Direkte Links und Access Keys:

Tagblatt Online, 4. August 2012, 09:30 Uhr

Fernsehen sucht beste Stimme der Schweiz und Publikum aus der Region

Q:\_Bildarchiv_Sendungen_Magazine\Voice_of_Switzerland\20120601_Voice_of_Switzerland Zoom

Sängerin Stefanie Heinzmann. (Bild: pd)

FRAUENFELD. In der Bodensee-Arena werden die besten Stimmen der Schweiz zu hören sein. Das Schweizer Fernsehen startet neu die Talentshow «The Voice of Switzerland».

INGE STAUB

«The Voice of Switzerland» heisst die neue Fernsehsendung, die SF 1 zunächst ab Oktober in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen aufzeichnen und im Januar senden wird. In der Show treten Gesangstalente gegeneinander an. Zunächst beurteilen vier Coachs die Stimmen der Kandidatinnen und Kandidaten während sogenannter «Blind Auditions». Die Coachs können die Sänger nur hören, denn sie sitzen mit dem Rücken zur Bühne.

Während der sechs «Blind Auditions» stellt sich jeder Coach ein Team aus jeweils zehn Sängern zusammen, mit dem er gemeinsam ins Rennen um den Titel «The Voice of Switzerland» startet. Im Final, das live übertragen wird, entscheiden die Zuschauer.

Wie die Idee entstand, erklärt Sven Sarbach, Bereichsleiter Show und Events SRF: «Als ich die ersten Folgen des TV-Formats <The Voice of…> aus anderen Ländern gesehen habe, war mir klar: Diese Gesangsshow passt auch sehr gut in die Schweiz.» SF 1 übernimmt zwar von anderen Formaten einzelne Elemente wie die «Blind Auditions». Statt einer Jury beurteilen bei SF erfahrene Sängerinnen und Sänger als Coachs die Kandidaten. Als Coachs konnte SF 1 Stefanie Heinzmann, Stress, Marc Sway und Philipp Fankhauser verpflichten.

Wenig Gemeinsamkeiten

Nur wenige Gemeinsamkeiten hat die neue Sendung mit der Show «Die grössten Schweizer Talente». «Bei <The Voice of Switzerland> geht es nicht um Talent im allgemeinen, sondern explizit darum, den TV-Zuschauern die tollsten Sänger und Sängerinnen unseres Landes zu präsentieren und zum Schluss die beste Stimme der Schweiz zu finden», verdeutlicht Sven Sarbach.

Die Gefahr, dass die Show langweilig werden könnte, erachtet Sarbach als gering: «Wir erwarten viele emotionale und spannende Momente.» Schliesslich müssten sich die Kandidaten gegenüber ihren Mitbewerbern behaupten, und auch die vier Coachs würden in einem Wettbewerb stehen und wollten möglichst den besten Sänger oder die beste Sängerin in ihrem Team haben.

Gute Voraussetzungen

Dass die Wahl erneut auf die Bodensee-Arena als Austragungsort fiel, begründet Sven Sarbach damit, dass die Arena dem Fernsehen in bezug auf Lage, Grösse und Infrastruktur die besten Voraussetzungen für die Produktion «solch grosser und aufwendiger Shows» bieten würde.

An der Show teilnehmen können alle, die über eine aussergewöhnlich gute Gesangsstimme verfügen und mindestens 16 Jahre alt sind. Anmelden kann man sich unter www.thevoice.sf.tv.



Kommentar schreiben

Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein.
Noch keinen Zugang? Jetzt kostenlos registrieren.



Leser-Kommentare:
1 Beitrag
adolfk31 (04. August 2012, 11:51)
Die Einschaltquoten ....

richten sich kaum nach dem Klang der Stimme, eher am Inhalt deren Gequatsches.

Beitrag kommentieren

Morgen in der
Sommer wird wichtiger
Skigebiete Nach dem milden Winter und mässigen Einnahmen sind die Ostschweizer Skigebiete gefordert. Sie müssen ins Sommergeschäft investieren. Zum Beispiel in Biketrails.
Mehr Rothirsche ins Visier nehmen
Rotwild-Plage In der Ostschweiz ist der Rothirsch auf dem Vormarsch - das freut nicht alle.
Auf der Bio-Welle reiten
Bio-Boom Immer mehr Ostschweizer Landwirte setzen auf biologische Produktionsweise.
Der Künstler ist gereift
Endspiel Nach wechselvollen Jahren bestreitet Davide Chiumiento am Ostermontag mit dem FC Zürich den Cupfinal.

Anzeige:

tagblatt.ch / leserbilder

leserbilder.jpg