Gäste gelangen sicherer ins Wasser

TÄGERWILEN ⋅ Mit der Ufersanierung bei der Badi kann nicht nur der Zugang zum Seerhein verbessert werden. Sie ist auch eine Massnahme im Bereich Hochwasserschutz.
01. Februar 2017, 05:36
Kurt Peter

Von September bis Anfang Oktober letzten Jahres lag das Baugesuch für die Sanierung des Seerheinufers bei der Tägerwiler Badi öffentlich auf. Da keine Einsprachen eingingen, konnte vor kurzem mit dem Bau begonnen werden. Das bestehende Ufer wird heute im Bereich der Badi durch eine Betontreppe gesichert, die 70 Jahre auf dem Buckel hat und sanierungsbedürftig ist. Mit dem Projekt werde eine neue Betontreppe und östlich ein gekiester Uferzugang erstellt, erklärt der Tägerwiler Gemeindepräsident Markus Thalmann. «Richtung Kuhhorn wird zusätzlich ein behindertengerechter Zugang zum Seerhein erstellt.»

Liegewiese wird aufgefüllt und nicht mehr überflutet

«Von den Duschen aus ist nach Bauabschluss ein stufenloser Uferzugang möglich», ergänzt Thalmann. Durch die um 20 Zentimeter höhere Mauer und die damit verbundene Auffüllung der Liegewiese werde auch dem Hochwasserschutz Rechnung getragen. «Bei hohem Wasserstand wie im vergangenen Jahr wird der Bereich überflutet und bis Saisonschluss auch nicht mehr richtig trocken.» Der Kanton Thurgau trete als Bauherr auf, weil die Ufersicherung auf der Südseite des Seerheins liege. Das habe den positiven Effekt, dass auch entsprechende Beiträge fliessen. «Wir sind positiv überrascht von der Zusage des Bundes, 35 Prozent der Gesamtkosten von 100'000 Franken zu übernehmen.» Im Januar habe der Regierungsrat einen Beitrag von 49'400 Franken zugesagt, so dass die Gemeinde Tägerwilen noch 15'600 Franken an die Sanierung zu bezahlen habe. Die Arbeiten sollen im Laufe des März abgeschlossen werden.

 

Kurt Peter

kreuzlingen@thurgauerzeitung.ch


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