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      <title>Aktuell - Appenzell</title>
      <link>http://www.tagblatt.ch/</link>
      <description>St.Galler Tagblatt Nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Thu, 09 Sep 2010 19:49:21 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Thu, 09 Sep 2010 19:49:21 +0000</lastBuildDate><item>
         <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 16:19:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Am Samstag fällt der Schleier]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1603089</link>
         <description><![CDATA[  BR&Uuml;LISAU. Der Betrieb der Seilbahn auf den Hohen Kasten ist derzeit eingestellt. Grund: Die Montage der neuen Kabinen sowie Tests. Wie die Kabinen genau aussehen, ist ein gut geh&uuml;tetes Geheimnis.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BR&Uuml;LISAU. Der Betrieb der Seilbahn auf den Hohen Kasten ist derzeit eingestellt. Grund: Die Montage der neuen Kabinen sowie Tests. Wie die Kabinen genau aussehen, ist ein gut geh&uuml;tetes Geheimnis.</b><br><br>Ist Verpackungsk&uuml;nstler Christo neuerdings im Appenzellerland
aktiv? Diese Frage mag sich derzeit ob der verh&uuml;llten
Seilbahnkabinen beim Hohen Kasten in Br&uuml;lisau stellen.
Dahinter steckt aber nicht der weltbekannte K&uuml;nstler, sondern
die Hoher Kasten Drehrestaurant und Seilbahn AG.<br />
<br />
Am Montagmorgen seien die beiden neuen Replica-Kabinen in
Br&uuml;lisau eingetroffen und w&uuml;rden nun diese Woche
montiert, teilt das Unternehmen in einem Communiqu&eacute; mit. Die
Kabinen seien derzeit eingeh&uuml;llt. &Uuml;ber die Farbgebung und
das Design der beiden Kabinen schweigen sich die Verantwortlichen
derzeit noch aus. Das Geheimnis soll am Samstag im Rahmen einer
feierlichen Kabinen-Einsegnung mit einem Pfarrer gel&uuml;ftet
werden.<br />
<br />
Der Ersatz der beiden bisherigen Luftseilbahn-Kabinen ist die Folge
eines Unfalls im vergangenen M&auml;rz. Die beiden Kabinen waren
damals ungebremst in die Berg- und Talstation gefahren und
besch&auml;digt worden. Das Unternehmen entschloss sich in der
Folge, die Kabinen zu ersetzen. Sie wurden mittlerweile an eine
Privatperson sowie ein Recyclingunternehmen verkauft.<br />
<br />
Die neuen Kabinen werden nun montiert und getestet. Der Betrieb der
Seilbahn bleibt bis Freitag eingestellt. F&uuml;r Wanderer ist das
Drehrestaurant ge&ouml;ffnet. (dwa)<br />  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1603089</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 07 Sep 2010 01:01:08 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Der Rekord-Landammann - und dann? ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1602458</link>
         <description><![CDATA[   Im Kanton Appenzell Ausserrhoden finden im n&auml;chsten Jahr Gesamterneuerungswahlen statt. Dabei wird Anfang April der 65k&ouml;pfige Kantonsrat und Mitte Februar der Regierungsrat sowie der Landammann neu gew&auml;hlt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Im Kanton Appenzell Ausserrhoden finden im n&auml;chsten Jahr
  Gesamterneuerungswahlen statt. Dabei wird Anfang April der
  65k&ouml;pfige Kantonsrat und Mitte Februar der Regierungsrat
  sowie der Landammann neu gew&auml;hlt. Man kann davon ausgehen
  (und hat zumindest bis anhin nichts anderes geh&ouml;rt), dass
  alle bisherigen Mitglieder des Regierungsrates wieder
  kandidieren, so die &auml;lteren Jakob Brunnschweiler, Hans Diem,
  Rolf Degen und J&uuml;rg Wernli, die dann alle gut 60 Jahre alt
  sind, sowie die j&uuml;ngeren Marianne Koller (1953), K&ouml;bi
  Frei (1959) sowie Matthias Weishaupt (1961).
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Mit 13 Jahren die l&auml;ngste Amtszeit haben dann Jakob
  Brunnschweiler und Hans Diem; alle andern sind zwischen f&uuml;nf
  und acht Jahren im Amt.
</p>
<h4>
  *
</h4>
<p>
  Gleichzeitig mit der Wahl des Regierungsrats erfolgt auch die
  Wahl des Landammanns. Jakob Brunnschweiler hat dann dieses Amt
  als Regierungspr&auml;sident w&auml;hrend einer Rekordzeit von
  f&uuml;nf Jahren ausge&uuml;bt und kann gem&auml;ss Verfassung
  erst nach einem Unterbruch von einem Jahr noch einmal als
  Landammann gew&auml;hlt werden.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Seit der Verl&auml;ngerung der Amtszeit auf vier Jahre (1998) hat
  in Ausserrhoden, aber auch insgesamt in allen andern Kantonen,
  noch nie ein Regierungspr&auml;sident sein Amt so lange
  ausge&uuml;bt wie Jakob Brunnschweiler. Die meisten Kantone
  kennen die Bundesl&ouml;sung eines einj&auml;hrigen
  Pr&auml;sidiums; in vier Kantonen amtet der
  Regierungspr&auml;sident zwei Jahre und nur Basel und die Waadt
  sehen vierj&auml;hrige respektive f&uuml;nfj&auml;hrige
  Amtszeiten vor.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Die bisherigen Ausserrhoder Landamm&auml;nner Marianne Kleiner,
  Hans Altherr und Alice Scherrer sind alle bereits nach drei
  Jahren zur&uuml;ckgetreten.
</p>
<h4>
  *
</h4>
<p>
  In Ausserrhoden war die neue Besetzung des Landammannamtes
  bislang kein &ouml;ffentliches Thema. Offensichtlich ist, dass
  keiner der freisinnigen Regierungsr&auml;te Rolf Degen und
  J&uuml;rg Wernli interessiert ist, f&uuml;r das Amt zu
  kandidieren.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Der freisinnigen Regierungsr&auml;tin Marianne Koller scheinen
  die daf&uuml;r notwendigen Qualit&auml;ten nicht zugesprochen zu
  werden. Wenn aber alle Bisherigen wieder f&uuml;r den
  Regierungsrat kandidieren und keiner sich um das Landammannamt
  bewirbt, dann bleibt wohl nur der Schluss, dass die FDP als die
  gr&ouml;sste Partei Ausserrhodens zum erstenmal das w&uuml;rde-
  und respektvolle Amt eines Landammanns kampflos aufgibt und somit
  - auch erstmalig in der Geschichte von Ausserrhoden -
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  das Amt eines Landammanns insk&uuml;nftig nicht von einer
  freisinnigen oder einer dem Freisinn nahestehenden Person
  wahrgenommen wird. Im Regierungsrat stehen f&uuml;r die Nachfolge
  zwei achtbare Papabili bereit, der Sozialdemokrat Matthias
  Weishaupt und der SVPler K&ouml;bi Frei.
</p>
<p>
  Erich Niederer
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1602458</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 06 Sep 2010 12:41:31 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Vergewaltigungsprozess gegen Kachelmann vertagt]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601943</link>
         <description><![CDATA[  MANNHEIM/GAIS. Der Vergewaltigungsprozess gegen den Schweizer Wettermoderator J&ouml;rg Kachelmann ist am Montag gleich nach Beginn vertagt worden. Die Anw&auml;lte des 52-J&auml;hrigen hatten zuvor Befangenheitsantr&auml;ge gegen den Vorsitzenden Richter und eine weitere Richterin gestellt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>MANNHEIM/GAIS. Der Vergewaltigungsprozess gegen den Schweizer Wettermoderator J&ouml;rg Kachelmann ist am Montag gleich nach Beginn vertagt worden. Die Anw&auml;lte des 52-J&auml;hrigen hatten zuvor Befangenheitsantr&auml;ge gegen den Vorsitzenden Richter und eine weitere Richterin gestellt.</b><br><br><p>
  Die Verhandlung vor dem Landgericht Mannheim soll am kommenden
  Montag fortgesetzt werden. Die Staatsanwaltschaft wirft
  Kachelmann vor, seine langj&auml;hrige Geliebte mit einem Messer
  bedroht und sie nach einem Beziehungsstreit vergewaltigt zu
  haben. Kachelmann bestreitet dies. Bei einer Verurteilung drohen
  dem Schweizer bis zu 15 Jahre Haft.
</p>
<p>
  Eine Begr&uuml;ndung der Befangenheitsantr&auml;ge wurde nicht
  genannt. Kachelmanns Verteidiger Reinhard Birkenstock sagte zum
  Inhalt seines Ablehnungsgesuchs nur, dass die beiden von ihm
  angegriffenen Richter &laquo;Herrn Kachelmann gegen&uuml;ber
  nicht v&ouml;llig unbefangen&raquo; seien.
</p>
<p>
  Er habe den Antrag auf der Gesch&auml;ftsstelle abgegeben und
  nicht &ouml;ffentlich in der Hauptverhandlung verlesen, weil es
  um die Sache gehe und nicht darum, &laquo;die
  Richterpers&ouml;nlichkeiten dieser Kammer &ouml;ffentlich
  herabzusetzen&raquo;.
</p>
<p>
  Medienberichten zufolge ist der Vorsitzende Richter Michael
  Seidling Vizepr&auml;sident des Sportvereins TSV Oftersheim bei
  Heidelberg; der Vater des mutmasslichen Opfers leitete jahrelang
  den benachbarten Sportverein TV Schwetzingen.
</p>
<p>
  Obwohl beide Vereine kooperieren, hatte Seidling gem&auml;ss
  Medienberichten gesagt, er kenne weder den Vater noch &laquo;das
  Opfer&raquo;. Dass er dabei nicht vom &laquo;mutmasslichen
  Opfer&raquo; sprach, k&ouml;nnte aus Sicht der Verteidigung
  f&uuml;r eine Voreingenommenheit des Richters sprechen.&nbsp;
</p>
<p>
  Der Prozess begann am Montagmorgen mit leichter Versp&auml;tung
  unter grossem Medieninteresse und unter strengen
  Sicherheitskontrollen. Neben den Medienvertretern waren 85
  Pl&auml;tze f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit vorgesehen. Vor dem
  Gericht warteten Fernsehteams und Fotografen auf die Beteiligten.
</p>
<p>
  Das mutmassliche Opfer, eine Radiomoderatorin, erschien zum
  Prozessauftakt &uuml;berraschend vor Gericht. Die 37-J&auml;hrige
  wird als Nebenkl&auml;gerin gleichfalls von einem Anwalt
  vertreten. <span class="autor">(sda/dpa)</span>
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601943</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:22:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Ab Montag vor Gericht ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601167</link>
         <description><![CDATA[  BERLIN/GAIS. J&ouml;rg Kachelmann muss sich vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Er steht unter Verdacht, seine langj&auml;hrige Freundin vergewaltigt zu haben. Kachelmann bestreitet die Tat. Zum Prozess sind viele Gutachter und Zeugen geladen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>BERLIN. J&ouml;rg Kachelmann muss sich vor dem Landgericht Mannheim verantworten. Er steht unter Verdacht, seine langj&auml;hrige Freundin vergewaltigt zu haben. Kachelmann bestreitet die Tat. Zum Prozess sind viele Gutachter und Zeugen geladen. </b><br><br><p>
  Es gibt Rechtsexperten, die sich wundern, dass J&ouml;rg
  Kachelmann schon jetzt der Prozess gemacht wird - nur rund
  f&uuml;nf Monate nach seiner Verhaftung im M&auml;rz auf dem
  Frankfurter Flughafen. Namenlose Beschuldigte, denen
  Vergleichbares vorgeworfen wird wie dem Schweizer Wetterexperten,
  m&uuml;ssen in der Regel deutlich l&auml;nger in
  Untersuchungshaft auf die Gerichtsverhandlung warten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Steht Kachelmann vielleicht schon jetzt vor Gericht, weil seine
  Fangemeinde im Verbund mit manchen Medien Druck auf die Justiz
  ausge&uuml;bt hat?
</p>
<p>
  Es gibt andererseits Experten, die folgendes sagen: Kachelmann
  sass unverh&auml;ltnism&auml;ssig lang in Untersuchungshaft. Dann
  stellte sich heraus, dass diese unbegr&uuml;ndet war. Da aber sei
  Kachelmanns Existenz schon ruiniert gewesen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Weil die Mannheimer Justiz an einem Promi ihr M&uuml;tchen
  k&uuml;hlte, mit m&ouml;glicherweise nicht ganz so gewichtigem
  Beweismaterial wie behauptet?
</p>
<h4>
  Staatsanwaltschaft blossgestellt
</h4>
<p>
  Kachelmann musste am 29. Juli aus der U-Haft entlassen werden,
  nachdem das Oberlandesgericht Karlsruhe festgestellt hatte, dass
  kein dringender Tatverdacht mehr bestehe. Es stehe &laquo;Aussage
  gegen Aussage&raquo;, wobei es Zweifel gebe an der
  Glaubw&uuml;rdigkeit des mutmasslichen Opfers Sabine W. Die
  37j&auml;hrige Radiojournalistin erstattete bei der Mannheim
  Justiz Anzeige gegen Kachelmann.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Er, ihr langj&auml;hriger Freund, habe sie in ihrer Wohnung in
  Schwetzingen vergewaltigt und mit einem Messer am Hals verletzt.
  Kachelmann bestritt das von Anfang an und engagierte einen der
  besten deutschen Strafverteidiger, um seine Unschuld zu beweisen:
  Reinhard Birkenstock.
</p>
<p>
  Anf&auml;nglich agierte der Anwalt z&ouml;gerlich, bis er der
  Mannheimer Justiz den Fall entriss und triumphierte.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Denn die Karlsruher Richter gingen bei ihrer Begr&uuml;ndung
  f&uuml;r Kachelmanns Haftentlassung ungew&ouml;hnlich weit; so
  weit, dass sich die Mannheimer Staatsanwaltschaft blamiert sah.
  Die einzige Hauptbelastungszeugin habe widerspr&uuml;chliche
  Angaben zum Tatablauf gemacht, und es sei nicht auszuschliessen,
  dass sie Kachelmann habe falsch belasten wollen.
</p>
<h4>
  Kaum objektive Beweise
</h4>
<p>
  Im Klartext &auml;usserten die Karlsruher Richter unverhohlen
  Zweifel an der Glaubw&uuml;rdigkeit einer Zeugin, die zuvor
  - auf Antrag der Staatsanwaltschaft - von einer
  renommierten Aussage-Psychologin begutachtet worden war. Deren
  Fazit: Das mutmassliche Opfer habe &laquo;die Tat selbst bei
  eingehender Befragung nur vage und oberfl&auml;chlich
  wiedergeben&raquo; k&ouml;nnen. Es mangelt an objektiven
  Beweismitteln in diesem Fall.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Ist nachweisbar, dass Kachelmann seiner Freundin ein Messer an
  den Hals gedr&uuml;ckt hat, um sie gef&uuml;gig zu machen? Die
  Mehrheit der Rechtsmediziner sagt, die Verletzung spreche eher
  daf&uuml;r, dass sich die Frau selbst gekratzt habe - mit
  &laquo;einem spitzen Fingernagel&raquo;, meinte der
  Gerichtsmediziner Bernd Brinkmann. Trotz dieser Ausgangssituation
  kann Kachelmann dem Prozess nicht gelassen entgegensehen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Denn sollte das Gericht ihn wegen besonders schwerer
  Vergewaltigung verurteilen, droht ihm eine Minimalstrafe von
  f&uuml;nf Jahren Gef&auml;ngnis. Wer die Machtk&auml;mpfe
  innerhalb der Justiz kennt, weiss, dass sich Gerichte trotzig
  zeigen k&ouml;nnen, wenn sie zurechtgewiesen wurden. Und der
  Druck auf das Gericht ist enorm.
</p>
<h4>
  Urteil f&uuml;r Oktober erwartet
</h4>
<p>
  Kachelmanns Geschichte hat eine Lawine von emotionalen
  Berichterstattungen ausgel&ouml;st.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  So schien es teils, dass Kachelmann vor Gericht kommt, weil er
  mit &laquo;mindestens 18 Frauen&raquo; (Magazin
  &laquo;S&uuml;ddeutsche Zeitung&raquo;) intime Verh&auml;ltnisse
  pflegte und bei jeder den Eindruck erweckte, sie sei die einzige.
  Doch bei diesem Prozess geht es nicht um die Liebschaften des
  Ex-ARD-Wetterfront-Mannes. Im Zentrum steht die Frage, ob
  Kachelmann ein Vergewaltiger ist oder Opfer einer Frau, die sich
  an ihm r&auml;chen wollte.
</p>
<p>
  Zum Auftakt der Verhandlung wird das Gericht die Anklageschrift
  verlesen und Kachelmann zu dessen Person befragen. Dutzende
  Gutachter und Zeugen sind geladen, um einen Fall zu kl&auml;ren,
  bei dem die Mannheimer Justiz beweisen muss, dass sie unbefangen
  ist und sich weder von der Kachelmann-Fangemeinde noch von
  m&ouml;glicherweise &uuml;berehrgeizigen Staatsanw&auml;lten
  beeinflussen l&auml;sst. Der Prozess soll 12 Tage dauern. Mit
  einem Urteil ist im Oktober zu rechnen.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601167</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 01:01:16 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Ausserrhoden eröffnet die Jagd ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601181</link>
         <description><![CDATA[   herisau. Am kommenden Mittwoch, 8. September, beginnt im Kanton Appenzell Ausserrhoden die diesj&auml;hrige Jagdsaison. 143 J&auml;ger werden bis 13. November Rehwild, Fuchs, Dachs, Steinmarder sowie Wildschwein jagen, wie die Ausserrhoder Jagdverwaltung mitteilt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  herisau. Am kommenden Mittwoch, 8. September, beginnt im Kanton
  Appenzell Ausserrhoden die diesj&auml;hrige Jagdsaison. 143
  J&auml;ger werden bis 13. November Rehwild, Fuchs, Dachs,
  Steinmarder sowie Wildschwein jagen, wie die Ausserrhoder
  Jagdverwaltung mitteilt. Die Jagd unterliegt genauen Bestimmungen
  und Einschr&auml;nkungen. So ist zum Beispiel an Sonntagen die
  Jagd prinzipiell verboten. Auch die zum Abschuss freigegebenen
  Rehwild-Kontingente sind vorgeschrieben.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  F&uuml;chse, Dachse, Steinmarder und Wildschweine d&uuml;rfen
  hingegen unbegrenzt geschossen werden, wie es im gestrigen
  Communiqu&eacute; heisst. (pd/red.)
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  Details &uuml;ber Kontingente, Fristen etc. unter <a class="more"
  href="http://www.jagd.ar.ch">www.jagd.ar.ch</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601181</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Sat, 04 Sep 2010 01:01:14 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Kinderdorf feiert in einer Woche ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1601152</link>
         <description><![CDATA[   TROGEN. Der Tag der offenen T&uuml;r im Kinderdorf Pestalozzi im Zeichen des 100-Jahr-Jubil&auml;ums findet am Samstag, 11. September, statt und nicht wie irrt&uuml;mlich gemeldet, bereits heute. Der Geburtstag des Stiftungsgr&uuml;nders wird mit einem &ouml;ffentlichen Festakt um 11 Uhr gefeiert.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  TROGEN. Der Tag der offenen T&uuml;r im Kinderdorf Pestalozzi im
  Zeichen des 100-Jahr-Jubil&auml;ums findet am Samstag, 11.
  September, statt und nicht wie irrt&uuml;mlich gemeldet, bereits
  heute. Der Geburtstag des Stiftungsgr&uuml;nders wird mit einem
  &ouml;ffentlichen Festakt um 11 Uhr gefeiert. Besucher haben von
  10 bis 17 Uhr die M&ouml;glichkeit, einen Blick hinter die
  Kulissen des Kinderdorfes zu werfen. Jugendliche f&uuml;hren
  durch das Dorf und schildern aus ihrer Sicht den Alltag im
  Kinderdorf Pestalozzi. (red.)
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  <a class="more" href=
  "http://www.pestalozzi.ch/aktuelles">www.pestalozzi.ch/aktuelles</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1601152</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 03 Sep 2010 01:02:45 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Tag der offenen Tür im Pestalozzidorf ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1600478</link>
         <description><![CDATA[  Der Tag der offenen T&uuml;r im Kinderdorf vom Samstag steht im Zeichen des 100-Jahr-Jubil&auml;ums: Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi feiert den Geburtstag des Gr&uuml;nders Walter Robert Cort.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Tag der offenen T&uuml;r im Kinderdorf vom Samstag steht im Zeichen des 100-Jahr-Jubil&auml;ums: Die Stiftung Kinderdorf Pestalozzi feiert den Geburtstag des Gr&uuml;nders Walter Robert Cort. </b><br><br><p>
  TROGEN. Dem Geburtstag des Stiftungsgr&uuml;nders ist ein
  &ouml;ffentlicher Festakt um 11 Uhr gewidmet, der von Bernard
  Thurnheer moderiert wird. Von 10 bis 17 Uhr haben Besucher die
  M&ouml;glichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des
  Kinderdorfes zu werfen.
</p>
<h4>
  Einblick in die H&auml;user
</h4>
<p>
  Jugendliche f&uuml;hren am Tag der offenen T&uuml;r durch das
  Dorf und schildern aus ihrer Sicht den Alltag im Kinderdorf
  Pestalozzi.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Damit besteht die M&ouml;glichkeit, einen Blick in die
  Wohnh&auml;user zu werfen und dort auch kleine landestypische
  Spezialit&auml;ten aus den jeweiligen L&auml;ndern zu
  degustieren. Dar&uuml;ber hinaus sorgen multikulturelle
  Essensst&auml;nde f&uuml;r das leibliche Wohl der G&auml;ste.
</p>
<p>
  In einem der Wohnh&auml;user wird die Dringlichkeit des
  Renovationsbedarfs der H&auml;user im Rahmen des Projekts
  &laquo;Dorferneuerung&raquo; angesprochen. Bei einem Quiz kann
  das erworbene Wissen getestet werden.
</p>
<h4>
  Radio, Filme, Vortr&auml;ge
</h4>
<p>
  In der Ausstellung des Besucherzentrums machen die G&auml;ste
  eine Reise durch Geschichte, Gegenwart und Zukunft des
  Kinderdorfes. Das dorfeigene Radiostudio &ouml;ffnet seine Tore.
  Gezeigt wird auch das Filmportr&auml;t &laquo;Mit Kopf, Herz und
  Hand&raquo; der Stiftung Kinderdorf Pestalozzi. Ein Shuttlebus
  bringt die G&auml;ste ins Museum f&uuml;r Lebensgeschichten nach
  Speicher, wo eine Ausstellung zu Ehren des
  Kinderdorfgr&uuml;nders Walter Robert Corti besucht werden kann.
  (red.)
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  <a class="more" href=
  "http://www.pestalozzi.ch/aktuelles">www.pestalozzi.ch/aktuelles</a>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1600478</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 01 Sep 2010 01:01:04 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[TVO allein reicht nicht ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1599107</link>
         <description><![CDATA[  F&uuml;r SVP-Kantonsrat Christian Meng berichten die regionalen Medien zu wenig &uuml;ber Ausserrhoden. Vor allem beim Fernsehen fehlt dem Teufner eine Alternative.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>F&uuml;r SVP-Kantonsrat Christian Meng berichten die regionalen Medien zu wenig &uuml;ber Ausserrhoden. Vor allem beim Fernsehen fehlt dem Teufner eine Alternative. </b><br><br><p>
  Teufen. Christian Mengs Kritik an der hiesigen Medienlandschaft
  ist nicht neu: Schon vor mehr als einem Jahr protestierte der
  SVP-Kantonsrat gegen den Konzessionsentscheid zugunsten von Tele
  Ostschweiz. Anfang dieses Jahres richtete er eine schriftliche
  Anfrage an die Ausserrhoder Regierung.
</p>
<h4>
  Nicht parteiisch
</h4>
<p>
  Gegen&uuml;ber unserer Zeitung erkl&auml;rte Christian Meng
  gestern, dass er sich nicht f&uuml;r Tele S&auml;ntis/Tele Top
  und gegen Tele Ostschweiz ausspreche.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Seine Kritik h&auml;tte nichts mit der Qualit&auml;t der
  Berichterstattung zu tun, mit welcher er zufrieden sei.
  &laquo;Ich bin aber gegen Monopole. Ich setze mich f&uuml;r eine
  Angebotsvielfalt in den Medien ein, auch beim
  Lokalfernsehen&raquo;, sagte er. Am liebsten w&auml;ren ihm zwei
  Regionalsender. Dadurch g&auml;be es mehr Wettbewerb und eine
  gr&ouml;ssere Meinungsvielfalt. Dass sein Wunsch wegen der
  aktuellen Rahmenbedingungen schwer zu realisieren sei, ist sich
  Meng jedoch bewusst.
</p>
<h4>
  Ausserrhoden vernachl&auml;ssigt
</h4>
<p>
  Schon seit seiner Zeit als Gemeinderat von Teufen ist Christian
  Meng der Meinung, die regionalen Medien w&uuml;rden zu wenig
  &uuml;ber den Kanton Appenzell Ausserrhoden berichten. In seiner
  im Fr&uuml;hjahr eingereichten schriftlichen Anfrage nennt er
  ausdr&uuml;cklich die Tagblatt-Medien-Gruppe samt Radio- und
  Fernsehbereich. Diese h&auml;tte ihre Informationsleistungen
  &uuml;ber Ausserrhoden vernachl&auml;ssigt.
</p>
<p>
  Das St. Galler Tagblatt habe beispielsweise die reine
  Appenzellerland-Seite in der Gesamtausgabe gestrichen. Dass die
  Zeitung trotzdem regelm&auml;ssig &uuml;ber den Kanton berichtet,
  bestreitet er in seiner gestrigen telefonischen Stellungnahme
  indes nicht. Mengs Fokus in der schriftlichen Anfrage liegt auf
  dem Regionalfernsehen. Er will von der Ausserrhoder Regierung
  unter anderem wissen, ob eine Aufhebung der TVO-Konzession durch
  das Bundesverwaltungsgericht nicht eine Chance sei, dass eine
  bessere Erf&uuml;llung des Leistungsauftrags verlangt werden
  k&ouml;nne.
</p>
<p>
  In seiner Antwort bedauert der Regierungsrat, dass TVO noch nicht
  alle zugesicherten Massnahmen umgesetzt habe. Immerhin gebe aber
  die Mitte August gestartete Programmrevision zu Hoffnung Anlass,
  dass der Neustart auch die Inhalte betreffe. Der Regierungsrat
  erwartet, dass die versprochenen Verbesserungen bei der
  Berichterstattung &uuml;ber Ausserrhoden umgesetzt werden. Sein
  Handlungsspielraum ist nach eigener Einsch&auml;tzung aber
  gering. Zudem: Eine Einflussnahme auf die Medien sei nicht
  statthaft.
</p>
<h4>
  TVO-Stellungnahme
</h4>
<p>
  Bei Tele Ostschweiz nimmt man die Kritik aus Ausserrhoden ernst.
  Gem&auml;ss News-Chef Thomas B&auml;chle berichte der Sender
  bereits jetzt immer wieder &uuml;ber das aktuelle Geschehen im
  Kanton. Durch den zeitlichen Ausbau der News-Sendung werde TVO in
  Zukunft vermehrt &uuml;ber Ausserrhoden berichten k&ouml;nnen.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1599107</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 30 Aug 2010 08:30:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Der Kulturfrachter ist verankert ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1597777</link>
         <description><![CDATA[  ST.ANTON. Auf dem St.Anton oberhalb von Oberegg hat der Alpenhof mit der 12'000 B&auml;nde umfassenden Bibliothek von Andreas Z&uuml;st seine Pforten offiziell ge&ouml;ffnet. Kulturbeflissene und allgemein Neugierige freut's.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>ST.ANTON. Auf dem St.Anton oberhalb von Oberegg hat der Alpenhof mit der 12'000 B&auml;nde umfassenden Bibliothek von Andreas Z&uuml;st seine Pforten offiziell ge&ouml;ffnet. Kulturbeflissene und allgemein Neugierige freut's. </b><br><br><p>
  Nur das Wetter stimmte nicht (wenigstens am Samstag) beim
  Er&ouml;ffnungsfest mit F&uuml;hrungen durch die Bibliothek, mit
  Lesungen, Konzerten, Tanz und kulinarischen K&ouml;stlichkeiten.
  Den &laquo;sch&ouml;nsten Aussichtspunkt Europas&raquo;,
  eigentlich das Hauptkapital des frisch herausgeputzten Alpenhofs
  auf 1100 Metern, mussten sich die nicht ortskundigen G&auml;ste
  &uuml;ber den Einladungsprospekt extrapolieren.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Doch der Tr&auml;gervereinspr&auml;sident und Toggenburger
  Schriftsteller Peter Weber findet die &Ouml;rtlichkeit bei jedem
  Wetter ausgesprochen sch&ouml;n und interessant. Etwa wenn das
  Haus zum &laquo;U-Boot im Nebelmeer&raquo; wird oder der
  F&ouml;hn mit dem Westwind ringt. Der Oberegger Bezirkshauptmann
  Martin B&uuml;rki h&auml;lt schlechte Witterung mit Blick auf die
  Alpenhof-G&auml;ste f&uuml;r &laquo;noch inspirierender&raquo;.
</p>
<h4>
  Freude am frischen &laquo;Gw&auml;ndli&raquo;
</h4>
<p>
  Beide erinnerten in ihren Ansprachen an die Vorgeschichte. Martin
  B&uuml;rki betonte, bereits die fr&uuml;heren Hotelg&auml;ste des
  Anfang des letzten Jahrhunderts erbauten Alpenhofs h&auml;tten
  hier vorab Natur, Stille und Weitblick gesucht. Die Einheimischen
  trafen sich derweil zum Kafichr&auml;nzli, zur Metzgete und
  &auml;hnlichen Geselligkeiten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Der Hauptmann freute sich, dass es Verein und
  Betriebsgenossenschaft gelungen sei, nach dem Erwerb der
  stillgelegten Liegenschaft in relativ kurzer Zeit den Alpenhof in
  ein frisches &laquo;Gw&auml;ndli&raquo; zu stecken und ihm als
  Mehrzweckhotel, Kultur- und Begegnungsst&auml;tte neues Leben
  einzuhauchen. Er sei &uuml;berzeugt, dass man dem Startkapital
  Sorge trage und den &laquo;Kulturdampfer&raquo; in Fahrt bringe.
</p>
<p>
  In der gut gebuchten Probezeit der letzten Monate habe sich das
  Haus mit den wechselnden G&auml;sten fast st&auml;ndig
  verwandelt, erinnerte Vereinspr&auml;sident Peter Weber. Er
  verwies auch auf die engagierte Arbeit der Betreiber um Verena
  Schoch und auf die vielen geleisteten Fronstunden der Beteiligten
  im Vorfeld.
</p>
<h4>
  Gigantische Bibliothek
</h4>
<p>
  Integriert in das Er&ouml;ffnungsfest war auch die Einweihung der
  zeitweise &ouml;ffentlich zug&auml;nglichen Bibliothek von
  Andreas Z&uuml;st mit ihren gut zehn Tonnen wiegenden 12'000
  B&auml;nden.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Diese hatte bei ihrem Umzug aus dem Z&uuml;rcher Oberland auch an
  der Z&uuml;rcher Langstrasse, im Sitterwerk St.Gallen und in der
  Ausserrhoder Kantonsbibliothek in Trogen Station gemacht und
  f&uuml;r Furore gesorgt. Z&uuml;sts Tochter Mara und der
  Schauspieler, Autor und Verleger Patrick Frey, ein Freund der
  Familie, gaben Einblick in das Sammelgut und das
  Kulturverst&auml;ndnis des im Jahr 2000 verstorbenen
  Universalinteressierten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Frey stellte sein Referat unter den Titel &laquo;Die Melancholie
  der B&uuml;cher&raquo; und kontrastierte das sinnliche Medium mit
  der spr&ouml;den Digitalisierung des Schrifttums.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1597777</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 17:24:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Regierungsform wird diskutiert ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595672</link>
         <description><![CDATA[  APPENZELL. Nach dem R&uuml;cktritt von S&auml;ckelmeister Sepp Moser wird die Regierungsform in Innerrhoden einmal mehr diskutiert - im Volk, von Parteien und Verb&auml;nden. Klar ist aber jetzt schon: Vollzeitstellen sind kein Thema.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Nach dem R&uuml;cktritt von S&auml;ckelmeister Sepp Moser wird die Regierungsform in Innerrhoden einmal mehr diskutiert - im Volk, von Parteien und Verb&auml;nden. Klar ist aber jetzt schon: Vollzeitstellen sind kein Thema. </b><br><br>&laquo;F&uuml;r kleine Kantone wie Appenzell Innerrhoden wird es
die grosse Herausforderung der Zukunft sein, mit einem kleinen
Verwaltungsapparat und Standeskommissionsmitgliedern
(Regierungsr&auml;te) im Halbamt die gleichen Aufgaben zu
bew&auml;ltigen wie die grossen Kantone&raquo;, erkl&auml;rt der
Innerrhoder S&auml;ckelmeister Sepp Moser zehn Tage nach seinem
R&uuml;cktritt. Mit seiner Aussage lanciert Sepp Moser die
Diskussion um die Regierungsform in Innerrhoden neu. Eine
Diskussion, die von Parteien und Verb&auml;nden begr&uuml;sst
- und auch gerne gef&uuml;hrt wird.
<p class="nurwennwerbung">
  Der ehemalige Innerrhoder Landammann Bruno Koster h&auml;lt fest:
  &laquo;Die Problematik ist bekannt. Die Diskussion macht
  Sinn.&raquo; Einen L&ouml;sungsvorschlag hat hingegen noch
  niemand parat, Varianten g&auml;be es aber mehrere.
</p>
<h4>
  Mehr zum Thema in der gedruckten Ausgabe und im E-Paper vom 26.
  August.
</h4>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1595672</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 25 Aug 2010 09:06:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Schöne Zeit ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1595277</link>
         <description><![CDATA[  Simon Gujer (28) kommt aus Effretikon und geh&ouml;rt mittlerweile zum Inventar des Clanx-Festivals in Appenzell, das am kommenden Wochenende wieder stattfindet. Schon bei der ersten Ausgabe 2003 war Gujer als Gast dabei.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>   
 Simon Gujer (28) kommt aus Effretikon und geh&ouml;rt mittlerweile zum Inventar des Clanx-Festivals in Appenzell, das am kommenden Wochenende wieder stattfindet. Schon bei der ersten Ausgabe 2003 war Gujer als Gast dabei.</b><br><br><p>
  Simon Gujer (28) kommt aus Effretikon und geh&ouml;rt
  mittlerweile zum Inventar des Clanx-Festivals in Appenzell, das
  am kommenden Wochenende wieder stattfindet. Schon bei der ersten
  Ausgabe 2003 war Gujer als Gast dabei. Seit 2004 hilft er beim
  Auf- und Abbau, und er nimmt sich daf&uuml;r jeden Sommer zwei
  Wochen Ferien. Im Zelt hat er diesmal &laquo;Don Quijote&raquo;
  dabei. (rbe)
</p>
<p>
  Was haben Sie sich
</p>
<p>
  letztes Wochenende geg&ouml;nnt?
</p>
<p>
  Ein k&uuml;hles Bier und ein kleines Grillfest am Abend, nach
  einem heissen und anstrengenden Aufbauwochenende.
</p>
<p>
  Worauf freuen Sie sich
</p>
<p>
  in n&auml;chster Zeit am meisten?
</p>
<p>
  Auf das Clanx-Festival dieses Wochenende in Appenzell.
</p>
<p>
  Welches ist Ihre Lieblingsbar?
</p>
<p>
  Der &laquo;Bierhof&raquo; in St. Gallen und die Kon-Tiki Bar in
  Z&uuml;rich.
</p>
<p>
  Welches Konzert
</p>
<p>
  wollen Sie nicht verpassen?
</p>
<p>
  The Jancee Pornick Casino. Die Rockabilly-Band spielt am
  Freitagabend am Clanx.
</p>
<p>
  Welches Buch
</p>
<p>
  liegt auf Ihrem Nachttisch?
</p>
<p>
  &laquo;Don Quijote&raquo; von Miguel de Cervantes Saavedra. Es
  liegt aber nicht auf dem Nachttisch, sondern im Zelt.
</p>
<p>
  Welche CD
</p>
<p>
  haben Sie sich zuletzt gekauft?
</p>
<p>
  Eine von 748itch, im 2005 am Burg Clanx Festival.
</p>
<p>
  Wann waren Sie zuletzt
</p>
<p>
  im Theater?
</p>
<p>
  Vor zwei Jahren: &laquo;Cabaret&raquo; im Theater St. Gallen.
</p>
<p>
  Was w&uuml;nschen Sie sich?
</p>
<p>
  Ein Blockhaus an einem See in Kanada.
</p>
<p>
  Wof&uuml;r reut es Sie nie,
</p>
<p>
  Geld auszugeben?
</p>
<p>
  F&uuml;r Ferien.
</p>
<p>
  Wohin f&uuml;hrt Sie Ihre n&auml;chste Reise?
</p>
<p>
  Vom Clanx irgendwann nach Hause!
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1595277</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 17 Aug 2010 01:04:31 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Säckelmeister Sepp Moser geht ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1590632</link>
         <description><![CDATA[  &Uuml;berraschender R&uuml;cktritt: Sepp Moser, Innerrhoder Finanzdirektor, tritt nach nur vier Jahren aus der Regierung zur&uuml;ck. Nach einer Herzoperation in diesem Fr&uuml;hjahr will er k&uuml;nftig &laquo;die Belastung reduzieren&raquo;.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>&Uuml;berraschender R&uuml;cktritt: Sepp Moser, Innerrhoder Finanzdirektor, tritt nach nur vier Jahren aus der Regierung zur&uuml;ck. Nach einer Herzoperation in diesem Fr&uuml;hjahr will er k&uuml;nftig &laquo;die Belastung reduzieren&raquo;. </b><br><br><p>
  Appenzell. Die Nachricht von den Herzproblemen des
  S&auml;ckelmeisters (Innerrhoder Finanzdirektor) kam in diesem
  Fr&uuml;hjahr, wie eine solche Nachricht wahrscheinlich immer
  kommt: &uuml;berraschend. Der 60-J&auml;hrige musste sich einer
  Herzoperation unterziehen; er kam damit wohl einem Herzinfarkt
  zuvor. Die Operation verlief gut; Sepp Moser erholte sich rasch,
  und bereits im Mai 2010 konnte er seine Arbeit in der Ratskanzlei
  wieder aufnehmen.
</p>
<h4>
  &laquo;Weniger stressresistent&raquo;
</h4>
<p>
  Die &laquo;gesundheitliche Schwierigkeit&raquo; sei ihm aber ein
  &laquo;Zeichen&raquo; gewesen, &laquo;nicht einfach ungeachtet
  des Vorfalls weiterzuarbeiten&raquo;. Dies steht in der
  schriftlichen Begr&uuml;ndung seines R&uuml;cktritts aus der
  Innerrhoder Regierung, welche die Standeskommission gestern
  ver&ouml;ffentlicht hatte. Auf Anfrage best&auml;tigte Sepp
  Moser, er habe sich nach der Operation sehr gut gef&uuml;hlt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Allerdings habe er mittlerweile feststellen m&uuml;ssen, dass
  seine Leistungsf&auml;higkeit und seine Belastbarkeit abgenommen
  h&auml;tten. &laquo;Ich bin heute weniger stressresistent&raquo;,
  sagte Moser. Und: &laquo;Oberste Priorit&auml;t hat meine eigene
  Gesundheit.&raquo; Sepp Moser verl&auml;sst die politische
  B&uuml;hne Appenzell Innerrhodens nach eigenem Bekunden mit einem
  lachenden und einem weinenden Auge. Er habe das Amt des
  S&auml;ckelmeisters gerne ausge&uuml;bt und Freude an seiner
  Arbeit gehabt.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Offiziell handelt es sich bei den Regierungs&auml;mtern in
  Innerrhoden um Halb&auml;mter; der effektive Aufwand, so Moser,
  sei aber um einiges gr&ouml;sser als ein 50-Prozent-Pensum.
</p>
<p>
  Gestern regte Sepp Moser deshalb an, den Arbeitsaufwand doch
  etwas realistischer zu beurteilen. Sein lachendes Auge r&uuml;hrt
  daher, dass er in absehbarer Zeit vermehrt wieder seinen vielen
  Hobbies wird nachgehen k&ouml;nnen. Dazu z&auml;hlt er das Malen,
  die Kunst allgemein.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Es sind T&auml;tigkeiten, denen er w&auml;hrend der Jahre als
  Mitglied der Innerrhoder Regierung viel zu wenig habe nachgehen
  k&ouml;nnen, so Sepp Moser.
</p>
<p>
  Der S&auml;ckelmeister tritt auf die Landsgemeinde 2011 hin
  zur&uuml;ck. Er will aber bereits vorher entlasten; so
  &uuml;bernimmt Landammann Daniel F&auml;ssler per sofort die
  Leitung des Steueramts.
</p>
<h4>
  Touristiker und Maler
</h4>
<p>
  Sepp Moser wurde an der Landsgemeinde Ende April 2007 in die
  Standeskommission gew&auml;hlt; es war jene Landsgemeinde, an der
  sein Ratskollege Carlo Schmid nach 27 Jahren aus dem
  St&auml;nderat zur&uuml;cktrat.
</p>
<p>
  Bevor Moser in der Standeskommission Einsitz nahm, arbeitete er
  als Treuh&auml;nder - das sprach damals f&uuml;r einen
  Finanzdirektor Moser.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Was 2007 auf ihn deutete, war seine Arbeit als Pr&auml;sident des
  Vereins Appenzellerland Tourismus AI; Moser galt nach 16 Jahren
  an deren Spitze als eigentlicher
  &laquo;Tourismus-Pr&auml;sident&raquo;, als der Mann, der die
  Marke Appenzell zum Erfolg gef&uuml;hrt hatte. Als gr&ouml;sstes
  Erfolgserlebnis im Amt nannte S&auml;ckelmeister Moser gestern
  die jeweils sehr guten Zahlen der Staatsrechnungen, die allesamt
  besser als budgetiert abschlossen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Den gr&ouml;ssten politischen Erfolg feierte er zweifellos mit
  der Annahme der Steuergesetzrevision durch die diesj&auml;hrige
  Landsgemeinde.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1590632</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 11:37:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Säckelmeister Moser tritt zurück]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1590337</link>
         <description><![CDATA[  APPENZELL. Der Innerrhoder S&auml;ckelmeister Sepp Moser hat f&uuml;r die Landsgemeinde 2011 seinen R&uuml;cktritt angek&uuml;ndigt. Moser musste sich im Fr&uuml;hling einer Herzoperation unterziehen und will k&uuml;rzer treten.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>APPENZELL. Der Innerrhoder S&auml;ckelmeister Sepp Moser hat f&uuml;r die Landsgemeinde 2011 seinen R&uuml;cktritt angek&uuml;ndigt. Moser musste sich im Fr&uuml;hling einer Herzoperation unterziehen und will k&uuml;rzer treten.</b><br><br>&laquo;S&auml;ckelmeister Sepp Moser m&ouml;chte k&uuml;nftig die
Belastung bewusst reduzieren&raquo;, heisst es in einer Mitteilung
der Standeskommission. Nach reiflicher &Uuml;berlegung habe er
entschieden, nach Ablauf des Amtsjahres auf die Landsgemeinde 2011
hin aus gesundheitlichen Gr&uuml;nden sein Amt zur Verf&uuml;gung
zu stellen.<br />
<br />
<br />
Der 60-J&auml;hrige amtet weiterhin als S&auml;ckelmeister,
allerdings wird er sein Pensum reduzieren. Landammann Daniel
F&auml;ssler wird f&uuml;r ihn die Leitung des Steueramtes
besorgen. &laquo;S&auml;ckelmeister Sepp Moser ist es ein wichtiges
Anliegen, die &uuml;brigen Gesch&auml;fte im verbleibenden Amtsjahr
noch erfolgreich fortzuf&uuml;hren&raquo;, heisst es in der
Medienmitteilung weiter. Die Standeskommission wird die Verdienste
Mosers an der Landsgemeinde 2011 w&uuml;rdigen.<br />
<br />
Moser wurde 2007 zum S&auml;ckelmeister gew&auml;hlt, davor war er
Inhaber eines Treuhandb&uuml;ros und 13 Jahre lang Mitglied des
Grossen Rates. (pd/sg)<br />  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1590337</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Mon, 16 Aug 2010 01:02:34 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Kräuterweg eröffnet ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1589843</link>
         <description><![CDATA[   Teufen. Der Teufner Gemeindepr&auml;sident Walter Grob zeigte sich anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung des Kr&auml;uter- und Erlebniswegs stolz, dass die Gemeinde damit ihr Angebot erweitern konnte. &laquo;Dass Potenzial der Region in Sachen Gesundheit ist seit l&auml;ngerem bekannt&raquo;, so Walter Grob.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Teufen. Der Teufner Gemeindepr&auml;sident Walter Grob zeigte
  sich anl&auml;sslich der Er&ouml;ffnung des Kr&auml;uter- und
  Erlebniswegs stolz, dass die Gemeinde damit ihr Angebot erweitern
  konnte. &laquo;Dass Potenzial der Region in Sachen Gesundheit ist
  seit l&auml;ngerem bekannt&raquo;, so Walter Grob. Umso
  sch&ouml;ner sei es, dass sich Interessierte nun vermehrt mit der
  Natur auseinandersetzen k&ouml;nnten.
</p>
<p>
  Der Kr&auml;uter- und Erlebnisweg f&uuml;hrt vom
  A.-Vogel-Gesundheitszentrum oberhalb von Teufen &uuml;ber die
  Sch&auml;flisegg zur Waldegg. An 14 verschiedenen Stationen
  erfahren Interessierte einiges zu Themen wie Ern&auml;hrung,
  Erk&auml;ltung, Verspannung oder Stress. Der Weg hat eine
  L&auml;nge von 2,35 Kilometern, als Wanderzeit sollten 30 Minuten
  bis eine Stunde gerechnet werden. Der Kr&auml;uter- und
  Erlebnisweg ist auf Initiative der A. Vogel GmbH und des
  Restaurants Erlebnis Waldegg entstanden. Dieses bietet ab sofort
  monatlich Menus aus dem A.-Vogel-Kochbuch an. (bra)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1589843</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 13 Aug 2010 08:59:16 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Regierung wehrt sich gegen Postversuch]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1589104</link>
         <description><![CDATA[  APPENZELL. Die Regierung (Standeskommission) von Appenzell Innerrhoden bef&uuml;rchtet durch den Pilotversuch der priorisierten Postzustellung die Pressevielfalt bedroht. Mit dem Versuch gef&auml;hrde die Post die Identit&auml;t des Kantons.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>APPENZELL. Die Regierung (Standeskommission) von Appenzell Innerrhoden bef&uuml;rchtet durch den Pilotversuch der priorisierten Postzustellung die Pressevielfalt bedroht. Mit dem Versuch gef&auml;hrde die Post die Identit&auml;t des Kantons.</b><br><br>Ab September will die Post in der Stadt St.Gallen und Appenzell
&laquo;die Zustellung der Post effizienter machen&raquo;. Konkret
werden Firmenkunden fr&uuml;her bedient, Privatkunden sollen ihre
Post bis sp&auml;testens 14 Uhr im Briefkasten haben. Die
Orientierung ist auf Mitte August geplant.<br />
<br />
Doch bereits jetzt gibt es massiven Widerstand. Die Regierung des
Kantons Appenzell Innerrhoden greift den Plan der Post an. Die Post
wolle nach eigenen Aussagen nur in Gebieten testen, in denen
f&uuml;r Zeitungen eine Fr&uuml;hzustellung existiere. &laquo;Diese
Aussage suggeriert, dass sich f&uuml;r den Zeitungsabonnenten keine
sp&uuml;rbaren &Auml;nderungen ergeben&raquo;, schreibt die
Regierung in einer Mitteilung.<br />
<br />
Im Kanton Appenzell Innerrhoden wird jedoch nur die Appenzeller
Zeitung fr&uuml;her zugestellt. Der Appenzeller Volksfreund wird
durch die Post verteilt und k&ouml;nnte in der Versuchsphase
gewisse Abonnenten erst um 14 Uhr erreichen. Die Regierung
schreibt: &laquo;Eine solche Verschlechterung des Service public
kann nicht unwidersprochen hingenommen werden.&raquo;<br />
<br />
Es w&uuml;rden Abonnementsk&uuml;ndigungen drohen und durch den
m&ouml;glichen Verlust einer Zeitung die Identit&auml;t des Kantons
in Gefahr gebracht werden. Auch die Notwendigkeit des Versuchs wird
von der Regierung bezweifelt. Die Segmentierung der Zustellung
&laquo;wird bereits heute organisatorisch als grenzf&auml;llig
empfunden&raquo;, heisst es in der Mitteilung vom Freitag. Die Post
verfolge weiter diesen - auch vom Postregulator kritisierten -
Weg.<br />
<br />
Die Innerrhoder Regierung hat der Post ein Protestschreiben
geschickt. Im Brief werden die Abstriche beim Service, die sinkende
Kundenzufriedenheit und die kostspieligen Zusatzprobleme
bem&auml;ngelt. Auch seien die Direktbetroffenen, die Beh&ouml;rden
und Zeitungen nur unzul&auml;nglich informiert worden.
(pd/rr)<br />
<br />  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1589104</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Thu, 12 Aug 2010 11:51:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Ermittlungen gegen Schläger abgeschlossen]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1588531</link>
         <description><![CDATA[  REHETOBEL. Die Ermittlungen um die Attacke auf einen Landwirt sind abgeschlossen. Drei Personen befinden sich noch in Haft. F&uuml;r den Auftraggeber gibt es laut Polizei keinen Haftgrund.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>REHETOBEL. Die Ermittlungen um die Attacke auf einen Landwirt sind abgeschlossen. Drei Personen befinden sich noch in Haft. F&uuml;r den Auftraggeber gibt es laut Polizei keinen Haftgrund.</b><br><br>Der Bauer wurde am 8. Juni fr&uuml;hmorgens in seinem Stall in
Rehetobel brutal angegriffen und verletzt. Der 34-J&auml;hrige
wurde mit gebrochener Nase, einem gebrochenen Finger und
Platzwunden ins Spital gebracht.<br />
<br />
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat im Laufe der
Ermittlungen einen 28-j&auml;hrigen Schweizer, einen
36-j&auml;hrigen Belgier, drei Serben im Alter zwischen 29 und 41
Jahren und einen 26-j&auml;hrigen Spanier festgenommen.<br />
<br />
Die M&auml;nner handelten im Auftrag eines 55-j&auml;hrigen
Schweizers, der f&uuml;r die Tat 17'500 Franken zahlte. Motiv war
laut Polizei ein jahrelanger Nchbarschaftsstreit, Neid und
Missgunst. Der Auftrageber und Nachbar des Opfers heuerte die
Schl&auml;ger &uuml;ber einen Bekannten, einen 28-j&auml;hrigen
Schweizer, an. Nach der Tat bedrohten die Schl&auml;ger den
Auftraggeber und wollen von ihm 30'000 Franken erpressen, worauf er
sich der Polizei stellte.<br />
<br />
Bei der &Uuml;bergabe des Geldes konnten die ersten
Verd&auml;chtigen festgenommen werden. Die Ermittlungen ergaben,
dass der Belgier und der Schweizer den Kontakt zu den
Schl&auml;gern vermittelt und die Attacke organisiert hatten. Zwei
M&auml;nner pr&uuml;gelten auf den Bauer ein, der dritte Mann war
als Chauffeur beteiligt.<br />
<br />
Zudem entdeckte die Polizei, dass der Schweizer und der Belgier
zusammen mit dem Spanier in Drogengesch&auml;fte verwickelt waren.
Sie handelten mit rund 250 Gramm Kokain.<br />
<br />
In Haft sind derzeit noch ein Serbe - wegen Fluchtgefahr - und ein
weiterer Serbe, dem Delikte im Kanton Z&uuml;rich zur Last gelegt
werden. Auch der Spanier ist noch wegen der Drogendelikte in
Polizeigewahrsam. Der 56-j&auml;hrige Auftraggeber sitzt nicht in
Haft, weil weder Flucht- noch Vertuschungsgefahr oder das Risiko
einer Wiederholungstat bestehe, wie die Polizei mitteilt.
(kapo/rr)<br />
<br />  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1588531</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 11 Aug 2010 01:04:59 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[St. Galler wollten den Seealpsee anzapfen ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1587453</link>
         <description><![CDATA[  Die florierende Textilindustrie liess die Stadt St. Gallen in der zweiten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts rasant wachsen. Entsprechend gross war der Bedarf an Trinkwasser. Verst&auml;ndlich, dass sich begehrliche Augen auf den idyllischen Seealpsee im Alpstein richteten&amp;hellip;  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Die florierende Textilindustrie liess die Stadt St. Gallen in der
  zweiten H&auml;lfte des 19. Jahrhunderts rasant wachsen.
  Entsprechend gross war der Bedarf an Trinkwasser.
  Verst&auml;ndlich, dass sich begehrliche Augen auf den
  idyllischen Seealpsee im Alpstein richteten&hellip;
</p>
<h4>
  St. Galler Autor
</h4>
<p>
  Der in Wasserauen aufgewachsene und in St. Gallen wohnhaft
  gewesene Buchautor Tonisepp Wyss ist mit B&uuml;chern wie
  &laquo;Der Betruf&raquo; und &laquo;Tr&auml;&auml;f ond
  r&auml;&auml;ss&raquo; bekannt geworden. 2009 ist er verstorben.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Hinterlassen hat er ein fertiges Manuskript f&uuml;r das Buch
  &laquo;Potzmillione&raquo;, das jetzt im Verlag Appenzeller
  Volksfreund erschienen ist. Es enth&auml;lt
  Dialekt-Kurzgeschichten aus fr&uuml;heren und heutigen Tagen und
  Begebenheiten wie &laquo;Hexenprozess in Innerrhoden&raquo;,
  &laquo;Klassenzusammenkunft&raquo;, &laquo;Werbefahrt&raquo;,
  &laquo;Erste und ewige Liebe&raquo; unterhalten bestens. Eine
  weitere Geschichte befasst sich mit dem Wunsch der St. Galler
  nach Seealpsee-Wasser. Im Jahre 1874 beobachtete ein Senn, wie
  ein Fremder Seewasser in Flaschen abf&uuml;llte.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  Der Senn vermutete &Uuml;bles und erz&auml;hlte dem Pfarrer von
  seiner Beobachtung, der seinerseits die Standeskommission
  (Regierung) alarmierte.
</p>
<h4>
  Auf Bodensee fokussiert
</h4>
<p>
  Als dann nach erfolgreichen Wasserproben ein offizielles Gesuch
  der Stadt St. Gallen eintraf, verweigerten die Innerrhoder trotz
  verlockender Angebote die Nutzung des Wassers vom Seealpsee.
</p>
<p class='nurwennwerbung'>
  In der Folge richtete sich das Augenmerk der Stadtregierung auf
  den Bodensee, aus dem seit 1895 Wasser nach St. Gallen gepumpt
  wird. Peter Eggenberger
</p>
<div class="mpnl_hinweis">
  &laquo;Potzmillione&raquo;, 168 Seiten, illustriert, Fr.
  29.-, erh&auml;ltlich im Buchhandel und beim Verlag
  Appenzeller Volksfreund, Appenzell
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1587453</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Wed, 04 Aug 2010 13:51:00 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Appenzeller Kaminfeger für Prix Courage nominiert]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1584600</link>
         <description><![CDATA[  GONTENBAD. Remo Knechtle aus Gontenbad ist f&uuml;r den Prix Courage der Zeitschrift Beobachter nominiert. Der 27-j&auml;hrige Kaminfege rettete mit einem mutigen Sprung ins eisige Wasser zwei Senioren vor dem Ertrinkungstod.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>GONTENBAD. Remo Knechtle aus Gontenbad ist f&uuml;r den Prix Courage der Zeitschrift Beobachter nominiert. Der 27-j&auml;hrige Kaminfege rettete mit einem mutigen Sprung ins eisige Wasser zwei Senioren vor dem Ertrinkungstod.</b><br><br>Am Sonntag, 6. Dezember 2009, war Remo Knechtle zusammen mit seiner
Frau Yvonne und seiner kleinen Tochter Chiara beim Mittagessen.
Pl&ouml;tzlich h&ouml;rte er einen lauten Knall und seinen Nachbarn
Hansj&ouml;rg Widmer rufen. Ein Auto hatte die Metallbr&uuml;stung
um den Weiher vor dem Haus durchbrochen und beginnt schnell zu
sinken, wie es in einer Medienmitteilung des Beobachters heisst.
Das Auto geh&ouml;rt Therese und Max Gerschwiler. Sie sind beide 80
Jahre alt und ebenfalls Mieter im Haus. Sofort rennt Knechtle
hinunter, Widmer holt ein Seil.<br />
<br />
<br />
<strong>5 Grad warm</strong><br />
&laquo;Als wir merkten, dass sie sich nicht selber befreien
k&ouml;nnen, habe ich mein T-Shirt ausgezogen und mich mit dem
einen Ende des Seils gesichert&raquo;, sagt der 27-J&auml;hrige.
&laquo;Ich wusste ja nicht, ob ich einen K&auml;lteschock erleiden
w&uuml;rde.&raquo; An jenem Tag zeigte das Thermometer nur 5 Grad
an, das Wasser war kaum w&auml;rmer.<br />
<br />
<strong>Ehepaar gerettet</strong><br />
Als Knechtle beim Auto ankommt, sind nur noch wenige Zentimeter
Luft im Auto. Es gelingt ihm, die Beifahrert&uuml;re zu &ouml;ffnen
und Therese Gerschwiler herauszuziehen. Das Auto ist bereits bis
unter das Dach mit Wasser gef&uuml;llt, als Knechtle die
Fahrerseite erreicht. Der junge Appenzeller kann auch Max
Gerschwiler aus dem Auto retten. Ohne den Kaminfeger w&auml;re das
Ehepaar wohl ertrunken. Denn Polizei und Rettungsdienst treffen
erst kurz darauf ein. Freizeitfussballer Knechtle schaudert es
immer noch, wenn er an das eisige Wasser denkt: &laquo;Aber ich
kann doch unm&ouml;glich zuschauen, wie Menschen
sterben.&raquo;<br />
<br />
<strong>Hohler ist Jurypr&auml;sident</strong><br />
Neben Remo Knechtle sind drei Frauen und f&uuml;nf M&auml;nner
f&uuml;r den Prix Courage nominiert. Eine Jury unter der Leitung
des Schriftstellers Franz Hohler w&auml;hlt unter den sieben
Nominierungen den Sieger. Die Preisverleihung findet am Freitag,
10.&nbsp;September, in Z&uuml;rich statt. (pd/maw)<br />
<div class="linkbox">
  <div style="margin-left: 2em">
    <b>Prix Courage</b><br />
    Der Prix Courage des Beobachters wird seit 1997 verliehen. Er
    zeichnet besonders charaktervolle und mutige Frauen und
    M&auml;nner aus, die bei Fehlverhalten und &Uuml;bergriffen
    couragiert eingreifen, die eigene Risiken oder Nachteile in
    Kauf nehmen, um Menschen zu Hilfe zu eilen, oder die sich
    selbstlos f&uuml;r eine offene, solidarische und gerechte
    Schweiz einsetzen - die &laquo;Heldinnen&raquo; und
    &laquo;Helden&raquo; des Alltags. Der Preis ist mit 25'000
    Franken dotiert. Den mit 10'000 Franken dotierten
    Publikumspreis erh&auml;lt diejenige nominierte
    Pers&ouml;nlichkeit, welche von den Leserinnen und Leser des
    Beobachters am meisten Stimmen erh&auml;lt. (pd)
  </div>
</div>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1584600</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 03 Aug 2010 01:03:36 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Wie Rentner ausgenutzt werden ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1583720</link>
         <description><![CDATA[  TROGEN. Veranstalter von Werbefahrten treiben in der Region ihr Unwesen. Sie versprechen &auml;lteren Menschen Geschenke und laden sie auf Kaffeefahrten ein. Werner Hess aus Trogen ist mit einem blauen Auge davongekommen.   ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>TROGEN. Veranstalter von Werbefahrten treiben in der Region ihr Unwesen. Sie versprechen &auml;lteren Menschen Geschenke und laden sie auf Kaffeefahrten ein. Werner Hess aus Trogen ist mit einem blauen Auge davongekommen. </b><br><br><p>
  Es ist Donnerstag, 22. Juli, 6.50 Uhr: Werner Hess wird am
  Bahnhof von einem Reisecar abgeholt. Er freut sich bereits seit
  Wochen auf den Ausflug in eine K&auml;serei - angeboten von
  der Firma DVA Delta Vital AG mit Sitz in Oetwil an der Limmat.
  &laquo;Ich dachte, es w&auml;re interessant, einmal eine
  K&auml;serei zu besichtigen&raquo;, erinnert sich der
  87j&auml;hrige Rentner.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Das ist aber nicht der einzige Grund, warum er an der Werbefahrt
  teilnimmt: Ihm sind zus&auml;tzlich Geschenke, ein Gewinn und ein
  Mittagessen versprochen worden.
</p>
<p>
  Am Morgen kurvt der Car quer durch die Ostschweiz, &uuml;berall
  werden &auml;ltere Leute abgeholt. &laquo;Ich habe mich nicht mit
  den anderen unterhalten&raquo;, so Werner Hess. Irgendwann sei
  aber jemand zu ihm gekommen und habe ihn gebeten, ein Formular an
  zwei Stellen zu unterschreiben.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Dass er damit seine Unterschrift unter einen Kaufvertrag f&uuml;r
  ein Blutdruckmessger&auml;t, eine Therapie und eine Digitalkamera
  im Wert von 1848 Franken gesetzt hat, wird dem Rentner erst
  sp&auml;ter klar. Die Reise geht weiter. Um die Mittagszeit
  h&auml;lt der Reisecar an. &laquo;Wir haben etwas zu essen
  bekommen&raquo;, so Werner Hess. Eine K&auml;serei ist bis zu
  diesem Zeitpunkt nicht besichtigt worden. &laquo;Dann haben sie
  angefangen, Geschenke zu verteilen.&raquo; Weil ihm das Ganze
  doch allm&auml;hlich suspekt vorkommt, verl&auml;sst der
  87-J&auml;hrige die Gruppe und will zu Fuss nach Hause gehen.
  Stunden sp&auml;ter findet ihn ein Mann in der N&auml;he von
  Bischofszell, abends um 21 Uhr ist Werner Hess wieder zu Hause in
  Trogen.
</p>
<p>
  Am n&auml;chsten Morgen klingelt es: Ein Lieferant der DVA Delta
  Vital AG steht mit den &laquo;bestellten&raquo; Gegenst&auml;nden
  vor der T&uuml;r von Werner Hess. Zuf&auml;llig ist sein Sohn
  Stefan Hess vor Ort. Der Lieferant will die Gegenst&auml;nde
  aush&auml;ndigen und daf&uuml;r die 1848 Franken kassieren.
  &laquo;Ich habe ihm klargemacht, dass mein Vater diesen Betrag
  nicht bezahlen und vom Vertrag zur&uuml;cktreten wird&raquo;, so
  Stefan Hess. Nach langem Hin und Her habe der Lieferant die
  Sachen ohne Geld wieder mitgenommen. Sp&auml;ter hat der Sohn den
  Vertrag schriftlich gek&uuml;ndigt.
</p>
<h4>
  Hohe Dunkelziffer
</h4>
<p>
  Die Geschichte von Werner Hess ist kein Einzelfall. &laquo;Seit
  Jahren werden &auml;ltere Leute gezielt auf Werbefahrten
  eingeladen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Oft wird ihnen im voraus ein Gewinn versprochen&raquo;, weiss
  Ueli Frischknecht, Mediensprecher der Kantonspolizei Appenzell
  Ausserrhoden. Die Adressen h&auml;tten die Firmen aus
  Wettbewerbsformularen.
</p>
<p>
  &laquo;Die &auml;lteren Leute nehmen an diesen Fahrten teil,
  erhalten ein Geschenk und f&uuml;hlen sich verpflichtet, etwas zu
  kaufen&raquo;, so Ueli Frischknecht. Die Dunkelziffer in solchen
  F&auml;llen ist hoch. Oft erstatteten die Opfer keine Anzeige,
  weil sie sich sch&auml;mten und nicht dar&uuml;ber sprechen
  wollten.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Dazu kommt: &laquo;Straf- oder zivilrechtlich gegen solche Firmen
  vorzugehen ist schwierig, ein Straftatbestand oft nur schwer
  nachweisbar.&raquo; Der Grund: Die &auml;lteren Leute erinnern
  sich nicht mehr an Namen oder andere Details, die f&uuml;r eine
  Verurteilung notwendig w&auml;ren. Dies zeigt auch der Fall von
  Werner Hess.
</p>
<h4>
  N&auml;chste Fahrt steht bevor
</h4>
<p>
  Werner Hess f&uuml;hlt sich &uuml;ber den Tisch gezogen. Auch
  wenn der Rentner aus Trogen noch mit einem blauen Auge
  davongekommen ist. F&uuml;r die n&auml;chste Werbefahrt -
  eine Reise ins Tessin - hat er sich bereits vor Wochen
  angemeldet. &laquo;Da bek&auml;me ich 1200 Franken und einen
  Mercedes&raquo;, so der Rentner. Liest man das Kleingedruckte auf
  der Einladung, wird klar, dass auch diese Reise nichts anderes
  ist als ein weiterer Versuch, an das Geld des 87-J&auml;hrigen zu
  kommen. &laquo;Ich werde da sicher nicht hingehen&raquo;, sagt
  Werner Hess heute. Er hat seine Lehren gezogen.
</p>
<p class="nurwennwerbung">
  Immer wieder fallen aber Hunderte von &auml;lteren Menschen auf
  die Tricks von Firmen wie der DVA Delta Vital AG herein. Diese
  wollte auf Anfrage zum Fall keine Stellung beziehen. Die Dame am
  anderen Ende der Leitung reagierte genervt und beendete das
  Gespr&auml;ch nach wenigen Minuten abrupt.
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1583720</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Tue, 03 Aug 2010 01:03:36 +0000</pubDate>
         <category>Appenzell</category>
         <title><![CDATA[Das Recht, zurückzutreten ]]></title>
         <link>http://www.tagblatt.ch/1583711</link>
         <description><![CDATA[   Wer an einer Werbefahrt teilnimmt und sp&auml;ter die bestellte Ware geliefert bekommt, muss diese weder annehmen noch bezahlen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b></b><br><br><p>
  Wer an einer Werbefahrt teilnimmt und sp&auml;ter die bestellte
  Ware geliefert bekommt, muss diese weder annehmen noch bezahlen.
  Laut dem Schweizerischen Obligationenrecht (Artikel 40b) hat der
  Kunde das Recht, einen Vertrag, den er an einer
  Werbeveranstaltung unterzeichnet hat, zu widerrufen, wenn diese
  mit einer Ausflugsfahrt oder einem &auml;hnlichen Anlass
  verbunden war. Die Annahme der Ware kann verweigert werden. Der
  Widerruf des Vertrages muss schriftlich innerhalb von sieben
  Tagen eingeschrieben erfolgen.
</p>
<p>
  Die Polizei r&auml;t, sich nicht auf Gespr&auml;che mit
  H&auml;ndlern einzulassen oder sich unter Druck setzen zu lassen.
  (bra)
</p>  ]]></content:encoded>
         
         <guid>http://www.tagblatt.ch/1583711</guid>
      </item></channel>
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