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Tagblatt Online, 2. Juni 2012, 01:05 Uhr

Sporthalle statt Kiesplatz

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Der Allzweck-Kiesplatz am östlichen Rand des Sportplatzes muss der neuen Sporthalle weichen. (Bild: Rita Kohn)

AMRISWIL. Die neue Sporthalle auf dem Tellenfeld nimmt konkretere Formen an. Der Standort östlich der Turnhalle Egelmoos ist gesetzt. Ausserdem soll sie, was die Masse betrifft, alle notwendigen Standards der Hallensportarten erfüllen.

RITA KOHN

Nun steht fest, wo die neue Sporthalle auf dem Tellenfeld zu stehen kommen soll: östlich der Turnhalle Egelmoos. Dort befindet sich heute ein wenig genutzter Kies-Allwetterplatz. «Städtebauliche Überlegungen wie auch praktische Gründe haben den Ausschlag gegeben», sagt Bauverwalter Manfred Wagner.

Zunächst war geplant gewesen, die neue Sporthalle direkt der bestehenden Sporthalle Tellenfeld anzugliedern – entweder in östlicher oder nördlicher Richtung. «Damit wäre sie aber von der Nutzung des Sportplatzes her gesehen an einem ungünstigen Ort gelegen», sagt Manfred Wagner.

Auf Projekte gespannt

Nun, da sowohl der Standort als auch das Volumen der geplanten Halle definiert sind, sind die Architekten gefordert. In den letzten Wochen konnten interessierte Architekturbüros die Ausschreibung für die Präqualifikation (1. Phase) anfordern. Rund 80 Architekten hätten davon Gebrauch gemacht, sagt Manfred Wagner. Sie müssen nun bis zum 6. Juni ihre Unterlagen einreichen.

Aus den eingegangenen Bewerbungen wird eine Jury acht Architekturbüros mit Erfahrung und zwei Nachwuchsbüros auswählen, die zum eigentlichen Wettbewerb eingeladen sind. Die zehn ausgewählten Büros werden zu einer Begehung eingeladen und können Fragen stellen. Danach haben sie bis zum 28. September Zeit, ihre Projekte einzureichen.

Nach der Jurierung im Oktober wird das Siegerprojekt der Öffentlichkeit vorgestellt und wenn nötig noch nachbearbeitet. Manfred Wagner hofft, dass das Projekt im März 2013 abstimmungsreif ist.

Platz für 1000 Besucher

Wagner ist sich dessen bewusst, dass die neue Sporthalle viele Anforderungen erfüllen muss. Unter anderem müssen internationale Standards eingehalten werden, damit ein Spielbetrieb auf höherem Niveau möglich ist. «Es geht hier um alle möglichen Hallensportarten», sagt Manfred Wagner.

Der Raumbedarf für die neue Sporthalle beträgt mindestens 44 mal 31 Meter. Zudem muss die Halle Tribünen für bis zu 1000 Personen anbieten, über einen Kraftraum verfügen sowie einen Verpflegungsbereich und genügend Infrastrukturräume haben.

Mit Osterspringen-OK geklärt

Der Standort bedeutet, dass sich das Osterspringen nach dem Bau der Halle vom Platz her leicht einschränken muss. Es liege aber eine Stellungnahme des Osterspringen-OKs vor, wonach es mit den Plänen einverstanden ist. «Das OK erhofft sich durch die neue Halle eine Verbesserung der Infrastruktur», sagt Manfred Wagner. Gerade was die WC-Anlagen oder die Nutzung von Sanitätsraum und Büros betreffe, könne das Osterspringen von der Sporthalle durchaus profitieren.



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