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Tagblatt Online, 16. Juli 2012, 08:16 Uhr

Vor dem Abschied nach London

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Olympionike Nico Stahlberg (hinten links im schwarzen Shirt) mit Familie und Freunden im Vereinslokal des Ruderclubs Kreuzlingen. (Bild: Daniela Ebinger)

KREUZLINGEN. Die Olympischen Spiele rücken näher. Vor seiner grossen Reise genoss Ruderer Nico Stahlberg mit Verein und Familie noch ein paar Stunden im Clubhaus.

DANIELA EBINGER

Bald gilt es ernst für Nico Stahlberg. Sein Traum von den Olympischen Spielen ist schon sehr nahe gerückt. Kurz vor dem letzten Trainingslager in Frankreich genoss der 20-Jährige mit seinen Kollegen vom Ruderclub Kreuzlingen und seiner Familie einen gemütlichen Abend im heimischen Clubhaus am Bodensee. Hier verbringt er seit zwei Jahren zwar nicht mehr so viel Zeit wie früher. «Es ist für mich aber jedes Mal ein Nachhausekommen. Ich fühle mich hier einfach geborgen.» Alle freuen sich mit Nico Stahlberg. Einige begleiten den Spitzensportler nach England, andere werden seine Leistungen am Fernseher verfolgen. Mitfiebern werden sie alle.

Man ist stolz auf Nico

«Ich habe den jungen Mann viele Jahre betreut. Für den Ruderclub Kreuzlingen ist Nicos Teilnahme an den Olympischen Spielen etwas vom Grössten», sagt sein früherer Trainer und Coach Peter Keller. Auch in der Stimme von Nicos Vater Paul Stahlberg schwingt Freude und Stolz mit. Er weiss, dass die Olympischen Spiele der Traum eines jeden Spitzensportlers sind. «Wir durften mit Nico viele Höhen miterleben und bei den grossen Herausforderungen hautnah dabei sein», erzählt der Vater. Die Eltern werden mit nach London reisen und «mit Freude verfolgen, was kommt».

Der Ruderclub Kreuzlingen hat vor vier Jahren mit dem Projekt Leistungssport begonnen. «Eine Vision und ein Traum waren die Olympischen Spiele, aber wir haben bis letztes Jahr noch nicht damit gerechnet», sagt Vereinspräsident Ruedi Bätscher.

Ein Botschafter für den Club

Für den RC Kreuzlingen ist Nico Stahlberg ein Botschafter für die jungen Ruderer. «Er zeigt ihnen, dass man in so ein Ziel hineinwachsen und es erreichen kann», sagt Bätscher.



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