit einem 2.-Klass-Billet in der 1. Klasse erwischt wird, darf laut Bundesgericht nicht wie ein Schwarzfahrer behandelt werden. Die SBB verlangen deshalb ab sofort einen Graufahrer-Zuschlag von 60 statt 80 Franken.</b><br><br><p>
  SBB und Verband &ouml;ffentlicher Verkehr (V&ouml;V) haben mit
  dieser &Uuml;bergangsl&ouml;sung umgehend auf den am Mittwoch
  publizierten Bundesgerichtsentscheid reagiert. Bis zum
  Fahrplanwechsel am 12. Dezember soll definitiv eine
  rechtskonforme Zuschlagsregelung eingef&uuml;hrt werden, wie
  V&ouml;V und SBB gleichentags mitteilten.
</p>
<p>
  Kontrolleure der SBB hatten 2009 in einer S-Bahn zwischen
  Z&uuml;rich und Schaffhausen einen Reisenden mit 2.-Klass-Billet
  in der 1. Klasse angetroffen. Daf&uuml;r erhoben sie von ihm
  einen Zuschlag von 80 Franken. Den gleichen Betrag m&uuml;ssen
  auch Schwarzfahrer zahlen. Das Bundesgericht hat nun in letzter
  Instanz entschieden, dass die SBB Grau- und Schwarzfahrer nicht
  einfach gleich behandeln d&uuml;rfen, sondern verpflichtet sind,
  eine differenzierte L&ouml;sung zu finden. Das gilt laut Gericht
  zumindest soweit, wie beim Graufahrer keine Hinweise auf
  bewussten Missbrauch bestehen.
</p>
<p>
  Gem&auml;ss den Richtern in Lausanne lief die bisherige Praxis
  der SBB darauf hinaus, dass ein Graufahrer unter dem Strich mehr
  bezahlen musste als ein Schwarzfahrer, da er im Vergleich zu
  letzterem auch noch das Geld f&uuml;r das Billet ausgelegt hatte.
  Diese Ungleichbehandlung verstosse gegen die Bundesverfassung.
  Das Transportgesetz selber lege zudem fest, dass sich die
  H&ouml;he der Zuschl&auml;ge auch nach dem mutmasslichen
  Einnahmenausfall zu richten habe und der Zuschlag zus&auml;tzlich
  zum Fahrpreis zu erheben sei. Das Vorgehen der SBB sei vor diesem
  Hintergrund nicht haltbar. Wie sie das Problem l&ouml;sen sollen,
  l&auml;sst das Bundesgericht im Entscheid offen.
</p>
<p>
  Mit seinem Urteil hat das Bundesgericht einen Entscheid des
  Bundesverwaltungsgerichts aufgehoben. Es war im vergangenen
  Dezember zum Schluss gekommen, dass die SBB zwar auch von
  Graufahrern 80 Franken Pauschalzuschlag erheben d&uuml;rfen. Im
  Sinne einer differenzierten Sanktionierung m&uuml;ssten die
  Bundesbahnen indessen in Zukunft von Schwarz- und Graufahrern
  auch noch den fehlenden Fahrpreis einfordern. Um dabei
  &uuml;berm&auml;ssigen Aufwand zu vermeiden, k&ouml;nne eine
  vereinfachte Regelung angewendet werden, etwa die
  Fahrpreiserhebung ab Kontrolle. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603705</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 16:08:16 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[Ständeratskommission gegen nationales Pädophilenregister]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603791</link>
         <description><![CDATA[  BERN. Die Schweiz braucht nach Ansicht der st&auml;nder&auml;tlichen Rechtskommission weder ein nationales P&auml;dophilenregister noch eine allgemeine Meldepflicht f&uuml;r F&auml;lle von Kindsmissbrauchs. Die Kommission empfiehlt ihrem Rat Vorst&ouml;sse mit diesen Forderungen zur Ablehnung.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERN. Die Schweiz braucht nach Ansicht der st&auml;nder&auml;tlichen Rechtskommission weder ein nationales P&auml;dophilenregister noch eine allgemeine Meldepflicht f&uuml;r F&auml;lle von Kindsmissbrauchs. Die Kommission empfiehlt ihrem Rat Vorst&ouml;sse mit diesen Forderungen zur Ablehnung.</b><br><br><p>
  Die Forderung nach einer allgemeinen Meldepflicht ist der
  Rechtskommission "zu absolut". Die Motion verlangt, dass alle -
  auch bloss vermutete - F&auml;lle von Kindsmissbrauch den
  Kinderschutzbeh&ouml;rden gemeldet werden m&uuml;ssen. Nach
  Ansicht der Kommission w&uuml;rde damit das Berufsgeheimnis
  ausgeh&ouml;hlt.
</p>
<p>
  Wie die Parlamentsdienste am Mittwoch mitteilten, schl&auml;gt
  die Kommission stattdessen vor, den Motionstext so
  abzu&auml;ndern, dass "gewisse klar umschriebene Ausnahmen" von
  der Meldepflicht vorgesehen werden k&ouml;nnen.
</p>
<p>
  Ein "Register f&uuml;r vorbestrafte P&auml;dophile" lehnt die
  Kommission einstimmig ab. Die bestehenden Register reichten aus.
  Ebenfalls einstimmig verwarf sie zwei Motionen, die ein
  h&ouml;heres Strafmass bei Vergewaltigung respektive bei
  Vergewaltigung von Kindern unter zw&ouml;lf Jahren forderten.
</p>
<p>
  Die vorgeschlagenen Versch&auml;rfungen w&uuml;rden es dem
  Gericht erheblich erschweren, eine Strafe unter
  Ber&uuml;cksichtigung s&auml;mtlicher Umst&auml;nde eines Falles
  zu verh&auml;ngen, begr&uuml;ndet die Kommission.
</p>
<p>
  Unterst&uuml;tzt wird von der Kommission einzig eine Motion zum
  besseren Schutz von unm&uuml;ndigen Prostituierten. Wer sich von
  Unm&uuml;ndigen Sexdienstleistungen erkaufe, solle sich strafbar
  machen. Der Bundesrat ist daran, mit Blick auf die bevorstehende
  Unterzeichnung der Europaratskonvention zum Schutz von Kindern
  vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch eine
  L&ouml;sung auszuarbeiten. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603791</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 08 Sep 2010 15:58:16 +0000</pubDate>
         <category>Schweiz</category>
         <title><![CDATA[190'000 Auslandschweizer können elektronisch abstimmen]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603789</link>
         <description><![CDATA[  BERN. An der Abstimmung vom 28. November k&ouml;nnen 190'000 Auslandschweizer ihre Stimme auf elektronischem Weg abgeben. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Gesuche von 12 Kantonen genehmigt, einen entsprechenden Versuch durchzuf&uuml;hren.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERN. An der Abstimmung vom 28. November k&ouml;nnen 190'000 Auslandschweizer ihre Stimme auf elektronischem Weg abgeben. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Gesuche von 12 Kantonen genehmigt, einen entsprechenden Versuch durchzuf&uuml;hren.</b><br><br><p>
  Es handelt sich um die Kantone Z&uuml;rich, Luzern (neu),
  Freiburg, Solothurn, Basel-Stadt, Schaffhausen (neu), St. Gallen,
  Graub&uuml;nden (neu), Aargau (neu), Thurgau (neu), Neuenburg und
  Genf, wie die Bundeskanzlei mitteilte.
</p>
<p>
  Die 190'000 Auslandschweizer machen 4,1 Prozent der Schweizer
  Stimmberechtigten aus. Neuenburg f&uuml;hrt den E-Voting-Versuch
  bereits zum f&uuml;nfzehnten Mal durch, Z&uuml;rich zum
  zw&ouml;lften und Genf zum neunten Mal.
</p>
<p>
  Abgestimmt wird am 28. November &uuml;ber die linke
  Steuergerechtigkeitsinitiative sowie &uuml;ber die
  SVP-Ausschaffungsinitiative mit Gegenvorschlag. Erstmals wird ein
  E-Voting-Versuch zu einer Volksinitiative mit Gegenentwurf
  durchgef&uuml;hrt. <span class="autor">(sda)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603789</guid>
      </item></channel>
</rss>